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Kriminalität

Mehr Autoaufbrüche in Duisburg-Alt-Hamborn und Marxloh

10.12.2012 | 14:53 Uhr
Mehr Autoaufbrüche in Duisburg-Alt-Hamborn und Marxloh
Scherben aufgebrochener Autos auf einem Parkplatz an der Weseler Straße in Duisburg-Marxloh.Foto: Lars Fröhlich

Duisburg. Autofahrer in Marxloh und Hamborn, aber auch in Teilen von Meiderich haben seit einigen Wochen das Gefühl, dass mehr Fahrzeuge aufgebrochen werden als in der Vergangenheit. Immer wieder entdeckt man am Straßenrand zerbröseltes Autoglas, ein klares Zeichen, dass Einbrecher eine Scheibe eingeschlagen und ein Fahrzeug geplündert haben.

Dass es nicht nur ein Gefühl ist, bestätigt die Polizei. Deren Sprecherin Daniela Krasch bestätigte auf Anfrage der Redaktion, dass auf der elektronischen Autoknacker -Karte der Behörde in jüngster Zeit besonders viele „Stecknadeln“ im Duisburger Norden angebracht wurden. Genaue Zahlen kann sie nicht nennen, die ihr vorliegende Statistik gibt nur die gesamtstädtischen Zahlen wieder und zeigt Schwerpunkte. In Hamborn und Marxloh hat sie eine regelrechte „Nadelwolke“ entdeckt, die zwischen dem 1. November und 7. Dezember entstanden ist.

Ein Auto ist kein Tresor

Auffallend sei, dass im Duisburger Norden besonders häufig Handwerkerfahrzeuge aufgebrochen und das darin aufbewahrte Werkzeug gestohlen werde. Andernorts seien es eher mobile Navigationsgeräte und Handys, auf die es Diebe absähen.

Daniela Krasch rät allen Autofahrern, grundsätzlich nichts im Fahrzeug zu lassen. „Ein Auto ist kein Tresor“, sagt die Expertin, ein Fahrzeug lasse sich nahezu geräuschlos in wenigen Sekunden öffnen. Sie empfiehlt auch, etwa die Abdrücke von Saugnäpfen an Scheiben wegzuwischen, weil sie Dieben einen Hinweis geben, dass im Fahrzeug zum Beispiel Navigationsgeräte im Einsatz sind. Und Diebe wüssten auch, dass die meisten Menschen bequem seien und die Geräte einfach unterm Sitz oder im Handschuhfach verstecken.

Im Jahr 2011 gab es in ganz Duisburg 3587 Pkw-Aufbrüche, in diesem Jahr waren es bis November schon 3712. Geschnappt wird nur jeder 20. Autoknacker.

Gregor Herberhold



Kommentare
12.12.2012
13:34
Mehr Autoaufbrüche in Duisburg-Alt-Hamborn und Marxloh
von noergler2012 | #4

Und wer bricht dort die Autos auf??????????????

11.12.2012
08:10
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von kerbo | #3

Die Kriminaltät steigt statistisch also doch. Gefühlt erleben es die Bürger noch drastischer und dramatischer.

Warum nennen die Medien nicht Ross und Reiter? Ich möchte jetzt nicht Harke47xx zitieren.

Und plötzlich sind wieder alle entsetzt. Einfach mal die Stammtische und Kommentatoren fragen; DIE stehen nämlich im wirklichen Leben.

11.12.2012
06:57
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von Nix-wird-besser | #2

Tolle Empfehlung - statt dafür zu sorgen, dass sich niemand an fremden Eigentum vergreift, soll man sein Auto präparieren. Wo leben wir eigentlich!? Wozu zahlen wir Steuern? Kommt in 2 Jahren dann die Empfehlung: am besten kein Auto besitzen, dann kann es auch nicht aufgebrochen werden...?
Bei den Wohnungseinbrüchen steigt die Quote wohl auch wenn man sich umhört. Was wird dagegen getan? Auch sieht man an Geschäften immer öfter Einbruch-Spuren (provisorische Holztüren wo mal Glas war).
Was gedenken unsere Politiker zu tun um den Bürgern und Geschäftsleuten in Marxloh und Hamborn wieder mehr reale Sicherheit zu geben?

2 Antworten
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von SarahOB | #2-1

@Nix-wird-besser:

Ist nicht erst einmal jeder selbst für den Schutz seines Eigentumes verantwortlich? Was erwarten Sie denn? Für jedes Fahrzeug einen Polizisten abstellen, ebenso vor jeder Haustüre? Ihre Meinung bezüglich der Steuern ist auch daneben.
Natürlich erschreckt es mich auch, wie die Zahlen bezüglich Einbrüche, Diebstähle etc. in die Höhe steigen, aber man sollte doch realistisch bleiben und vorher mal nachdenken, was man schreibt.
Mich würden ja echt mal Ihre Lösungsvorschläge interessieren…….

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von Nix-wird-besser | #2-2

An SarahOB: Wie darf man sich denn als Bürger in Deutschland vor Einbrüchen schützen? Stacheldraht? Starkstrom? Wohl kaum! Hat man alles hinzunehmen und zu ertragen. Eigenartige Einstellung, die Sie da haben.
Liegt das Gewaltmonopol nicht mehr beim Staat? Da muß ich wohl was verpaßt haben. Selbstverständlich wird die Polizei, die uns schützen soll, von unseren Steuern bezahlt (ich weiß ja nicht, ob Sie welche zahlen, ICH schon!).
Ja, genau, erstmal nachdenken ehe man sowas schreibt... denn spätestens wenn bei Ihnen das 5. Mail eingebrochen wurde und Sie so "schlaue" Ratschläge bekommen werden Sie wissen was gemeint ist... dann werden Sie vielleicht auch u.a. höhere Polizeipräsenz wünschen.

10.12.2012
16:34
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von xxyz | #1

Es wird Zeit, dass die Statistiken zeitnah und mit detaillierten Ortsangaben veröffentlicht werden. Justiz und Polizei müssen die Probleme in den Griff bekommen. Auch im Ruhrpott haben wir das Recht, mich überdurchschnittlich oft bestohlen zu werden.

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