Neuplattierung des Aldenrader Marktes nach dem Schützenfest

Die notwendigen Kanalbauarbeiten vor der Neuplattierung des Kometenplatzes laufen schon seit Tagen.
Die notwendigen Kanalbauarbeiten vor der Neuplattierung des Kometenplatzes laufen schon seit Tagen.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Vorbereitende Arbeiten haben begonnen. Wirtschaftsbetriebe erneuern derzeit die Kanalrohre. Platzneugestaltung kostet knapp 800.000 Euro.

Aldenerade..  Für knapp 800 000 Euro wird der Kometenplatz in Aldenrade umgebaut. Vorbereitende Arbeiten haben bereits begonnen. Die Neugestaltung wird voraussichtlich im Spätsommer oder Herbst beginnen.

Auf dem eigentlichen Platz, der als Markt- und Aufenthalts-, aber auch Partyfläche genutzt wird, sind in den vergangenen Tagen bereits neue Abwasserrohre verlegt worden. Jetzt gehen die Arbeiten in Richtung Bezirksamt weiter. Diese Aufgaben müssen erledigt sein, bevor neues Pflaster gelegt wird, das den Platz optisch aufwertet.

Die Fläche komplett zu ändern, ist laut Stadt Duisburg nicht möglich. Bezirksamtsleiter Jürgen Scherhag erläuterte bereits vor geraumer Zeit in der Bezirksvertretung, warum das nicht machbar ist: Die Fläche werde ganz unterschiedlich genutzt, müsse Fahrzeuge aushalten (etwa die der Markthändler) und schwere Lasten tragen (etwa zu Kirmeszeiten). Sie dürfe nicht durch Sitzgelegenheiten und Bäume so zugebaut werden, dass sie nur noch umständlich zugängig oder für Großveranstaltungen wie Weiberfastnacht ungeeignet werde.

Markt zieht vorübergehend um

Die Kosten

Die Ausschreibung ist erfolgt, bis Ende dieser Woche haben Baufirmen die Möglichkeit, ihre Angebote abzugeben. Anschließend werden die Angebote geprüft, der günstigste Anbieter erhält den Zuschlag. Die Arbeiten werden auf keinen Fall unverzüglich beginnen. Erst nach dem Ende des Schützen- und Volksfestes des BSV Aldenrade-Fahrn 1837 (Mitte August) dürfen die Handwerker anrollen. Während des Schützenfestes wird der Platz für die Kirmes benötigt. Mit der Fertigstellung des Pflasters wird im kommenden Winter gerechnet.

Die Maßnahme ist nötig, weil der alte Plattenbelag uneben geworden ist und eine Gefahr für die Nutzer darstellt. Zudem ist der Flickenteppich alles andere als eine Augenweide. Mit einem roten Klinkerbelag im Fischgrätenmuster (wie man es von holländischen Straßen kennt) will man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Zum einen ist es optisch ansprechend, zum anderen lässt es sich leicht ausbessern, etwa bei Senkungen oder Beschädigungen.

Regen fließt durch Natursteinrinne

Der Regen wird über eine etwa ein Meter breite Rinne aus Naturstein abgeführt – der Ablauf befindet sich dort, wo auch schon jetzt die Entwässerung verläuft.

Der nachgepflanzte Baum im Bereich der ehemaligen Brunnenanlage soll durch einen größeren ersetzt werden. Der Baum an der Treppenanlage zur Merkurstraße hin wird gefällt. Zudem ist ein Fahrradständer vor den Wohn- und Geschäftshäusern im östlichen Bereich des Platzes (also zur Merkurstraße hin) vorgesehen.

Der Markt muss während der Umbauphase umziehen, und zwar auf den Friedrich-Ebert-Platz. Die Stelle ist vielen Händlern und Kunden noch in Erinnerung: Dort war der Wochenmarkt früher schon angesiedelt.