Hamborner CDU will Zahl der Rumänen in Duisburg-Marxloh begrenzen

Die Hamborner CDU fordert, nicht alle rumänischen Einwanderer in Duisburg Marxloh unterzubringen.
Die Hamborner CDU fordert, nicht alle rumänischen Einwanderer in Duisburg Marxloh unterzubringen.
Foto: AFP
Was wir bereits wissen
Clauberg-Halle, Einkaufscenter-Konzept und Migration. Die Themen in der Haushaltsdebatte der Bezirksvertretung Hamborn waren dieses Mal äußerst vielschichtig. Marcus Jungbauer von der CDU schlug dabei vor, rumänische Migranten, die es nach Duisburg zieht, nicht nur in Marxloh anzusiedeln.

Hamborn.. Die Haushaltsdebatte fiel in der Bezirksvertretung Hamborn diesmal aus – SPD (Sebastian Haak), CDU (Marcus Jungbauer) und Die Linke (Herbert Fürmann) beschränkten sich auf Stellungnahmen, in denen sie vor allem gesamtstädtische Themen ansprachen.

Gänzlich unter gingen die Hamborner Themen indes nicht. Jungbauer regte die Reduzierung der Zahl der Bezirksvertreter von 19 auf 17 an, um Kosten einzusparen. Zudem fordert er, OB Sören Link solle darauf achten, dass der Zuzug von Rumänen und Bulgaren nach Marxloh nicht überhand nehme. Schon jetzt seien rund 20 Prozent dieser Migranten dort untergebracht.

Trauer über Absprung der Altmarkt-Investoren

Haak freut sich, dass die Vierfach-Sporthalle bald fertiggestellt wird, und dass die Clauberghalle so gut angenommen werde. Traurig ist er, weil der Altmarkt-Investor abgesprungen ist. Er empfiehlt, nun nach einem anderen zu suchen und das Einkaufscenter-Konzept eventuell noch einmal (mit Bürgern) zu überarbeiten.

Fürmann lobte auch die Sport- und die Clauberghalle sowie Marxloh (keine Geschäftsleerstände) und freut sich auf Ostermann. Die Straßenbahn 903 möchte er in Stoßzeiten öfter fahren lassen, da sie häufig überfüllt sei.