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31.08.2007 | 18:25 Uhr

Bürgerbewegung gegen Häuserabriss will nun für die Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation arbeiten. Stand am Marxloh-Fest

Nach der Entscheidung, dass es keinen Kahlschlag in Marxloh geben wird, dass 155 Häuser stehen bleiben können, befürchtet die Bürgerinitiative gegen den Häuserabriss, dass die gesamten 70 Millionen Euro, die für die Sanierung von Bruckhausen und Marxloh zur Verfügung stehen, ausschließlich nach Bruckhausen fließen.

Um das zu verhindern und Marxloh weiter zu entwickeln will die Inititive für den Stadtteil arbeiten. Möglichst viele Bürger sollten sich daran beteiligen, regt Michael Lefknecht, Mitglied der Initiative, an. Dazu sollten Arbeitsgruppen gebildet werden und mit Hilfe von Fachberatern Lösungen und Vorschläge entwickelt werden, etwa nach dem Motto: "Wir müssen das Rad nicht neu erfinden." Immerhin gebe es genügend Fachleute und Fachwissen, man müsse es nur zugänglich machen.

Parallel dazu müsse man ThyssenKrupp veranlassen, die umweltbelastenden Anlagen zu sanieren.

Die Initiative nimmt auch am Marxloher Stadtteilfest teil und will da informieren und engagierte Bürger gewinnen.

Wer's nicht schafft, kann sich an die Bürgerbewegung wenden: c/o Helmut Rappen, 47169 Duisburg, Weseler Straße 14, Tel: 40 04 24. GK

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