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Hamborns Bezirksbürgermeister Uwe Heider lädt 200 Gäste ein

24.01.2016 | 15:46 Uhr
Hamborns Bezirksbürgermeister Uwe Heider lädt 200 Gäste ein
Der Jahresempfang 2016 fand im Bildungszentrum der Thyssen-Krupp Steel Europe AG unter den Motto „Gemeinsam für Hamborn - in Nachbarschaft leben“ statt.Foto: Michael Dahlke

Hamborn.  Besucher diskutierten im Duisburger Bildungszentrum von Thyssen-Krupp. Lockere Atmoshäre bei leichten Häppchen.

200 Angehörige des öffentlichen Lebens aus Hamborn und Duisburg hat Bezirksbürgermeister Uwe Heider bei seinem Neujahrsempfang begrüßen können. Zum dritten Mal in Folge war Thyssen-Krupp-Steel-Arbeitsdirektor Thomas Schlenz im Bildungszentrum des Stahlwerks an der Franz-Lenze-Straße der Gastgeber.

Die beiden konnten jede Menge Prominenz willkommen heißen, allen voran Alt-OB Josef Krings, den Thyssen-Krupp-Konzern-Betriebsratsvorsitzenden Willi Segerath, den früheren Bundestagsabgeordneten Hans Pflug, seinen Nachfolger Mahmut Özdemir (beide SPD) und den CDU-MdB Volker Mosblech, zugleich Bürgermeister der Stadt. Von der Verwaltungsspitze war aber nur Beigeordneter Thomas Krützberg zu sehen.

Thomas Schlenz hob die Bedeutung des Stahlerzeugers für den Standort Hamborn und für Duisburg hervor. Im vergangenen Jahr hätten 140 neue Auszubildende dort ihre Tätigkeit aufgenommen. Man investiere im Jahr 100 Millionen Euro in die Forschung und 500 Millionen in die Produktion. Vor allem aber gehe man mit gutem Beispiel beim Zusammenleben von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen voran. „Was gute Nachbarschaft ist, weiß jeder“, erklärte Schlenz. „Sie lebt vom Dialog miteinander. Das leben wir seit vielen Jahren.“ Bei TKS arbeiten Angehörige von über 20 Nationen zusammen. Wie es nicht laufen sollte, darüber habe der Schriftsteller Günter Wallraf dem Unternehmen ja schon vor über 30 Jahren eine Lektion erteilt, erinnerte Schlenz, als Wallraf seine Erfahrungen als „Türke Ali“ bei Thyssen publik machte.

Kaltes Buffet mit Frikadellen

Uwe Heider (SPD) trieb die Verunsicherung der Bürger durch den Streit innerhalb der Bundesregierung über die Flüchtlingspolitik um. „Die Menschen haben langsam die Faxen dicke“, mahnte er. Sie hätten Anspruch darauf, dass die Politiker ihre Verunsicherung durch die Ereignisse in Köln in der Silvesternacht ernst nähmen und zu gemeinsamen Lösungen finden würden.

Im Anschluss an die beiden Ansprachen wurde das Kalte Buffet abgedeckt, das die Gastgeber gespendet hatten. CDU-Ratsherr Josef Wörmann war der erste, der sich bediente. Es gab unter anderem „Gemüse-Quiche mit pikanter Apfelcreme“. „Das ist eine Art Kuchen“, erklärte ein Kellner. Aber auch „knusprige Hähnchenschnitzel mit Mango-Chutney“ konnten gekostet werden. „Chutney ist eine Soße mit kleinen Mango-Stückchen“, erläuterte der Fachmann. Wer es rustikaler mochte, konnte zu Frikadelle mit Senf greifen.

Beim Essen wurden Gespräche an Stehtischen geführt. Man sah den neuen CDU-Bezirksvertreter Andreas Ehmann mit seiner Fraktionsvorsitzenden Silke Wormuth und dem SPD-Fraktionskollegen Rüdiger Usche im Gespräch. Josef Krings war in den Gedankenaustausch mit Hans Pflug vertieft. Süd-Bezirksbürgermeister Volker Haasper erörterte mit Hermann Weßlau vom Verband Duisburger Bürgervereine die Lage zum Auftakt der Bundesliga-Rückrunde. Später gesellte Haasper sich zu seiner Meidericher Kollegin Daniela Stürmann und tauschte sich mit dem Architekten Dieter Düster sowie mit Ottmar Schuwerak, dem Bezirksamtsleiter für Stadtmitte, aus. Nach anderthalb Stunden herrschte dann am Freitagabend Aufbruchstimmung. Die Gäste befürchteten, von dem im Wetterbericht angekündigten Eisregen überrascht zu werden.

Vereine brauchen Sponsoren

Der Bezirksbürgermeister war mit der Resonanz zufrieden. „Ich will ja mit dem Empfang auch Vertreter von Vereinen und von Unternehmen zusammenbringen“, erklärte Uwe Heider. Die Vereine könnten schließlich immer Sponsoren gebrauchen.

Martin Kleinwächter

Kommentare
26.01.2016
09:26
Uwe Heider (SPD) trieb die Verunsicherung der Bürger
von Malhingucken | #3

....in Marxloh um. Nicht erst seit Sylvester - seit 2 Jahren haben die unter Dreck, Aggressivität, Problemhäuschen, Arbeiterstrich, Schlaflosigkeit zu...
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Hamborns Bezirksbürgermeister Uwe Heider lädt 200 Gäste ein
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2016-01-24 15:46
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