Optimistische Ortsbegehung in Hamborn

Uwe Rohde (2. v. li.) informiert die Politik im Foyer von Hamborns Hallen-Baustelle. Seit Sommer 2012 wird gebaut. Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services
Uwe Rohde (2. v. li.) informiert die Politik im Foyer von Hamborns Hallen-Baustelle. Seit Sommer 2012 wird gebaut. Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Uwe Rohde, Chef der städtischen Immobiliensparte, erläuterte Kommunalpolitikern Fortschritte und Probleme beim Hallenbau.

Hamborn..  So gut wie das Wetter draußen war auch die Laune vieler Hamborner Ratsherren und Bezirksvertreter. Die nahmen am Donnerstagnachmittag mit IMD-Chef Uwe Rohde und Bezirksbürgermeister Uwe Heider am Baustellen-Rundgang auf dem Gelände der künftigen Vierfach-Sporthalle teil.

Ratsherr Karlheinz Hagenbuck (SGU) hatte den Schalk im Nacken: „Ein wenig erinnert mich das Ambiente an den Berliner Hauptstadtflughafen“, feixte Hagenbuck leise und setzte mit bangem Blick zur Decke einen Schutzhelm auf: „Hoffentlich brauche ich den nicht . . .“

Die Decke blieb ebenso stabil wie der Wille von IMD-Chef Rohde, das bereits vor sechs Jahren angedachte Bauprojekt nun möglichst zeitnah fertig zu stellen. Nach den Sommerferien sollen Schulsport und Vereine die Halle nutzen können.

Die Geschichte des Hallenbaus direkt neben dem Rhein-Ruhr-Bad nahm 2009 ihren Anfang, als für die Stadt klar war, dass die Rhein-Ruhr-Halle Schulen und Sportvereine keine Perspektiven mehr bieten kann. Nach umfangreichen Sanierungsarbeiten am Baugrund, die durch Altlasten des Bergbaus nötig waren, begannen im Sommer 2012 die Arbeiten.

Anderthalb Jahre später, als geplant. Damals war die Fertigstellung der Halle für den Anfang 2014 angedacht, die Baukosten wurden im August 2012 im Gespräch mit der Redaktion auf 6,5 Millionen Euro beziffert.

Im Sommer 2013 war klar, dass die Halle frühestens im Herbst 2014 eröffnet wird. Damals gab Uwe Rohde die Höhe der Baukosten der Redaktion gegenüber mit 8,33 Millionen Euro an.

Boden nicht druckfest

Im August 2014 wurden Klagen eines Unternehmens gegen die Ausschreibung für den Hallenboden öffentlich, die Eröffnung für das erste Quartal 2015 in Aussicht gestellt.

Mitte März diesen Jahres wurde bekannt, dass der frischverlegte Hallenboden heraus gerissen werden musste, weil eine nicht brennbare Wärmedämmung über keine ausreichende Druckfestigkeit verfügte.

Die Baukosten, sagte Rohde Ende März 2015 dieser Zeitung, würden sich nun vermutlich, „geringfügig erhöhen“.

Beim Rundgang am Donnerstag war sich Rohde sicher, dass der Hallen-Eröffnung zu Schuljahresbeginn 2015 nun nichts mehr im Wege stehe. Die Lokalpolitik hörte es gern und dankte für die gute Kommunikation seitens des IMD.