Neumühler besuchen Medikamentenhilfswerk

Neumühl/Tönisvorst..  Die „Suche nach dem Kind im Stalle“ führte 46 Frauen der Neumühler Herz-Jesu-Gemeinde nach Tönisvorst. Bei der Fahrt in die ländliche Gegend bei Krefeld war das größte europäische Medikamentenhilfswerk, Action Medeor, Ziel der alljährlichen Krippenfahrt.

Weltweite Hilfsprogramme

In eindrucksvoller Weise wurden die Gläubigen Duisburger dort zunächst über die Arbeit dieser Organisation informiert, die weltweit Not- und Katastrophenhilfe leistet: In 140 Ländern unterstützt Action Medeor lokale Partner, welche die gefährlichsten Infektionskrankheiten wie beispielsweise Malaria, Tuberkulose, HIV/Aids und auch Ebola bekämpfen. Außerdem hilft das Unternehmen dabei, eigene Gesundheitsprojekte durchzuführen und auf diesem Wege langfristig eine stabile Basisgesundheitsversorgung aufzubauen.

Der Einladung zu Kaffee und Kuchen folgte eine weihnachtliche Weltreise im Foyer der Organisationszentrale. Dort waren Krippen und Weihnachtsschmuck aus aller Welt aufgebaut.

Mit dem Kauf der weihnachtlichen Geschenkartikel aus fairem Handel konnten die Frauen der Herz-Jesu-Gemeinde arme Kunsthandwerker und ihre Familien unterstützen Mit ihrer Geldspende helfen sie außerdem den Projekten von Action Medeor.

Abschließend fanden die Frauen gemäß dem Titel der Besinnung „Zeit für Ruhe, Zeit für Stille“ in der Pfarrkirche St. Godehard in Vorst noch einmal die Gelegenheit zur stillen Einkehr. Froh und in gewisser Weise „erleuchtet“ im Geiste der Weihnacht ging es auf die Rückfahrt nach Neumühl.