Hamborner schreibt über Unterwasser-Abenteuer

Rainer L. Fülling und sein Erstlingswerk, das ab 1. Februar im Handel ist.
Rainer L. Fülling und sein Erstlingswerk, das ab 1. Februar im Handel ist.
Foto: Marcel Schürlein
Was wir bereits wissen
Das Metier des Rainer L. Fülling sind eigentlich die Chefetagen der Bankentürme. Jetzt hat er ein Kinderbuch geschrieben.

Hamborn..  Mit dem Kinderbuch „Das kleine Wassergespenst Nepomuk“ stellte der 54-jährige Hamborner Rainer L. Fülling dieser Tage in der Redaktion sein erstes Kinderbuch vor. Erschienen sind die abenteuerlichen Geschichten des kleinen Wassergespenstes Nepomuk und seiner Freunde im Hamburger Tredition-Verlag.

Dabei ist Fülling von Hause aus alles andere als ein Märchenonkel. Der Hamborner arbeitete lange Zeit in den Chefetagen der Bankentürme in Frankfurt am Main, war Marketingdirektor einer der größten deutschen Fondsgesellschaften, lebte im mondänen Bad Homburg am Rande des berühmten Kurparks.

„Irgendwann war ich dann aber die Fernbeziehung zu meiner Frau in Duisburg leid“, sagt Fülling, der heute selbstständiger Berater ist, „und dann habe ich mich für Duisburg entschieden.“ Überhaupt: Seine Frau. „Sie war es“, sagt Fülling, „die mich dazu brachte, das Kinderbuch zu schreiben.“ Er habe das Thema lange mit sich herum getragen, sagt der Mann, der in der Nähe des Landschaftsparks lebt, und dann habe seine Frau ihm den Entscheidenden Impuls gegeben, sich das Thema endlich von der Seele zu schreiben.

Das Buch handelt von den Abenteuern, die das kleine Wassergespenst Nepomuk mit seinen Freunden im Meer erlebt. Sei es, dass eine dunkle, giftige Farbwolke die Unterwasserstadt Herbula bedroht, oder die kleinen Wassergeister in einer finsteren Felsenhöhle gegen eine Teufelskrake bestehen müssen.

Nepomuk erlebt reihenweise Abenteuer, die letztlich alle den Zusammenhalt und die Freundschaft unter den kleinen Wassergeistern festigen: „Themen wie Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Umweltschutz spielen für mich in dem Buch eine wichtige Rolle“, sagt Fülling, der mit dem Kinderbuch auch anderen Kindern helfen will.

Fülling will einen Teil des Verkaufserlöses an den Duisburger Verein Europäische Kinderhilfe e.V. spenden: „Der Verein“, sagt Fülling, „arbeitet rein spendenfinanziert für Kinder und Jugendliche in Duisburg und Europa, seit Jahren auch in der Prävention gegen sexuelle Gewalt an Kindern.“

Warum ein Kinderbuch, das unter Wasser spielt? „Habe ich selbst lange darüber nachdenken müssen“, sagt Fülling, „zumal ich nicht tauche, oder so. Vermutlich war es das Aquarium meine älteren Bruders, das mich in diese Richtung geprägt hat. Das liebte ich als Kind und Jugendlicher.“

Ob noch weitere Kinderbücher folgen, kann Fülling noch nicht sagen, aber ausgeschlossen sei es nicht: „Anfang Februar kommt jetzt erstmal die Premiere von Nepomuk in den Handel.“