Kein Kahlschlag
15.02.2010 | 11:07 Uhr 2010-02-15T11:07:00+0100
Ganz aufgeregt kamen Walsumer in die Sprechstunde ihres Bezirksbürgermeisters Heinz Plückelmann: „Da wird das Wäldchen gefällt”, klagte ein besorgter Anwohner.
Plückelmann konnte beruhigen: Nein, da sei kein Kahlschlag geplant, sondern nur eine Pflegemaßnahme. Verantwortlich sei die Emschergenossenschaft.
Die informierte die Redaktion, dass sie zurzeit ihre „verbandseigenen Waldflächen im Bereich der Römerstraße” durchforste. Besonders die Ulmen seien durch Käfer geschädigt und drohten umzustürzen oder abzuknicken. Deshalb würden einzelne schwache Bäume beseitigt. Das habe Vorteile für die verbleibenden Bäume: Die „Stabilität des Bestandes” werde auf diese Weise verbessert und es sei „eine nachhaltige Entwicklung des Waldes gewährleistet”.
Denn: „Bäume brauchen Licht und Platz, um sich entfalten zu können. Gegenwärtig bereiten sie sich jedoch gegenseitig Konkurrenz.” Zahlreiche Bäume entlang des Fuß- und Radweges sind bereits abgestorben. Um der Natur einen Gefallen zu tun, soll abseits der Wege auch Totholz stehenbleiben: Als Nistplatz für Vögel und Insekten.
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