Das aktuelle Wetter Duisburg 14°C
Nord

Neue Perspektiven

08.10.2007 | 00:00 Uhr

Hobby-Filmer gingen in ganz Nordrhein-Westfalen mit der Kamera auf die Pirsch.Ihre Werke präsentierten sie einer kleinen Jury am vergangenen Wochenende

Eine Videokamera sieht manchmal Dinge, die das menschliche Auge so gar nicht wahrnehmen kann. Das zeigte sich wieder einmal beim 16. Videowettbewerb "NRW- Mein Land" der von der Stadt Duisburg und dem Filmclub Walsum veranstaltet wurde. Insgesamt 266 Minuten Film zeigten das Land Nordrhein-Westfalen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven.

"RE 5" lautete der letzte Film des Tages, der die Zugfahrt eines Regionalexpresses aus der Cockpit-Perspektive zeigte. "Es ist schon beeindruckend, wenn ich im RE fahre, dann achte ich gar nicht so auf die Kleinigkeiten die an mir vorbei ziehen", zeigte sich eine Zuschauerin begeistert. Auch der Bezirksvorsteher von Walsum war unter den Zuschauern in der Walsumer Stadthalle. "Hier findet man sich wirklich in ganz NRW wieder. Gerade deshalb finde ich den Wettbewerb auch so toll, hier zeigen nicht nur die Walsumer ihre Werke", sagt Bezirksvorsteher Heinz Pückelmann. "Das spricht auch für die hohe Qualität der Filme."

Aus Dormagen, Siegen und Aachen reisten sogar einige der 26 Filmer an, um ihre Kurzfilme vor der dreiköpfigen Jury abzuspielen und vielleicht einen der begehrten Preise abzusahnen. So gab es einen ersten Preis mit Wanderpokal für den Film "Die letzte Vorstellung" von Michael Preis aus Dortmund. Der 13-minütige Film gewann außerdem den ersten Preis für den besten Schnitt.

Mit diesem Video-Wettbewerb soll auch um Nachwuchs geworben werden. Denn der fehlt dem Walsumer Filmclub. nap

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/1901739/create

Aktuelle Fotos und Videos
Scheune niedergebrannt
Bildgalerie
Feuerwehr
100 Jahre KöPi aus Duisburg
Bildgalerie
König-Brauerei
Faszination Mopeds
Video
Video: Hobby
Foto 3 Kommentare 3
Aus dem Ressort
Neues Fenster für 50 000 Euro
Kirche
Die katholische Gemeinde St. Michael in Meiderich hat das erste von fünf notverglasten Fenstern mit einem Glaskunstwerk gestaltet.
Häuserabriss ist kaum vermeidbar
Kommentar
Die Bevölkerung schrumpft . Aber das ist kein Duisburger Problem, sondern ein ruhrgebietweites.