Liberale aus Duisburg-Nord sorgen sich um Schwerlastverkehr

Wie soll der Monte Schlacko wachsen, wenn es Fahrverbote für schwere Lastwagen gibt? Das fragt die FDP Duisburg-Nord.
Wie soll der Monte Schlacko wachsen, wenn es Fahrverbote für schwere Lastwagen gibt? Das fragt die FDP Duisburg-Nord.
Foto: WAZ Fotopool
Was wir bereits wissen
Anfrage an die Stadtverwaltung: Ist ein Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen im Bereich Wehofen geplant? Behörde will im März antworten.

Aldenrade/Wehofen..  Einen Bericht zur Verkehrssituation in Wehofen hatten die Liberalen des Ortsverbands Duisburg-Nord in der Bezirksvertretung von der Stadt gefordert. Antworten will die Verwaltung in der nächsten Sitzung des Bezirksparlaments im März liefern.

Die FDP erinnert an das Ergebnis einer Bürgerversammlung im November 2014. Damals kam die Forderung auf, die Stadt solle dafür sorgen, dass der Schwerlastverkehr (Fahrzeuge mit über 7,5 Tonnen Gesamtgewicht) in Teilen von Wehofen verboten werde. Die Rede war von der Dr.-Hans-Böckler- sowie der Dinslaker Straße und der Wehofer Straße sowie der Straße Am Dyck.

Rainer Weiß, Stellvertretender Vorsitzender der Nord-FDP, will nun wissen, ob es überhaupt Verkehrszählungen in den vorgenannten Bereichen gebe und ob diese als Landes-, beziehungsweise als Kreisstraßen klassifizierten Strecken überhaupt für Lkw gesperrt werden dürfen. Ferner interessiert ihn, ob die Gewerbebetriebe in Wehofen (Discounter und Baustoffhandel) im Falle einer Sperre trotzdem erreichbar seien. Ferner will Weiß wissen, wie der Lastwagenverkehr zur Halde Wehofen funktionieren soll, wenn Beschränkungen für Brummis eingeführt würden.

Schließlich soll die Stadt Duisburg noch die Frage beantworten, ob sie ein Verkehrskonzept für Wehofen erstellen wolle.