Das aktuelle Wetter Duisburg 16°C
Ditib-Begegnungsstätte

Kaykin gibt Job bei Ditib in Duisburg auf - und bleibt doch

27.04.2010 | 15:19 Uhr
Kaykin gibt Job bei Ditib in Duisburg auf - und bleibt doch

Duisburg.Eigentlich ist Zülfiye Kaykin, Geschäftsführerin der Ditib-Begegnungsstätte in der Merkez-Moschee, ihren Job zum 30. April los - als Konsequenz aus dem Richtungsstreit hatte sie gekündigt. Tatsächlich bleibt sie bis zur Hauptversammlung im Mai. Und will auch ehrenamtlich weiterarbeiten.

Eigentlich ist Zülfiye Kaykin, Geschäftsführerin der Marxloher Ditib-Begegnungsstätte in der Merkez-Moschee Warbruckstraße ihren Job zum 30. April los. Wie berichtet , gab es einen Richtungsstreit im Verein, in dessen Folge Moschee-Vereinssprecher Mustafa Kücük und Vorsitzender Mehmet Özay entlassen wurden. Wegen der Querelen habe sie „Konsequenzen gezogen“ und ihren Job im März gekündigt.

Tatsächlich aber bleibt sie bis zum 19. Mai in der Verantwortung. Erst dann findet die Hauptversammlung des Vereins statt, in der der Vorstand entlastet werden muss. Solange sei sie zuständig.

„Einmaliges geleistet“

Das Handtuch werfen indes will die 41-Jährige nicht. Die Mutter zweier Kinder fühlt sich der Begegnungsstätte so verbunden, dass sie auf jeden Fall „ehrenamtlich“ dabei bleiben will. Deshalb wird sie fürs Amt der Stellv. Vorsitzenden des Vereins mit rund 50 Mitgliedern kandidieren. Erste Vorsitzende ist Elif Saat, sie will gleichfalls ehrenamtlich tätig bleiben, weiß aber noch nicht, in welcher Funktion.

Kaykin will die „gute Arbeit“ der Begegnungsstätte fortgesetzt wissen: „Wir haben etwas bisher Einmaliges in Deutschland geleistet.“ Allein: Die Andersdenkenden wüssten das nicht zu schätzen und hätten die Arbeit als unqualifiziert bezeichnet. „Ich lasse meine Leistungen nicht degradieren. Wir haben 200 000 Besucher nach Marxloh geholt, das muss uns erst einmal einer nachmachen.“

Mit ihrer Wahlkampftätigkeit (als Integrationsexpertin für Hannelore Kraft, SPD) habe die Kündigung nichts zu tun. Wie es beruflich weitergeht: „Keine Ahnung.“

Gregor Herberhold

Facebook
 
Kommentare
18.07.2010
01:54
Blockierter Kommentar.
von hoppala | #16

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

28.04.2010
08:02
Blockierter Kommentar.
von Vladislav Vapelskaja | #15

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

27.04.2010
22:36
Ditib-Geschäftsführerin Kaykin geht - und bleibt doch
von Unevangelen | #14

Auch in Rheinhausen wurde durch die Post Propaganda von Pro NRW verteilt.

Frage mich, wer diesen Auftrag angenommen hat.

27.04.2010
18:32
Kaykin gibt Job bei Ditib in Duisburg auf - und bleibt doch
von harke47 | #13

Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denuziant !!!

27.04.2010
13:45
Ditib-Geschäftsführerin Kaykin geht - und bleibt doch
von Postrat a.D. | #12

Schön, dann gibt es mit Recht eine Arbeitslose mehr mit 3 Monaten Sperre. Ich frauge mal gleich bei der Post in Hamborn nach. Danke . Mit welchem Recht entscheidet die Frau, wer beleidigt ist.

27.04.2010
13:42
Ditib-Geschäftsführerin Kaykin geht - und bleibt doch
von harke47 | #11

Ergebnis der Pivatisierung ! Die gelbe Post zwingt ihre Briefträger, in Hamborn proNRW-Propadanda auszutragen. Bei 40prozent meiner Kunden wäre das eine Beleidigung, sagte eine Zustellerin und möchte keinen Unfrieden. Sie hat alles in die Tonne gekloppt !!

27.04.2010
12:05
Ditib-Geschäftsführerin Kaykin geht - und bleibt doch
von schmitte | #10

Wenn alle vernünftigen Leute die Moschee/Begegnungsstätte verlassen oder verlassen müssen, was haben wir von den neuen, im Umkehrschluss nicht so vernünftigen, Leuten zu erwarten?

27.04.2010
12:02
Ditib-Geschäftsführerin Kaykin geht - und bleibt doch
von Banjoboy10 | #9

Schön das man es vor der NRW-Wahl erfahren hat.

27.04.2010
11:26
Ditib-Geschäftsführerin Kaykin geht - und bleibt doch
von harke47 | #8

Warum sollte es in einer Moschee eigentlich keinen Zicken-Alarm geben ?

27.04.2010
10:07
Ditib-Geschäftsführerin Kaykin geht - und bleibt doch
von ElisabethMariamMueller | #7

Wissen Sie, in den Moschee-Gemeinden sind die Männer sehr bange, dass sie ihr Krönchen verlieren.
Sie haben es sehr schwer, mit engagierten Frauen zusammen zu arbeiten.
Ich weiß, wovon ich rede.
Dann war es folglich richtig, dass Frau Kaykin gekündigt hat, mal sehen was die Herren der Schöpfung nun daraus machen, es kann nur schlechter werden. Schadet ihnen aber nichts.

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/3389838/create

Aktuelle Fotos und Videos
Scheune niedergebrannt
Bildgalerie
Feuerwehr
Duisburg in Trümmern
Bildgalerie
2. Weltkrieg
Blindgänger in der Ruhr
Bildgalerie
Bombe
Aus dem Ressort
Niederländer baut alten Bahnhof zum Therapiezentrum um
Projekt
Der alte Meidericher Bahnhof, zuletzt ein wenig attraktiver Ort zwischen Sparkasse und Bezirksamt, wird kurzfristig aufpoliert – und bereits im Oktober eröffnet dort ein Gesundheitszentrum.
Foto Text
Hagenbuck böse abgewatscht
Verkehrslärm
Bezirksvertretung Hamborn stimmt gegen Lkw-Fahrverbot auf Sofienstraße und der Straße am Inzerfeld. „Wiehernder Amtsschimmel“ sorgt für lautstarken Zwist zwischen SGU-Chef und SPD-Nachwuchsmann Haak.