In Neumühl geht die Angst um
19.05.2011 | 17:57 Uhr 2011-05-19T17:57:00+0200
Duisburg-Neumühl.In Neumühl geht die Angst um: Alte Mieter der Zechenhäuser, die sich im Besitz der Duisburger Bau- und Verwaltungsgesellschaft (DBV, ein Tochterunternehmen der Gebag) befinden, fürchten, schon bald die Kündigung zu bekommen, wenn sie ihre Häuser nicht kaufen. Die DBV will die Häuser nämlich los werden , wie jetzt bekannt wurde.
Der Neumühler SPD-Ratsherr Heiko Blumenthal ist stinkesauer, dass plötzlich über einen noch geltenden Ratsbeschluss hinweg die Häuser verkauft werden sollen. Bislang gelte nämlich immer noch: Entweder kaufen die Mieter oder deren Angehörige – oder die Altmieter erhalten lebenslanges Wohnrecht. Das soll nach Blumenthals Wissen bald ausgehebelt werden. Demnach sollen auch Fremde die Häuser kaufen können. Was zur Folge haben könnte, dass die Wohnungen geräumt werden müssten, zum Beispiel wegen Eigenbedarfs.
"Den meist älteren Mietern wird dann früher oder später gekündigt."
„Wir wollen den Mieterschutz und das lebenslange Wohnrecht für die Mieter erhalten“, sagt der SPD-Mann. „Wir wissen doch, was passiert, wenn der Mieterschutz ausgehöhlt wird. Den meist älteren Mietern wird dann früher oder später gekündigt. Mit der SPD ist das nicht zu machen.“
An OB Sauerland gerichtet stellt Blumenthal klar: „Wenn er dem Rat die Aushöhlung des Kündigungsschutzes der Zechenhäuser vorschlägt, dann werden wir dagegen Widerstand organisieren.“
Auch das Wählerbündnis SGU besteht auf Einhaltung des Kündigungsschutzes, wie deren Mitglied Karl-Heinz Hagenbuck am Donnerstag sagte.
22:37
Jedenfalls wünsche ich den Mietern Politiker mit Biss, die sich hier für ihre Wähler einsetzen und nicht für einen verfilzten Konzern.
Da stimme ich ihnen zu aber auch genau da liegt das Problem, wo soll Duisburg diese Politiker nur her bekommen.
Duisburg jammert wenn ihnen die Einwohner davon laufen dabei halten sie den Bürgern auch noch die Tür nach draußen auf.
auf
17:57
Es gibt ein Bündnis mit einer Mehrheit, und das sollte hier sehr nachhaltig tätig werden. Zunächst mal alle relevanten Zahlen auf den Tisch, u.a. auch die der Küppersmühle, weil die in diese Betrachtung unbedingt hineingehört.
Dann bitte Butter bei die Fische, wie weit die Häuser schon angeboten wurden, ob es Interessenten gibt, wenn ja, welche, zu welchem Preis die Häuser verkauft werden sollen, und wahrscheinlich ist auch die Frage notwendig, wer hier zu welchem Preis begutachtet hat, und last, but not least, welche Kanzlei sich hier wieder bereichern wird.
Die Stadt muss sich darüber klar sein, dass sie in 300 Fällen Vertragsbruch begehen will! Zu ihrer sozialen Verpflichtung hat sie ja wohl nicht ein sehr inniges Verhältnis, da dominiert die Liebe zu Investoren für Leuchttürme.
#4 rheinruhrbeobachter
Von den Aufsichtsräten ist nicht viel zu erwarten. Die sind am liebsten muksch, weil sie doch so nette Posten haben und von der Dame Geschäftsführerein gehätschelt und getätschelt werden. Dafür haben sie ihr ja auch die unvorstellbare Gehaltserhöhung genehmigt.
Jedenfalls wünsche ich den Mietern Politiker mit Biss, die sich hier für ihre Wähler einsetzen und nicht für einen verfilzten Konzern.
15:49
Herr Blumenthal lesen Sie Ihrem Parteifreund Cremer doch mal die Leviten. Wäre die SPD Ratsfraktion mal etwas mutiger (vor allem ihr Boss) müsste es nicht so weit kommen.
11:47
Soll die SPD die Häuser kaufen, dann ist alles in Butter.
11:33
In Neumühl geht die Angst um,
und dies ist nicht unbegründet.´
Die DBV, ein Tochterunternehmen der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Gebag, versucht diesen Konzern, der sich auch auf riskante finanzielle Belastungen mit dem Kubus auf der Küppersmühle eingelassen hat, auf Kosten der oft schon älteren Mieter zu sanieren.
Mit der SPD ist das nicht zu machen, wir werden dagegen Widerstand organisieren.“ sagt der Neumühler SPD Mann Heiko Blumenthal. Einen Verbündeten hierfür gibt es schon außerhalb
der SPD. Auch das Wählerbündnis SGU besteht auf Einhaltung des Kündigungsschutzes, wie deren Mitglied Karl-Heinz Hagenbuck sagte.
Nur: Politischer Widerstand fängt nicht erst im Stadtrat, sondern schon in den Aufsichtsräten von DBV und Gebag an.
11:19
was nutzt ein lebenslanges wohnrecht,wenn es methoden gibt,die sich jeder vorstellen kann um die mieter letztendlich doch loszuwerden.bevor das leben zur hölle wird ziehen die menschen dann doch aus.es gibt doch nur noch täterschutz und keinen opferschutz mehr.
11:05
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11:01
Leute, denkt doch mal nach!
Wie soll die Gebag den den Kubus auf der Kappesmühle bezahlen, wenn sie hier nicht mal etwas Druck macht???? Hauptsache Herr Janssen hat seinen Bilbao-Effekt (Oder hieß dass Bill Bo? Ach ne, das war der aus der Puppenkiste).
Sollen die Leute doch nach Fort Lauderdale ziehen, da ist das Wetter sowieso viel schöner als hier.