Junges Duisburg begrüßt die freie Fahrt

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Hamborn/Meiderich..  Das Wählerbündnis Junges Duisburg begrüßt, dass die Pkw-Sperrflächen auf der ehemaligen B8 in Hamborn und Meiderich aufgehoben wurden – wir berichteten.

„Die Autos können endlich wieder zweispurig fahren, vorbei sind die unerträglichen Staus während der Hauptstoßzeiten“, so Uwe Becker, Leiter des Arbeitskreises Nord.

Die gelben Markierungen waren angebracht worden, um während der A-59-Sperrung den Weg für Straßenbahnen und Rettungsfahrzeuge frei zu halten. Auf Antrag der DVG und ohne Beschluss der Politik sei die zweite Fahrspur dann aber mehr als zwei Monate länger gesperrt geblieben als ursprünglich geplant. Damit sollte getestet werden, ob sich das positiv auf die Fahrtzeiten der DVG auswirke, berichtet Becker weiter.

Bei den Stammtischen des Wählerbündnisses im Duisburger Norden habe das immer wieder zu Klagen der Anwohner geführt, die unter dem Stau litten. Auch Handwerker hätten sich beklagt, weil sie nicht nur längere Fahrtzeiten in Kauf nehmen mussten, sondern auch längere Wege: Das Linksabbiegen war auf weiten Strecken der ehemaligen B8 nicht mehr möglich.

Ratsherr Oliver Beltermann, der Junges Duisburg im zuständigen Ausschuss für Wirtschaft, Stadtplanung und Verkehr vertritt, betont: „Über die ein oder andere Maßnahme, um der Straßenbahn ein schnelleres Fortkommen zu ermöglichen, kann man sicherlich nachdenken“, und verweist dabei auf die stellenweise eigene Trassenführung in Walsum. Dass aber auf fast der gesamten Wegstrecke von Hamborn bis Meiderich die Autos nur noch einspurig fahren sollen, sei für Junges Duisburg nicht denkbar. Auch die Autofahrer müssten flott voran kommen.