Ran an die Riesenmettwurst
29.11.2009 | 17:54 Uhr 2009-11-29T17:54:42+0100Rund um den Oberhof wurde gefeiert
Mit viel Liebe gemacht und doch nicht an den Mann gebracht. Der Werbering Beeck und die Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH luden zum vierten Mal in Folge am ersten Adventswochenende zum Stadtteilweihnachtsmarkt, doch richtige Weihnachtsstimmung wollte nicht aufkommen.
Um den Oberhof hatte man über 15 Holzbüdchen aufgebaut und reichlich Glühwein aufgekocht. Verkauft wurden Schmuck, selbstgemachte Tuchwaren, Kerzen und Weihnachtskarten. Doch das Wetter lockte viele Beecker nicht aus den heimischen Wänden: „Letztes Jahr hatten wir deutlich mehr Besucher. Das haben wir dem wechselhaften Wetter zu verdanken." bedauerte Peter Woywod, erster Vorsitzender des Werberings. Und auch das Bühnenprogramm sorgte im Vorfeld für Kopfzerbrechen. „Viele Künstlerinnen und Künstler haben kurz zuvor noch spontan abgesagt. Eine Krankheitswelle geht wohl rum." spekulierte Peter Woywod. „Wir haben allerdings andere Künstler für den Markt gewinnen können, so dass das Programm auch jetzt noch, trotz der Ausfälle, abwechslungsreich bleibt."
Schlagergrößen, wie Dirk Florin oder Musikvereine wie der Bläserkreis, sorgten für Feier- und der Chor der Fährmanschule und der Lange Kamp Schule mit Weihnachtsliedern für Adventsstimmung. Jens-Uwe Hoffmann, Schulleiter der Fährmannschule, sorgte mit dem Lesen weihnachtlicher Geschichten für ein besinnliches Moment.
Die Tombola ließ viele in die Geldbörse greifen. Sie lockte mit insgesamt 1200 Losen, darunter zahlreiche Hauptgewinne, wie Staubsauger und Bierfässer. Um den Spielgeist zu wecken hatten sich die Veranstalter noch etwas ganz besonderes ausgedacht. Es galt das Gewicht einer riesigen Mettwurst zu schätzen. Derjenige, der mit seiner Schätzung am nahesten lag, konnte die gigantische Wurst mit nach Hause nehmen. „Der Erlös aus dieser Aktion geht an die Initiative ‚Bürger für Bürger', die sich für Obdachlose einsetzt." erklärte Peter Woywod.
Trotz Schwierigkeiten soll der Weihnachtsmarkt auch im nächsten Jahr wieder seine Türen öffnen. „Zwar haben wir immer größere Probleme Vereine und hiesige Anbieter zum Mitmachen zu gewinnen," bedauerte Peter Woywod, „aber der Markt tut unserem Stadtteil und seinen Menschen gut."
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