Rohbau der neuen Krankenhausverwaltung in Röttgersbach steht

Der Rohbau der neuen Krankenhausverwaltung aus der Luft betrachtet.
Der Rohbau der neuen Krankenhausverwaltung aus der Luft betrachtet.
Foto: www.blossey.eu
Was wir bereits wissen
2018 soll die Herzklinik von Meiderich zur Fahrner Straße umziehen. Die Chancen stehen gut, dass alles klappt: Die Arbeiten liegen im Zeitplan.

Duisburg-Röttgersbach..  In Riesenschritten gehen die Arbeiten auf der Großbaustelle am Klinikum Niederrhein voran. „Wir sind im Zeitplan“, sagt Manfred Rönfeldt, Technischer Leiter des Krankenhauses an der Fahrner Straße 133. Derzeit wird neben der Zufahrt zum Parkplatz rechts vom Hospital das kombinierte Verwaltungs- und Parkhaus errichtet.

Der Rohbau steht bereits, schon im kommenden September dürfte er bezugsfertig sein. Das Stahlbetongebäude wird in eine 14 Zentimeter starke Dämmung eingepackt und weiß gestrichen.

Sobald die Verwaltung umgezogen ist, beginne der Abriss der alten Verwaltung, so Rönfeldt. Auf dem dort frei werdenden Areal wird die Zentralküche entstehen. Kostenpunkt gut zwölf Millionen Euro.

Gebäude der Herzklinik wird 120 Meter lang

Direkt hinter der etwa 30 Meter breiten und 60 Meter langen Verwaltung wird – über eine Brücke verbunden – das neue Herzzentrum entstehen. Dieser Baukörper wird ebenso 30 Meter breit, aber 120 Meter lang sein. Der Hubschrauberlandeplatz wird von dem Vorplatz des Krankenhauses auf das Verwaltungsgebäude verlegt. Von dort werden Patienten über einen Aufzug zur Brücke transportiert, die einen direkten Zugang zur Notfallstation der Herzklinik ermöglicht.

In dem Verwaltungsgebäude werden neben Büros auch Technikräume eingerichtet. Im Kellergeschoss ist ein Parkdeck mit 70 Plätzen entstanden. Mit dem Bau des neuen Herzzentrums soll bereits im kommenden Frühjahr begonnen werden. Wenn die Firmen im selben Tempo weiterbauen und keine unvorhersehbaren Probleme auftauchen, steht dem Umzug der Herzklinik von Meiderich nach Röttgersbach im Jahre 2018 nichts im Wege.

680 Parkplätze für Mitarbeiter, Besucher und Patienten

Beheizt wird das gesamte Krankenhaus, das nach Umzug der Herzklinik 650 Betten haben wird, seit Oktober per Fernwärme. Von einer eigenen Energieversorgung – Stichwort: Blockheizkraftwerk – hatte sich die Krankenhausleitung nach Protesten von Bürgern (wir berichteten) und wegen günstiger Angebote der Energieversorger komplett verabschiedet.

Das Parkchaos rund ums Krankenhaus sollte nach Ende der Arbeiten ein Ende finden: „Es gibt dann insgesamt 680 Parkplätze für Mitarbeiter und Besucher sowie Patienten“, so Rönfeldt. Die Flächen werden „intelligent“ bewirtschaftet. Sprich: Wenn weniger Stellplätze für Mitarbeiter benötigt werden, stehen diese allen zur Verfügung.