Fahrradkuriere riskieren Kopf und Kragen
14.02.2012 | 17:50 Uhr 2012-02-14T17:50:00+0100
Duisburg. Ihre Fahrmanöver sind oft halsbrecherisch, dafür bringen sie ihre Ware schneller ans Ziel als jeder Autofahrer. Fahrradkuriere gehören nicht nur in Metropolen wie New York oder London zum Straßenbild - auch in Duisburg schlängeln sie sich durch den Verkehr.
Wenn die Motorisierten im Stau stecken, kommt der Radler doch noch voran. In deutschen Großstädten ganz besonders gut – denn die haben – wie auch Duisburg – oft Fahrradstreifen oder Radwege, auf denen man in der Regel völlig ungehindert vorankommt.
Zwischen 50 und 200 Kilometer legen die Kurier, Männer wie Frauen, durchschnittlich pro Tag zurück. Marcus Schmitt liegt mit seinen 120 km also gut im Rennen.
Erfunden wurde der Fahrradkurier in Deutschland, laut Wikipedia angeblich in Bayern: 1896 soll der erste zwischen Rosenheim und München gependelt sein.
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Die Jägerstr. (Bildunterschrift) befindet sich in Hamborn!