Gitarrenchor begeistert 240 Zuhörer in Duisburg-Meiderich

Am Sonntag, den 19.4.2015, spielte der Gitarrenchor "Alt und Jung gemeinsam unterwegs" im ev. Gemeindesaal "Auf dem Damm" .
Am Sonntag, den 19.4.2015, spielte der Gitarrenchor "Alt und Jung gemeinsam unterwegs" im ev. Gemeindesaal "Auf dem Damm" .
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Regelmäßig gibt der Gitarrenchor „Alt und Jung – Gemeinsam unterwegs“ Konzerte. Werbung für die Auftritte hat der Verein nicht nötig.

Meiderich..  Ein musikalischer Start in den Frühling mit freudigen Liedern, dazu noch Kaffee und selbst gebackenen Kuchen: Der Gitarrenchor „Alt und Jung – Gemeinsam unterwegs“ bot seinen Gästen ein Rundum-Sorglos-Paket zum Sonntagsausflug in das evangelische Gemeindezentrum Auf dem Damm in Meiderich.

Exakt 240 Menschen folgten dem Ruf der Musiker zu einem Nachmittag voller Heimatmusik und schwelgten zu sanften Klängen in Erinnerungen. Der Saal war ausverkauft. Seit Wochen.

Die Musiktruppe, bestehend aus 25 Mitgliedern, ist Trubel gewohnt. Vor vollem Haus spielt sie öfters. Eigentlich fast immer. „Wir spielen immer vor vielen bekannten Gesichtern“, erklärt Karl-Heinz Vialon, der seit der Gründung vor zehn Jahren im Verein ist. „Unter den Zuschauern sind immer viele Stammgäste, ich möchte fast sagen: Fans“, erklärt Vialon weiter und lächelt stolz.

Mundpropaganda wirkt

Um die Konzertsäle in Duisburg und Umgebung voll zu bekommen, bedarf es daher fast keiner Werbung. Während der Konzerte werden die nächsten Termine angekündigt – der Vorverkauf läuft dann fast von alleine. „Vieles geht über Mundpropaganda. Es ist toll“, freut sich Vialon.

Dass das Programm des Duisburger Vereins, der in Beeck gegründet wurde, so beliebt ist, liegt neben der Musik, auch an der Verpflegung: Nach einer guten halben Stunde und Volksliedern wie „Gitarren klingen, Freunde singen“ und „Finkenwalzer“, servieren die Musiker Kuchen. Selbstgebackenen natürlich. Das Angebot für Schlemmer ist im Eintrittspreis enthalten. Ein Saal, gefüllt mit 240 Gästen, ist daher das Limit für die backenden Musiker. „Es ist natürlich ein Mehraufwand, aber wir machen es gerne. Das gehört doch bei einem schönen Nachmittag dazu“, findet Chorleiterin Waltraud Mikolajczyk.

Zwischendurch gibt es leckeren Kuchen

Gestärkt durch die Leckereien schunkelten und sangen die Zuschauer dann noch etwas fester mit. Der zweite Teil stand unter dem Motto „Indianer und wilder Westen“ – passend zur Bühnendeko mit Marterpfahl und Indianerschmuck: Hits wie „Ich will ‘nen Cowboy als Mann“ „Kein Gold am Blue River“ zauberten den Gästen ein Lächeln auf die Lippen.

Auch die Band – bestehend aus acht Gitarristen, einem Keyboarder und mehreren Sängern – hatte sichtlich Spaß. Ein Spaß, an dem regelmäßig immer wieder neue Mitglieder teilhaben wollen: Nachwuchsprobleme hat der Verein nicht. Es stehen schon wieder zwei neue Musiker in den Startlöchern. Man freue sich immer über neue Gesichter im Verein, sagt Mikolajczyk.