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Moschee Walsum: Ja zum "Nein"

03.04.2008 | 19:51 Uhr

Stadtverwaltung will die Walsumer zwingen, dem Bauantrag für das riesige islamische Kulturzentrum samt Internat und Einkaufszentrum zuzustimmen. Bezirksvertretung trotzt der Bürokratenmeinung

Gut besucht aber nicht voll war die Sitzung der Bezirksvertretung Walsum, als es gestern um den Moschee-Neubau an der Römerstraße ging. Foto: Udo Milbret

Die Walsumer wollen auch weiterhin nicht von der Stadtverwaltung gegängelt werden. Das deutliche "Nein" vom 6. März zum Moscheegiganten an der Römerstraße bleibt bestehen. In einer Sondersitzung haben die Bezirksvertreter die Beanstandungen der Verwaltung zurückgewiesen und den beanstandeten Beschluss erneut gefasst. Jetzt muss der Stadtrat entscheiden. Damit ist aber das Drama um den VIKZ und seine Baupläne noch lange nicht zu Ende.

Sowohl Jürgen Feuchtner (Hoppe) als auch Peter Hoppe (CDU) unterstrichen noch einmal ihre ablehnende Haltung, auch wenn Bezirksamtsleiter Reinhold Mettlen den Standpunkt der Verwaltung zuvor noch einmal bekräftigt hatte: "Die Verwaltung hat keinen Ermessenspielraum." Der VIKZ habe einen Rechtsanspruch auf Genehmigung. Feuchtner betonte, wenn durch das "Ja" zum Moscheebau dem Einzelhandel eine Bresche geschlagen worden sei, gebe es in Kürze nicht nur die türkischen Läden sondern auch mindestens zwei Discounter: "Damit ist das Einkaufszentrum Franz-Lenze-Platz tot." Deshalb verstehe er die Verwaltungsmeinung nicht, die Läden seien nicht "zentrumsrelevant".

Um Einzelhandel zu verhindern, hatte die Bezirksvertretung einen Bebauungsplan auf den Weg gebracht, der Einzelhandel verhindert. Peter Hoppe, CDU, ist sauer: "Das wird nicht von der Verwaltung erwähnt." Darüber hinaus kritisierte er den VIKZ, der sich, trotz eindeutiger Versprechen, bisher an keine Absprachen gehalten habe.

Sait Keles, Ratsherr von Bündis 90/ Grüne, gab den Walsumern Schützenhilfe: "Im Besondern fällt das gesellschaftliche Fehlverhalten der Religionsgemeinschaft VIKZ auf, die erneut die Duisburgerinnen und Duisburger mit der Errichtung von Gebetshäusern vor vollendete Tatsachen stellen möchte."

Von Gerhard Klinkhardt

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Kommentare
13.05.2012
14:25
Moschee Walsum: Ja zum Nein
von acdc1686 | #35

ist es denn so umständlich, 5 min nach marxloh zu fahren ?

12.12.2010
09:28
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von www.reichs-tag.de | #34

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11.12.2010
18:54
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von www.reichs-tag.de | #33

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13.10.2010
17:16
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von reichs-tag.de | #32

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20.10.2008
10:30
Moschee Walsum: Ja zum Nein
von Klangartist | #31

@Artus:

kannst Du versuchen noch mehr zu pauschalisieren!?!? Wenn ich Deine Zeilen lese ist also jeder Moslem ein Krimineller, der unsere Gesellschaft unterwandern möchte? ....wahrscheinlich auch alle Frauen und Kinder? Wie verbittert muss man eigentlich sein um solch einen Unfug zu verbreiten....wenn die NPD ein Schulungszentrum errichten will, dann wohl nur um propagandistisches Menschenverachtendes Gedankengut zu vermitteln und nicht um humanes & allgemeingültiges Wissen zu vermitteln....das hat in meinen Augen sehr wohl einen zu 100% ausgeprägten politisch-gesellschaftlichen Hintergrund und brauch nich über irgendwelche Hintertürchen wie Baurecht verboten zu werden. Eine Moschee damit gleichzusetzen ist völliger Blödsinn...demnach müssten alle Gotteshäuser aus genau diesem Grund verboten werden, denn sie alle sind versammlungsorte und könnten als Keimzelle fundamentalistischer Terrororganisationen fungieren....völliger Schwachsinn!!!

02.09.2008
22:16
Moschee Walsum: Ja zum Nein
von Artus | #30

Was mir bei den Moscheebauprojekten immer wieder auffällt: Stängig behaupten linke Parteien, Moslems würden benachteiligt vor allem aber, Steuergelder müssten zur Beseitigung der Benachteiligung aufgewandt werden. Woher also kommen die immensen Summen, die man braucht, um solche Projekte zu verwirklichen? Ich denke, hier geht es nicht um die Religionsfreiheit einiger frommer Leutchen, hier geht es um Unterwanderung und um Ausbreitung des Islam, also Verdrängung der Kultur der offenen Gesellschaft. In Verbindung mit den mittlerweile alltäglich gewordenen Beleidigungen, Bedrohungen und Übergriffen von Moslems auf Deutsche stellt sich der Bau einer Moschee in einem anderen Licht dar. Moschee heißt auf deutsch Versammlungsort - eine Moschee ist also nur u.a. ein Sakralraum und demnach nicht mit einer Kirche oder Synagoge vergleichbar. Es kann demnach nicht nur nach Baurecht entscheiden werden. Wenn die NPD ein Schulungszentrum bauen möchte, redet man auch nicht vom Baurecht, sondern von der politisch-gesellschaftlichen Dimension des Vorabens.

12.06.2008
10:19
Moschee Walsum: Ja zum Nein
von Marcel S. | #29

nur aus Zufall bin ich auf diese Seite gestoßen. Was ich hier zu lesen bekomme ist schlichtweg beängstigend oder bedauerlich...ich kann mich allerdings noch nicht entscheiden!

Ich kann allen ängstlichen, Terrorgeschädigten und Rechtsorientierten nur folgendes sagen:

wir leben in einer Wohlstandsgesellschaft...wer kein Auto hat wird schon als arm bezeichnet! Unsere Werte entfernen sich immer mehr von der sozialen Verpflichtung die man als Mensch in einer Gesellschaft eingeht. Naturschutz wird nur aus Profit betrieben und um Wählerstimmen zu angeln, immer mehr Schulen werden geschlossen und der Druck (z.b. G8) auf Schüler und Lehrer wir immer größer...ihr werdet diese Liste bestimmt erweitern können....Seid ihr euch darüber im klaren, dass wir den Menschen aus ärmeren Gebieten eine riesen Lüge vorleben? Diese Lügen bringt Menschen aus vermeintlich ärmeren Länder zu uns und was entdecken diese Menschen hier? Egoismus, Argwohn und die weltweit schlimmste Bürokratie....diese scheinbar so heile Welt bricht zusammen wie ein Glaspalast!

Erst wenn wir nach den moralischen Grundprinzipien unserer Religion leben, erst dann könnten wir mit dem Finger auf andere zeigen.

Bevor man den Bau einer Moschee im eigenen Land verbietet, sollte man alle christlichen Gotteshäuser Weltweit abreißen...absurd, oder?

Was machen deutsche/weiße Immigranten im Ausland? sie bilden ihre eigenen Getthos und führen sich als die großen, besserwissenden Wohlständler auf und machen jegliche Kultur mit ihrem Konsumverhalten und ihrer Industrie platt!

Erst wenn wir wieder lernen unser Leben als ein Geschenk anzusehen, erst dann können wir das Leben und die Kultur des anderen Menschen respektieren und akzeptieren!

Neid schürt Hass...Hass schürt Gewalt...davon ist jeder Mensch betroffen...und wir sauberen Deutsche haben dies schon fast zu unserem haupt Augenmerk gemacht...Big Brother machts uns ja vor!

ich hoffe der/die eine oder andere bekommt dies noch zu lesen...

friedliche Grüße..

Marcel S.

28.04.2008
14:34
Moschee Walsum: Ja zum Nein
von Anonym | #28

Hallo Leute,
ich habe nix gegen eine Moschee aber dies sollte nur eine Moschee zum Beten sein und nicht ein Megakomplex mit Geschäften und Schlafmöglichkeiten;-) diese sogenannten Schlafmöglichkeiten für wen und warum die haben doch alle ein zuhause wo sie schlafen können oder lebt ihr auf der Straße?? Nur mal zur Info an die Gründer dieser Moschee, die Moschee in Marxloh ist ca. 2500 quadrat meter groß und eure soll über 7000 werden?? wollt ihr ganz Duisburg oder gar ganz NRW zum Beten einladen?? Naja hab bestimmt nix gegen Ausländer bin selbst einer und noch dazu auch ein Moslem ;-) aber das was auf der Römerstraße auf dem Tisch liegt ist einfach nur ein Wucher. Ich als Moslem hoffe nur das ihr die berechtigung für einen Moscheebau bekommt nur die Größe lässt da noch zu wünschen übrig.Ach ja immer wenn ein Deutscher NEIN sagt wird behauptet er oder sie sei Ausländerfeindlich das finde ich auch KOMISCH.

20.04.2008
15:40
Moschee Walsum: Ja zum Nein
von Achim K. | #27

@Andy und auch an alle:

Hier ist ja eine lebhaftige Diskussion zugange, die allerdings nichts mehr mit der Sache zu tun hat:
Menschen, die schon sehr lange mit uns leben hier leben, die leider gotteswillen nur ein anderes Religion haben, einfach so mit Terrorcamp-bauenden-Islamisten zu vergleichen ist eine absolute Frechheit!!
Ihr kapiert das nicht worum es hier geht, Lesen könnt Ihr noch, aber kein Verständnis dafür worum es in dem Artikel denn geht? Ist klar, denn die psychisch sind wir ja jeden Tag noch mit dem Islam als Terrorreligion in den Medien vertraut, ne? Und Medien werden ja hierzulande bekanntlich prochristlich und christlich-subjektiv gestaltet und gesteuert!!
Mann Walsumer, wachet auf...
es ist nur vom wirtschaftlichem und politiaschem Interesse, dass der Bau von der Bezirksvertretung Walsum nicht akzeptiert wird, mehr ja nicht. SPD- und CDU-Politiker gleichsam machen hier Politik, um die Leute für sich zu haben, ist auch klar.
Armes kleines Walsum kann ich da nur sagen. Wir, ihre echten und wahren Besitzer sollen es den wütenden, terrorverherrlichenden und für dass Dschihad rekrutierenden Islamisten nicht überlassen!! Ich muss mich wohl übergeben bei diesem Gedanken, welches bei meinem Walsumer-Mitbürger/innen beiwohnen.
Bitte benutzt mal euer eigenes Gedankengut, anstatt die die von den Medien postuliert wird.

18.04.2008
15:45
Moschee Walsum: Ja zum Nein
von Andy | #26

Gibts denn keine DEMO???

Ich wohne 500M entfernt von dem potenziellen Internat und muß mal ganz ehrlich sagen NEIN das geht zu weit. Die haben nochmal 300m weiter schon ne Mosche bzw. schule oder sowas jedenfalls sieht man da regelmäßig junge Islamisten mit büchern.
Ich verstehe unter Integration nicht die ************* von Deutschland sondern anpassung an die Westliche Welt deren Grundsätze. Die haben sich bereits in Marxloh eine gigantische Mosche gebaut und der Bau hier soll ca. 3x mal so groß werden.
Wollen die nicht mal schulen bauen in denen alle nur deutsch lernen damit die nicht schon seit 10 Jahren hier leben und immer noch nur ihre Muttersprache sprechen.
Was kommt als nächstes ein Islamistisches Neubaugebiet in dem nur Moslems leben am besten noch mit Muezzin der zum Gebet ruft.
In der Wirtschaft würde man das schon fast feindliche übernahme nennen - dabei will ich jetzt nicht anfangen auf gewisse Prediger zu verweisen
die die ************* der westlichen Welt ohne rücksicht auf verluste fordern.

Fakt ist das wenn der Bau kommt ist zu erwarten das viele deutsche hier wegziehen (ich auch!!! ) und somit Walsum genau wie Marxloh und Bruckhausen und teile von Hochfeld nur noch als Türkenghetto gelten bzw. klein Ankara.
Denn viele deutsche wollen in deutschland nicht in einem viertel leben in dem sie sich selbst als Ausländer fühlen - was dann über kurz oder lang passieren wird.
Aber solange es so einfach ist jeden als Nazi zu titulieren der gegen eine Moschee oder deutsch Türkische begegnungstätten (findet darin mal deutsche die nicht eingedeutscht wurden) ist wird sich hier nichts ändern.
Wir Deutsche müssen langsam mal aufwachen und sagen das wir dagegen sind weil wir um uns selbst und unsere Freiheit fürchten wenn es immer weiter so geht. Denn es wird nur schlimmer nicht besser wenn wir weiter alles hinnehmen um keine Nazi´s zu sein. Nazi´s will ich hier genau so wenig wie diese Moschee ich will das man sich hier wieder freu äußern darf ohne das gleich einige auf einen zustürmen und ****** Nazi schreien.

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