Im Mittelpunkt: Ruhrorter dürfen stolz sein
20.02.2010 | 13:00 Uhr 2010-02-20T13:00:00+0100
Ruhrort. Ist Ruhrort der Mittelpunkt der Welt? Wahrscheinlich nicht. Aber: Der Hafenstadtteil ist definitiv nahezu der Mittelpunkt der Stadt Duisburg. Das stellte Oberbürgermeister Adolf Sauerland am Donnerstag klar, als er zum Jubiläum der Sparkasse erschien und dort seine Glückwünsche aussprach.
Sauerland meinte es wörtlich, als er Ruhrort als den Mittelpunkt bezeichnete. Denn: Wenn man Diagonalen zöge, würde man irgendwie immer den bis 1905 selbstständigen und seitdem eingemeindeten Ortsteil schneiden.
Am Donnerstag stand Ruhrort auch im übertragenen Sinne im Mittelpunkt: Denn an dem Tag feierte die dortige Sparkasse ihren 170. Geburtstag - und das mit Pauken und Trompeten.
Ganz selbstbewusst durften und dürfen die Menschen dort sagen, dass sie die treusten Sparer in ganz Duisburg sind. Denn an keiner anderen Stelle im heutigen Stadtgebiet wurden so früh Taler auf die hohe Kante gelegt wie dort. In Duisburg selbst war man zwar auch schon zeitig dabei, Geld für schlechtere Zeiten anzulegen, aber eben erst vier Jahre später als an der Ruhrmündung.
Im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses bleibt Ruhrort: Der Stadtteil wird eifrig weiterentwickelt, mit Freizeit- und Geschäftsbereichen.
14:46
Lieber Adolf, warum kommen zu den manchmal pfiffigen Anmerkungen kaum inhaltliche Folgen.Ich habe selten einen so fröhlichen, die Menschen erreichenden Oberbürgermeister gesehen, der keinerlei eigene Ideen produziert