Hamborner CDU will Zahl der Rumänen in Duisburg-Marxloh begrenzen
24.02.2013 | 16:00 Uhr 2013-02-24T16:00:00+0100
Hamborn. Clauberg-Halle, Einkaufscenter-Konzept und Migration. Die Themen in der Haushaltsdebatte der Bezirksvertretung Hamborn waren dieses Mal äußerst vielschichtig. Marcus Jungbauer von der CDU schlug dabei vor, rumänische Migranten, die es nach Duisburg zieht, nicht nur in Marxloh anzusiedeln.
Die Haushaltsdebatte fiel in der Bezirksvertretung Hamborn diesmal aus – SPD (Sebastian Haak), CDU (Marcus Jungbauer) und Die Linke (Herbert Fürmann) beschränkten sich auf Stellungnahmen, in denen sie vor allem gesamtstädtische Themen ansprachen.
Gänzlich unter gingen die Hamborner Themen indes nicht. Jungbauer regte die Reduzierung der Zahl der Bezirksvertreter von 19 auf 17 an, um Kosten einzusparen. Zudem fordert er, OB Sören Link solle darauf achten, dass der Zuzug von Rumänen und Bulgaren nach Marxloh nicht überhand nehme. Schon jetzt seien rund 20 Prozent dieser Migranten dort untergebracht.
Trauer über Absprung der Altmarkt-Investoren
Haak freut sich, dass die Vierfach-Sporthalle bald fertiggestellt wird, und dass die Clauberghalle so gut angenommen werde. Traurig ist er, weil der Altmarkt-Investor abgesprungen ist. Er empfiehlt, nun nach einem anderen zu suchen und das Einkaufscenter-Konzept eventuell noch einmal (mit Bürgern) zu überarbeiten.
Fürmann lobte auch die Sport- und die Clauberghalle sowie Marxloh (keine Geschäftsleerstände) und freut sich auf Ostermann. Die Straßenbahn 903 möchte er in Stoßzeiten öfter fahren lassen, da sie häufig überfüllt sei.
08:32
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04:38
Die Situation läuft aus dem Ruder und wird über Kurz oder Lang zu Eskalationen führen.
Das geblubbere der Politiker ist nicht mehr als eine beim nächsten Luftholen platzende Sprechblase.
Zukünftige Generationen werden für diese Fehlentwicklung bezahlen müssen.
Klar warum es immer weniger Kinder in Deutschland geben wird?
Klarheit schafft man doch nicht mit Nebelkerzen.
19:43
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11:11
Fürmann Die Straßenbahn 903 möchte er in Stoßzeiten öfter fahren lassen, da sie häufig überfüllt sei.
Na das wird dann aber lustig noch mehr Verkehrschaos und natürlich auch ein neues Verkehrsgutachten, muss dann her für das geplante, hoffentlich nie kommende FOC
11:03
Jungbauer fordert , OB Sören Link solle darauf achten, dass der Zuzug von Rumänen und Bulgaren nach Marxloh nicht überhand nehme.
Auch wenn ich den OB Link nicht leiden kann und für Unfähig halte, aber unsere neuen EU-Bürger können sich selbst aussuchen wo hin sie ziehen. Lenken kann man das nur bei den Asylsuchenden und da steht die Forderung im Haus diese auf alle leerstehenden Wohnungen von ganz Duisburg zu verteilen.
Eine gute Forderung wäre gewesen, mehr Sozialarbeiter vor Ort mehr Personal für mehr Deutschkurse, schnelleres Handeln vom Jugendamt. Faltblätter nicht nur von den Wirtschaftsbetrieben in Bulgarisch und Rumänisch, Hausordnungen. Auch PKW aus anderen Länder müssen eine Umweltplakette haben und PKW die ganze Ölpfützen auf der Straße hinterlassen müssen die Besitzer zumindest belehrend in die Pflicht genommen werden, doch in diesen Punkten versagen hier alle Parteien, Verwaltung und Rat.
Die meisten Roma aus Bulgarien sprechen türkisch, nicht bulgarisch.
Mehr Sozialarbeiter, mehr Deutschkurse, mehr Personal hört sich gut an, aber so weit ich weiß ist Duisburg hoch überschuldet. Und ab 2014 gibt es für Rumänen und Bulgaren auch Sozialleistungen, die ungefähr zur Hälfte von den Kommunen getragen werden muss. Wer soll das alles zahlen.
Ich wohne in Dortmund. Bei uns sieht es nicht anders aus. Die Stadt hat 2 Milliarden !! Schulden. Überall fehlt es an Geld. Schulen, Kindergärten, Strassenbau usw.
Genau, wir haben viel zu wenig Sozialarbeiter, runde Tische und Hilfen zum Wohlfühlen. Die Integrationsindustrie ist auch nicht ausgelastet. Da müssen mehr Steuergelder fließen. Und ja, belehrend in die Pflicht nehmen, dass funktioniert in Hochfeld, Rheinhausen und Marxloh schon perfekt.
07:44
Da Frage ich mich, welches Marxloh hier gemeint ist? Gehen Sie doch mal bitte durch die Straßen des Viertels und nicht nur am Pollmann entlang. Z.B. besuchen Sie mal die Straße in der sich das Die.Linke-Wahlkreisbüro befindet und dann behaupten Sie nocheinmal „es gäbe keine Geschäftsleerstände“...
Dreister geht es kaum?!
07:24
es ist immer wieder beeindruckend, wie schlecht sich selbst Bezirkspolitiker in ihren Stadtteilen auskennen.Ich empfehle Herrn Fürmann mal einen Spaziergang über die von ihm in der BV vertretene Kaiser-Wilhelm-Straße.An derHhenriettenstraße bis zur Wilfriedstraße stehen über 50% der Geschäfte leer.Geht man durch die Seitenstraßen findet man ebenfalls viele leerstehende Ladenlokale, die ehemals der Nahversorgung dienten.