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Frauengesichter: Eine Ausstellung

16.02.2010 | 18:28 Uhr

Frauen sind das zentrale Thema in den Arbeiten der Meidericher Künstlerin Christa Burow. In ihrer aktuellen Ausstellung „Trau - Schau - Frau” in der Stadtteilbibliothek Ruhrort zeigt die Malerin Bilder, die die unterschiedlichen Facetten des „Frauseins” illustrieren.

Christa Burow mit einem ihrer Werke. Foto: Thomas Weiss

Es sind Frauentypen, die nicht verschiedener sein könnten. Alt und jung, extrovertiert und schüchtern. „Frauen finde ich interessant und ich schaue gerne in Frauengesichter”, erklärt Christa Burow die Wahl des Themas. Das breite Spektrum des Lebens aus femininer Sicht spiegelt sich in den Bildern von Christa Burow wieder.

Die Figuren entziehen sich teils der Darstellung, münden in abstrakter Malerei, sind aber zugleich plastisch und greifbar. Christa Burow versteht sich bei ihrer Arbeit auf das Spiel mit Farben und Formen. Die Kunstwerke, die dabei entstehen, sind intuitive Arrangements. „Meistens entwickelt sich aus den Bildern eine Frau”, erklärt die Künstlerin. Nicht bewusst sind es Gesichter und Körper von Frauen, die die Summe der Pinselstriche ergeben. Die Meidericherin lässt sich ganz und gar von ihrer Eingebung führen. Dass die Bilder zum Schluss immer eine Frau zeigen, das ist dem Zufall des künstlerischen Prozesses geschuldet.

Trotz der eher willkürlichen Herangehensweise lassen die Werke handwerkliches Können und Geschick nicht vermissen. Die Bilder wirken nicht wie zufällige Kompositionen von Acrylfarbe auf Leinwand und Papier.

Die Ausstellung ist noch bis zum 13. März in den Räumen der Stadtteilbibliothek an Amtsgerichtsstraße 5 zu sehen. Der Eintritt ist frei.

David Huth

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