Das aktuelle Wetter Duisburg 20°C
Kommentar

Häuserabriss in Duisburg ist kaum vermeidbar

26.05.2012 | 13:00 Uhr
Häuserabriss in Duisburg ist kaum vermeidbar

Duisburg-Marxloh.   Die Bevölkerung schrumpft . Aber das ist kein Duisburger Problem, sondern ein ruhrgebietweites.

Duisburg verliert seit Jahren kontinuierlich an Einwohnern. Logisch, dass dann auch Marxloh blutet. Jeder fünfte Bewohner hat den Ortsteil laut Rundem Tisch in den vergangenen 20 Jahren verlassen. Die Frage, wer dem Ortsteil den Rücken gekehrt hat, ist in gewisser Weise müßig. Fest steht, dass für die, die gegangen sind, in Marxloh keine Neubürger nachgekommen sind.

Die Folgen sind unübersehbar: Es gibt reichlich leerstehende Wohnungen und auch Geschäfte – von der Weseler Straße im Kerngebiet einmal abgesehen. Immer wieder hört man von alteingesessenen Deutschen: Das multikulturelle Maxloh sei nicht mehr ihre Lebenswelt. Und nennen dies als Grund, weshalb der Ortsteil an Einwohnern verliert. Fakt ist aber ebenso, dass es nicht erst seit gestern auch Migranten gibt, die in Marxloh zwar noch ihr Geld verdienen, aber längst nicht mehr dort leben möchten. Sie zieht es genauso nach Walsum, Röttgersbach oder auf die andere Rheinseite.

Den weiteren Bevölkerungsrückgang werden weder Politik noch Stadt aufhalten können. Das ist ein Trend, der weit über Duisburg hinaus geht, es handelt sich um ein Ruhrgebietsphänomen.

Also muss man sich überlegen, wie es im Duisburger Norden weitergehen soll. Dazu gehört auch, sich schon frühzeitig mit dem Gedanken anzufreunden, verwaiste, beziehungsweise verwaisende Wohngebiete abzureißen. So bitter es für manche auch sein mag.

Gregor Herberhold


Kommentare
29.05.2012
20:54
Häuserabriss in Duisburg ist kaum vermeidbar
von hercules150 | #16

Ein Kommentar zu den gelöschten Kommentare. Kein Kommentar sonst wird der auch gelöscht.

29.05.2012
19:45
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #15

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

29.05.2012
14:03
Häuserabriss in Duisburg ist kaum vermeidbar
von hercules150 | #14

das in Marxloh verschiedene Nationalitäten leben ist gar nicht mal das Problem.
Das eigentliche Problem liegt natürlich an der nicht so guten Luft und das ewige schlecht machen von unserem Stadtteil. Doch das hat seinen Grund es geht mal wieder nicht um Marxloh sondern um Fördergelder und das erhalten von Arbeitsplätzen bei der EGDU.
Dabei haben die schon genung Schaden in Marxloh angerichtet. Übrigens dieses Gutachten ist kein Gutachten sondern ein Witz.

29.05.2012
09:04
Häuserabriss in Duisburg ist kaum vermeidbar
von comember | #13

In dem Beitrag steht, man hört, die alteingessenen Deutschen beklagen den Verlust ihrer Lebenswelt.

Dieser Verlust wird aber nicht besser, wenn man ein paar Häuser abreißt. Entweder schafft man eine von alteingesessenen Deutsche gewünschte Lebenswelt oder man richtet sich nach den Interessen der neuen Lebenswelt.
Da diese neue Lebenswelt wesentlich dynamischer, die Gründe lassen wir mal bei Seite, und vor allem realer ist und von der Politik und den Medien stark unterstützt wird, sollten wir dieses Problem (Abriss) wesentlich mehr mit der Zuwanderung abstimmen und lösen. Was sagen die eigentlich dazu? Also sollten sich die alteingesessenen Deutschen etwas zurücknehmen (die gibt es nicht mehr lange dort) und das Problem mit den dort wirklich Lebenden lösen.

28.05.2012
20:25
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #12

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

28.05.2012
19:52
Häuserabriss in Duisburg ist kaum vermeidbar
von karaDu | #11

Vielleicht wäre es dann doch konsequenter und für die Redaktion schöner, die Kommentarfunktion ganz abzuschaffen? Wer braucht schon demokratische Mittel?

28.05.2012
19:50
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #10

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

28.05.2012
17:58
Häuserabriss in Duisburg ist kaum vermeidbar
von pejadu11 | #9

Was ich nicht verstehe: Während der Norden jetzt mit brachialen Mitteln und zu astronomischen Kosten "begrünt" wird (nach Teilen von Hochfeld), ist in den letzten Jahren der einst so schöne und grüne Süden in grossen Teilen in eine Mondlandschaft verwandelt worden. Beginnend mit Landhaus Milser, Angerbogen, CO-Pipeline, Infineon, Xella, B8N....
Will man in einer Stadt Lebensqualität schaffen, geht das wohl anders. Aber vielleicht hat sich ja die Lebensqualität des ein- oder anderen Verantwortlichen erhöht.

28.05.2012
17:23
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #8

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

27.05.2012
18:11
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #7

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

Aus dem Ressort
Sport und Spaß am Wochenende im Duisburger Norden
Freizeit
Im Duisburger Norden locken zahlreiche Freizeit-Angebote für alle Altersklassen. Unsere Redaktion hat einige Tipps zusammengestellt. Ganz gleich, ob lieber Ausdauersport oder totale Entspannung – es ist für jeden etwas dabei
Zinkhüttenplatz in Duisburg - Besuch einer Geistersiedlung
Geistersiedlung
Da die Siedlung am Zinkhüttenplatz abgerissen werden soll, sind nur noch 130 der insgesamt 400 Wohnungen bewohnt. Doch die Anwohner geben sich zuversichtlich und mögen ihren Geisterstadt-Flair. Vor allem der starke Zusammenhalt und die idyllische Ruhe gibt den Duisburgern Hoffnungen.
Duisburger Jobcenter-Kunde seit fast zehn Wochen ohne Strom
Soziales
Seit neuneinhalb Wochen wartet ein Duisburger Jobcenter-Kunde auf eine Zahlung des Amts. Auf Grund fehlender Abschlagszahlungen während seiner U-Haft hat der junge Mann keinen Strom mehr. Mittlerweile soll das Jobcenter das Geld überwiesen haben - obwohl es nicht verpflichtet dazu gewesen sein will.
Marxloherin mit Frittenfett im Blut
Menschen
Gisela Osinski steht seit 50 Jahren hinter der Theke von Peter Pomms Puszettenstube in Marxloh. Alles fing an mit einem Imbisswagen am Pollmanneck und Deutschlands erster Fritteuse.
Großskulptur in Duisburg-Neumühl ist ein echter Hingucker
Kunst
Der Verein der Neumühler Gewerbetreibenden hat an der Duisburger Straße eine dreiteilige Großskulptur aufgestellt, die auf das Gewerbegebiet hinweist. Im August wird das 18 Tonnen schwere Werk offiziell eingeweiht.
Duisburg und die A59-Sperrung
Fast drei Monate ist die A59 nun schon gesperrt, noch einmal drei Monate werden sehr wahrscheinlich folgen. Wie hat sich die Sperrung der Nord-Süd-Achse auf Sie persönlich ausgewirkt?

Fast drei Monate ist die A59 nun schon gesperrt, noch einmal drei Monate werden sehr wahrscheinlich folgen. Wie hat sich die Sperrung der Nord-Süd-Achse auf Sie persönlich ausgewirkt?

 
Fotos und Videos
So feierte Duisburg den WM-Sieg
Bildgalerie
Jubel und Autokorsos
Razzia gegen United Tribuns
Bildgalerie
Straßengang
Autokorsos und Jubelfeiern in Duisburg
Bildgalerie
Fußball-WM
Die besten Orte am Niederrhein
Bildgalerie
Ferien