Riesenflutwelle schießt zum Stapp
28.07.2008 | 17:46 Uhr 2008-07-28T17:46:00+0200Emschergenossenschaft spricht von einem "Jahrhunderthochwasser", das sich nicht so schnell wiederholen wird. An der Königstraße lag der Pegel der Emscher bei 5,70 Meter. Straßenbahnoberleitung von Blitz getroffen
Am Wochenende ging es in Duisburgs nördlichstem Stadtteil und dem angrenzenden Teil von Dinslaken am Stapp hoch her. Was in Dortmund für überflutete Kanäle und Keller sorgte, landete mit einer Verzögerung von rund fünf Stunden nach einer Reise quer durchs Ruhrgebiet an der Emschermündung. Mit einer Flutwelle von 5,70 Meter ist hier eine Wassermenge angekommen, die schwer zu bewältigen ist. Aber, so Patricia Bender von der Emschergenossenschaft: "Alle Deiche und Pumpen haben aber funktioniert." Die Flutwelle ist im Übrigen weitgehend am Emscherklärwerk vorbeigeleitet worden. Derzeit wird bei der Emschergenossenschaft überlegt, welche Auswirkungen eine solche Flutwelle haben könnte, wenn am Stapp die Emscher renaturiert worden ist. Weder Stadtwerke noch Wirtschaftsbetriebe hatten besondere Vorkommnisse. Lediglich die Straßenbahnlinie 901 musste eine Zwangspause einlegen: in die Oberleitung war der Blitz eingeschlagen.
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In den vier Wochen vor der Flutwelle meistens bei 2,50 Meter, am 22.7. bei 3,50 Meter
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Für 5,70m sieht die der Ablauf am Stapp aber harmlos aus. Wie hoch ist der Pegel der Emscher im Normalfall?