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Weihnachtsbeleuchtung

Ohne Spenden keine Weihnachtsbeleuchtung in Duisburg-Marxloh

07.11.2012 | 13:52 Uhr
Ohne Spenden keine Weihnachtsbeleuchtung in Duisburg-Marxloh
Die klassische Weihnachtsbeleuchtung in Marxloh.Foto: Gregor Herberhold

Duisburg-Marxloh.   Der neugegründete Verein „Runder Tisch Marxloh“ fordert die Geschäftswelt im Ortsteil auf, Geld für die Weihnachtsbeleuchtung zu spenden. Ist das nicht der Fall, bleibt’s im Advent dunkel.

Die Weihnachtsbeleuchtung in Marxloh war in den vergangenen Jahren mickrig: „Unsere bisherige Beleuchtung genügt kaum den Ansprüchen, die Kunden erwarten“, kritisiert der neugegründete Verein „Runder Tisch Marxloh“ (RT).

Womit der Verein nicht den Werbering Marxloh angreift, der bislang für die Beleuchtung in der Adventszeit verantwortlich zeichnete. Im Gegenteil: Der Runde Tisch bewundert die 16 Kaufleute, die im Werbering waren, dass sie Jahr für Jahr um die 5000 Euro aufgebracht haben, um überhaupt ein wenig Lichterglanz in den Stadtteil zu bringen.

Nun ist der Werbering im RT aufgegangen. Und dieser Verein ist nicht bereit, das Geld aufzubringen, wenn nicht mindestens 50 weitere Kaufleute mitziehen und je 100 Euro zur Verfügung stellen (siehe Anschreiben rechts unten unter "Downloads"). „Dann bleibt Marxloh eben dunkel“, sagte ein Sprecher des RT auf Anfrage unserer Zeitung. 200 Geschäftsleute sind angeschrieben worden, Rückmeldungen gibt es bislang keine.

Dem Runden Tisch schwebt vor, auch die Weseler Straße mit Lichtern auszustatten. Bislang waren nur der August-Bebel-Platz und der angrenzende Bereich beleuchtet. Dabei setzt man auf die türkischen Geschäftsleute. Aus ihren Reihen hieß es 2009 : Man wolle sich engagieren — bislang ist aber nichts geschehen.

Spendewillige sollen sich per E-Mail melden: marxloh@live.de

Gregor Herberhold



Kommentare
10.11.2012
11:42
Ohne Spenden keine Weihnachtsbeleuchtung in Duisburg-Marxloh
von 47169marxloh | #18

in andere Städte schauen
2012:
„Dann bleibt Marxloh eben dunkel“, sagte ein Sprecher des RT auf Anfrage unserer Zeitung. 200 Geschäftsleute sind angeschrieben worden, Rückmeldungen gibt es bislang keine.
das waren mal zusammengefaßt die zitierten Aussagen aus den WAZ Artikeln seit 2009.-Noch Fragen ?

10.11.2012
11:39
Ohne Spenden keine Weihnachtsbeleuchtung in Duisburg-Marxloh
von 47169marxloh | #17

WAZ
2009
Mehmet Demiray will die triste Situation im nächsten Jahr nicht noch einmal erleben, deshalb wird er die türkischen Kaufleute ansprechen, damit sie Geld für neue Lichterdekorationen locker machen
Für dieses Jahr ist alles gelaufen, aber 2010 soll alles besser werden
Heinze: „Wir müssen alle was tun. Jeder Kaufmann ist selbst gefordert.”Hartmut Eichholz:“Wir diskutieren das Problem schon lange
2010
„Die Geschäftsleute in Marxloh sind sehr engagiert in diesem Jahr“, sagt Aykot Yildirim von Tiad. Mit der Straßenbeleuchtung, die an die Lichterwochen in Istanbul erinnern sollen, wird es allerdings auch dieses Mal nichts. „Dafür waren wir einfach zu spät dran“, sagt Tercan Kozük. Das Geld für Lichter ist aber schon vorhanden„Wir haben festgestellt, dass wir einzeln nichts bewegen können. Deswegen haben wir den MEB gegründet“, 2011Dunkel ist in der Adventszeit 2011 auch ein Stichwort für Teile des Nordens. Neidisch müssen Marxloher Bürger aus ihren weitgehend schmucklosen Vierteln

09.11.2012
10:13
Ohne Spenden keine Weihnachtsbeleuchtung in Duisburg-Marxloh
von xso11 | #16

VORSCHLAG:
Macht einen Spendenaufruf für Gebetsteppiche. Im Kleingedruckten weist ihr auf den Beitrag für die Beleuchtung hin. Von den unmengen an eingehenden Spenden zweigt ihr einfach den Betrag für die Weihnachtsbeleuchtung ab.
Fertig !

08.11.2012
16:45
Ohne Spenden keine Weihnachtsbeleuchtung in Duisburg-Marxloh
von Rundertischmarxloh | #15

Der Werbering hatte sich bereits im Frühsommer aufgelöst, nicht damit der Runde Tisch gegründet werden kann, sondern aus dem Grund, dass der neue Verein Marxloher Einzelhandelsbündnis der Geschäfte auf der Weseler Straße ein gewichtigeres Finanz-und Marketingkonzept hatte und man es eher sinnvoll sah, Mitgliedern des kleinen alten Werberings die Möglichkeit zu geben, dort einzutreten oder mit einem sozialen Schwerpunkt im neuen Runden Tisch aktiv zu werden.Das Thema Weihnachstbeleuchtung kam erstmals Ende Oktober in die Diskussion am Runden Tisch.Zunächst wurden Briefe an die Geschäftsleute in den traditionellen Weihnachtsbeleuchtungsstraßen verteilt, einen Tag später wurde die Aktion auf die Weseler Straße ausgedehnt.Der Brief im Downloadbereich ist aus der 1. Charge.

08.11.2012
10:10
Ohne Spenden keine Weihnachtsbeleuchtung in Duisburg-Marxloh
von hercules150 | #14

Der Werbering hat sich aufgelöst damit dieser neue RT gegründet werden konnte,
somit hätte man dieses Thema viel eher in Angriff nehmen können.
Warum beschränkt sich dieser Brief auf 3 Straßen?

08.11.2012
08:58
Ohne Spenden keine Weihnachtsbeleuchtung in Duisburg-Marxloh
von kerbo | #13

In Marxloh hat im wahrsten Sinne des Wortes ein Austausch der Kulturen stattgefunden.
Und zwar wurde Weihnachten gegen das Fastenbechen ausgetauscht. Das ist nun mal so.
Und wie eine Weihnachtsbeleuchtng aussieht, kann man sich im Stadtteil Meiderich in der Fußgängerzone ansehen. Nur, wieso geht das in Marxloh nicht?

08.11.2012
08:25
Ohne Spenden keine Weihnachtsbeleuchtung in Duisburg-Marxloh
von 47169marxloh | #12

@10 und 11: habe mir den Brief hier als download durchgelesen. Von Brandbrief ist da nichts zu erkennen.Ein nettes Schreiben, welches um Spenden für den Erhalt der Beleuchtung bittet.Daran ist nichts auszusetzen.Wie ich verstanden habe, kam das Thema erst vor kurzem auf.Der alte Werbering hatte sich aufgelöst.Da ist fraglich, ob man in kurzer Zeit eine Spendenaktion mit Büchsen hätte starten können.Das mit den 100.-€ je Geschäft ist schon nachvollziehbar, um schnell so eine Summe zusammen zu bekommen,- jedoch bleibe ich pessimistisch.Ist auch schon seltsam, dass die Geschäftsleute nicht selbst auf die Idee gekommen sind, was jetzt dieses Jahr mit der Beleuchtung wird.Das müßte doch ein Standardthema sein.

08.11.2012
07:29
Ohne Spenden keine Weihnachtsbeleuchtung in Duisburg-Marxloh
von hercules150 | #11

Wie wäre es denn gewessen wenn der RT nicht Brandbriefe geschrieben hätte sondern
sich den Geschäftsleuten mal vorgestellt hätte? Es wäre doch sicher auch möglich gewesenSpendenbüchsen für die Beleuchtung in den Geschäften aufzustellen, so hätte jeder Bürger/innen ihren Teil zu einer Weihnachtsbeleuchtung beitragen können.
Noch eine Frage an den RT wieviel ehemalige Migrantenvereine sind denn dem RT beigetreten?

1 Antwort
Ohne Spenden keine Weihnachtsbeleuchtung in Duisburg-Marxloh
von Rundertischmarxloh | #11-1

Sie beziehen sich sicher auf den ehem. Vereinsstammtisch.Hier liegen uns keine Zahlen vor. Im Vereinsstammtisch waren laut Bestimmung alle Marxloher Vereine organisiert. Viele haben dieses jedoch nicht wahrgenommen, bw. sind nicht mehr gekommen, wie Sie schreiben.Das ist sehr bedauerlich, denn die von Ihnen genannten Vereine hätten auch den Vereinsstammtisch gestalten können.Auch hier werden Vorstände gewählt.Im Runden Tisch Marxloh e.V. sind derzeit 5 Vereine und Institutionen mit Migrationsgschichte vertreten, 1 Sprecher und 1 Vorstand des Bürgerforums haben Migrationsgeschichte,wobei wir generell nicht unterscheiden.Wir sind Marxloher.Im Bürgerforum ist es anders.Hier sind per Ratsbeschluss aus 1999 alle Bürger Marxlohs automatisch vertreten.Also, bitte: wenn Sie was ändern wollen, dann kommen Sie vorbei, diskutieren Sie mit, lassen sich wählen.Wir haben viel Arbeit und spannende Themen für alle Menschen, die in Marxloh leben.

08.11.2012
05:57
Ohne Spenden keine Weihnachtsbeleuchtung in Duisburg-Marxloh
von Andreas45141 | #10

was soll der titel

Brandbrief an Geschäftsleute......

marxloh ist bunt genug, reich wird da keiner, darf gerne dunkel bleiben

07.11.2012
21:19
Selbstanzeige
von Max_Freibier | #9

Ich gestehe hiermit, dass ich an vor und nach Weihnachten nicht mehr oder auch nicht weniger kaufe, ob Lichter an oder aus sind. Und privat ist es mir vollkommen egal, ob es Weihnachtsbeleuchtung gibt. Der einzige Vorteil ist, dass man beim Abbau der Lichter erkennt, dass in wenigen Wochen eigentlich der Frühling auftauchen müsste..

Aber ich erkenne durchaus an, dass andere Bewohner das anders sehen und in spezielle Stimmungen dadurch geraten wollen. Ich bin auch sicher, dass es diverse Stadtdirektoren und andere (zu) hoch bezahlte Funktionäre der Stadt gibt, für die 5000.- Euros lästiges Kleingeld ist. Die können doch spenden, wenn es sein muss anonym. Das erleichtert vielleicht auch das Gewissen gegenüber den 99 Prozent Bürgern, die für ihr geringes Geld richtig arbeiten müssen.

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