Marxloh
Institut erforscht Lebenswelten von Menschen mit Migrationsgeschichte
01.10.2009 | 09:00 Uhr 2009-10-01T09:00:00+0200Die "Milieus der Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland" erforscht eine Studie des Heidelberger Sinus-Instituts, die jetzt auf Einladung der Awo-Integrations gGmbH in Marxloh vorgestellt wurde.
„Den” klassischen Migranten gibt es nicht. Vielfältig sind die Lebenswelten der Eingewanderten und ihrer Kinder. Da gibt es das traditionelle Arbeitermilieu ebenso wie das bürgerliche oder intellektuelle.
„Wir wollen die Diskussion nicht immer auf Problembereiche, Defizite oder die Religion reduzieren”, erklärt Osman Apaydin, Abteilungsleiter bei der Awo.
Und darüber herrschte Einigkeit am Vortragsnachmittag, zu dem die Awo-Integrations gGmbH gestern in ihr Haus an der Kaiser-Wilhelm-Straße in Marxloh eingeladen hatte.
Repräsentative Untersuchung
Im Mittelpunkt stand ein Referat von Klaus Gerhards. Er stellte als Kooperationspartner des Landes NRW eine Studie des Heidelberger Sinus-Instituts vor, der Titel: „Milieus der Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland”. Für diese repräsentative Untersuchung wurden in den Jahren 2007/2008 2200 Personen befragt. Sie stehen stellvertretend für die Situation von 15,4 Mio. Menschen in Deutschland, die über 14 Jahre alt sind und ausländische Wurzeln haben.
Speziell auch mit Marxloh, wo 54 Prozent der Bewohnerschaft von rund 19 000 Männern und Frauen einen Einwanderungs-Hintergrund haben, setzten sich Teile der Studie auseinander.
Studie: Religiös verwurzeltes Milieu oft überschätzt
Deutschlandweit liegen die kulturellen Wurzeln von 19 Prozent aller Einwohner außerhalb der Bundesrepublik, 33 Prozent sind es in ganz Duisburg.
Laut Sinus-Studie sieht nur eine Gruppe von rund 7 Prozent der Befragten ihren Alltags-Schwerpunkt im religiös-verwurzelten Milieu. „Dieser Anteil wird in der Öffentlichkeit oft überschätzt”, weiß Karl-August Schwarthans, Geschäftsführer der Awo-Integrations-gGmbH aus seiner täglichen Arbeit. Wie die anderen Praktiker fühlt er sich nun argumentativ bestätigt, allen Milieus gleichermaßen Rechnung zu tragen und auch Potenziale wie die teils sehr hohe Bildungs- und Leistungsbereitschaft zu fördern.
13:44
Den” klassischen Migranten gibt es nicht. Vielfältig sind die Lebenswelten der Eingewanderten.
Schoen das die in Ihrere Eigenen Welt Leben und sich nicht für MEHR interessieren... Wahlbeteilung nur 31% in Marxloh ...
tolle studie ... verschwendetes Geld -.-
16:46
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12:22
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