Nord-FDP spricht sich für Hausabriss in Duisburg-Marxloh aus

Das rechte Haus an der Pollmannkreuzung (Weseler-Straße/Kaiser-Wilhelm-Straße soll nach Wünschen der Bezirksvertretung erhalten werden.
Das rechte Haus an der Pollmannkreuzung (Weseler-Straße/Kaiser-Wilhelm-Straße soll nach Wünschen der Bezirksvertretung erhalten werden.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Die Bezirksvertretung Hamborn stimmt dem Abriss des Eckhauses Weseler-/Kaiser-Wilhelm-Straße nicht zu. Sie fordert Denkmalschutz für das Pollmanneck.

Alt-Hamborn/Marxloh..  Mit der Idee der Hamborner Bezirkspolitik, das gesamte Pollmanneck unter Denkmalschutz zu stellen, können sich die Liberalen im Duisburger Norden nicht anfreunden. Wie berichtet, hatte die Bezirksvertretung Hamborn dies vergangene Woche gefordert, um den Abriss eines Gebäudes an der Ecke Weseler Straße/Kaiser-Wilhelm-Straße zu verhindern.

Rainer Weiß, stellvertretender Vorsitzender des Ortsverbands Nord vertritt den Standpunkt, dass man durch die Verhinderung eines Neubaus an der Stelle keine gute Entscheidung für Marxloh trifft. „Bedauerlich ist, dass nur wenige Menschen an Marxloh glauben und in den Ortsteil investieren“, sagt Weiß. „Die nun geplante Investition muss daher grundsätzlich begrüßt werden, da sie als Chance gesehen werden kann für den Ortsteil und möglicherweise auch eine Initialzündung für weitere Investitionen sein kann. Für die Entwicklung Marxlohs ist dieses von entscheidender Bedeutung.“

Das sehen die Hamborner Politiker anders: Ihnen ist der Erhalt des alten Stadtbildes wichtiger als der Abriss alter Gebäude.