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Vortrag

Experte glaubt - Outlet-Center in Duisburg-Hamborn ist noch zu stoppen

07.09.2012 | 17:21 Uhr
Demonstration der Bürgerinitiative Zinkhüttenplatz.Foto: Lars Fröhlich

Duisburg-Hamborn.   In der Marxloher Kreuzeskirche hörten Interessierte einen Vortrag über das geplante Outlet-Center. Thema des Abends: Wenn Wohnen prekär wird – wem gehört die Stadt?

Nach vierzig Minuten verließ Kai-Uwe Lompa von der Düsseldorfer German Development Group GmbH & Co. KG, die Kreuzeskirche in Marxloh. Der enge Mitarbeiter von FOC-Investor Roger Sevenheck hatte offenbar genug gehört.

Zu provokant müssen die Thesen gewirkt haben, die der Soziologe Stefan Hochstadt auf dem Podium der Kirche formulierte. Denn Hochstadt, erst wissenschaftlicher Berater der „Linken“, dann der „Piraten“ im Düsseldorfer Landtag, ließ kein gutes Haar an Shopping-Malls und Factory-Outlet-Centern im allgemeinen und am geplanten „Douvil“ in Hamborn im Besonderen. Dagegen stießen Hochstadts zugespitzte Erkenntnisse bei den anderen Zuhörern auf starken Zuspruch.

Rund 180 Bürger besuchten den Vortrags- und Diskussionsabend mit dem Titel „Wenn Wohnen prekär wird – wem gehört die Stadt?“. Eingeladen hatten die BI Zinkhüttensiedlung, das Duisburger „Netzwerk gegen Rechts“ und die Rosa-Luxemburg Stiftung NRW.

„Große Einkaufszentren sind undemokratisch“

Hochstadt gab zunächst einen Überblick über das rasante, dynamische Wachstum solcher Einkaufscenter in Europa, Deutschland und NRW. Danach ging der Soziologe in die Offensive: Solche Zentren „zerstören öffentliche Räume. Sie vernichten die Kultur des Besonderen, das Individuelle in Städten.“ Die gleichförmigen Konsumtempel ignorierten auch die Tradition der europäischen Stadt. Es gehe den Betreibern ausschließlich um den maximalen Gewinn.

Große Einkaufszentren wie das FOC in Hamborn seien auch „undemokratisch“. Erwünscht seien ausschließlich konsumfreudige Kunden.

Video
Mit einer Menschenkette demonstrierten Bürger in Duisburg gegen ihre geplante Umsiedlung wegen eines Outlet-Neubaus.

Das Grundrecht der Bürger, sich überall im öffentlichen Raum frei aufzuhalten und zu bewegen, gelte in Einkaufszentren nur äußerst eingeschränkt. Dieses Grundrecht werde nachweislich durch das private Hausrecht der Eigentümer von Einkaufszentren ersetzt.

Noch sieht der Dortmunder Chancen, das FOC zu stoppen: „Die Bauleitplanung ist noch nicht beim Land und beim Regionalrat angekommen, das formelle Verfahren noch nicht eröffnet“, so Hochstadt, ehemaliger Dozent an der Fachhochschule Dortmund. „Der Standort Duisburg steht noch nicht einmal in der Regionalplanung.“

Martin Krampitz



Kommentare
13.09.2012
09:42
Experte glaubt - Outlet-Center in Duisburg-Hamborn ist noch zu stoppen
von neumarxloher | #28

Guten Morgen,

ich verstehe die unsachliche Diskussion an manchen Stellen nicht.

Ich bin in Marxloh geboren und dieses Jahr wieder hergezogen, weil ich mich hier wohl fühle und zu dem Stadtteil stehe.

Es ist für die Bewohner der zinkhüttensiedlung nicht schön, wegziehen zu müssen, das kann ich nachvollziehen. Aber ist der Standort so lebenswert? Es gibt gerade in Marxloh etliche leerstehende, wunderschöne Wohnungen- ein Netto und ein Kaufland wären für mich kein Argument, in der zinkhüttensiedlung wohnen zu bleiben. Und wer sich auf Nachbarschaft beruft, hat auch nachvollziehbare Argumente, jedoch sollte er mal überlegen, ob etwas neues nicht auch eine Chance ist und warum er nicht bereit oder in der Lage ist, sich auf neue Nachbarn einzustellen.

Das FOC ist eine große Chance, vorausgesetzt, es wird ein reines FOC. Dann nämlich ist es keine Konkurrenz zur Innenstadt oder den Staddteilzentren. Wer jemals in Roermond war, weiß, wie eine Stadt von einem FOC profitieren kann.

12.09.2012
16:58
Experte glaubt - Outlet-Center in Duisburg-Hamborn ist noch zu stoppen
von DUmsv | #27

Baut die FOC in meinen Alten Stadtteil HAGENSHOF !!! Die Leute wären froh dort und dieser Sozialebrennpunkt würde endlich aufblühen!!!!!

1 Antwort
Experte glaubt - Outlet-Center in Duisburg-Hamborn ist noch zu stoppen
von kikimurks | #27-1

Wenn Sie einen Projektentwickler finden, der das machen würde, schön! Dann käme diese Bausünde der 70er Jahre endlich weg. Aber sicherlich finden sich auch dort noch genügend Hartz IV Empfänger, die nicht aus dem gewachsenen Strukturen herausgerissen werden wollen und nicht auf den günstigen Wohnraum verzichten wollen.

12.09.2012
16:32
hercules150#25 - Wie Recht Sie haben..(!).... und Kikimurks seinem Namen gerecht wird..
von JoachimMutz | #26

Warum in aller Herrgottsnamen überplant man nur die Fläche RRH+Bad nicht neu?...
DAS hatte lange Zeit gegolten.... - bis das MONOPOLY-Spiel eröffnet wurde!
Nur auf Kosten der betroffenen Menschen wollen sich hier jetzt "Versager bereichern" und letztlich auf Kosten des Gemeinwohls von den Problemen ablenken...!

Und kikimurks Kommentare lassen mir die Haare zu Berge stehen - offenbar zählt hier nur "Namen verpflichtet"... - SORRY - nehmen wir das Geschriebene in unserer Verfassung ernst -und geben den Menschen den verfassungsrechtlich verankerten Stellenwert- dann legen wir den "Machern und Versagern" das Handwerk und halten "den Politikern" den Spiegel vor Augen.
"Wer will - dass man so mit ihm umgeht?" -und(!)- "Warum verteidigt KEIN Poltiker die angeblich im Sinne des Allgemeinwohls (falsch!) getroffene Entscheidung mit Herzblut?"
...da steht doch kein Mitglied des Rates richtig dafür auf - warum nicht???
"Privat voir Staat JA ! - aber Allgemeinwohl vor Alleinwohl!"
Erklärungen???

1 Antwort
Experte glaubt - Outlet-Center in Duisburg-Hamborn ist noch zu stoppen
von kikimurks | #26-1

Ich nehme die Verfassung sehr ernst, wie Sie aus meinem Kommentar lesen konnten. Allerdings scheint Ihnen die Verfassung nur insoweit wichtig zu sein, als Sie das hinein deuten können, was Ihnen ins Konzept passt. Was Allgemeinwohl ist, definieren die gewählten Vertreter. Das ist in Duisburg nun einmal der Rat! Schön, wenn Sie es besser wissen. Doch Sie sind nicht gewählt und damit nicht richtungsgebend.

Womit wollen Sie die Fläche überplanen? Haben Sie ein Konzept oder gar einen Investor? Nein? Dann ist diese Diskussion ja wohl müßig! Die Alternative heißt Leerstand und Verfall! Natürlich könnte man darüber nachdenken, dort wieder eine Mehrzweckhalle zu bauen. Vielleicht bekommen Sie ja genug Spenden dafür zusammen. Die Stadt kann das jedenfalls nicht leisten.

12.09.2012
15:36
Experte glaubt - Outlet-Center in Duisburg-Hamborn ist noch zu stoppen
von hercules150 | #25

zu freund Marxloh47169
Zum 100ten mal baut das in Hamborn geplante Center, dort
hin wo die RRH steht und alle beide Stadtteile haben etwas davon. Ferner sollte es jedem zu Denken geben das es für ein FOC an dieser Stelle, keiner der Investoren und Erbauer die schon einige große Center gebaut haben, sich für diesen Platz beworben haben. Nur ein etwas windiger Investor der noch nichts, aber auch rein gar nichts vorzuweisen hat.Da wird man doch hellhörig, da schaut man doch mal viel genauer hin und glaubt doch nicht blind jedes Wort was dieser Sevenheck, Enzweiler und co von sich geben. Nachtigal ick hör dir trapsen.
Überschuß an Wohnungen mag es in Duisburg geben, aber über ganz Duisburg verteilt und es sollten dann erst einmal die echten leerstehenden Bauruinen ( einige gehören davon auch der Gebag) abgerissen werden und nicht bewohnte Siedlungen.
Ferner steht es jetzt schon fest das in Zukunft noch viel preiswerter Wohnraum benötigt wird.

1 Antwort
Experte glaubt - Outlet-Center in Duisburg-Hamborn ist noch zu stoppen
von kikimurks | #25-1

Sie sind ja ein echter Fachmann! Die Zinkhüttenplatzsiedlung gehört nicht der GEBAG sondern Immeo.

Sie haben recht! Wenn es gelingt das FOC zu verhindern, wird viel preiswerter Wohnraum benötigt. Nämlich der für die Menschen, denen die Chance auf einen Arbeitsplatz genommen worden ist.

11.09.2012
21:29
Äußern sich hier MONOPOLY-Spieler und Tatsachenverdreher?
von JoachimMutz | #24

Das "Verrufene" an Politik ist uralt, bekannt.... "Sie würfelten um meine Kleider..."
Dass man aber im Einundzwanzigsten Jahrhundert Stadtpolitik miterleben muss - die eben NICHT auf nachvollziehbaren Grundlagen von Sachargumenten für das Allgemeinwohl "entschieden scheint..." und dennoch hier eigenartig "Pro F.O.C." kommentiert wird, muss aufhorchen lassen und zu denken geben!

Die Politik hat alles Für und Wider abzuwägen, NICHT die Betroffenen! Aber wenn man schon Gutachten nicht liest, möglicherweise nicht versteht und sogar nicht hinterfragt - aber "die Hände in Unschuld wäscht" - weil man sich ja für den sozialverträglich erfolgenden "Rückbau der Wohnungen" eingesetzt hat...

"Konkurrenz belebt das Geschäft" - auch Große sterben... - und so mancher Innenstadtbereich kann nur "im Schatten eines Großen" überleben.. - aber WIE+WAS stellen wir uns für die gesellschaftliche Zukunft vor?
Leben und Leben lassen (!) - wieviel Konkurrenz vertragen "Shopping-Meilen"?
Zum Einkaufen reisen?

1 Antwort
Experte glaubt - Outlet-Center in Duisburg-Hamborn ist noch zu stoppen
von kikimurks | #24-1

Das stimmt! Die Betroffenen müssen das Für und Wider nicht abwägen. Sie dürfen sich aber auch nicht wundern, wenn Andere, die das tun, zu anderen Ergebnissen kommen. Manchmal ist es auch für die Betroffenen sinnvoll abzuwägen, dann wächst vielleicht das Verständnis.

Sie haben auch recht, wenn wir uns fragen müssen, wie unsere Konsumzukunft aussieht. Liegt sie in Innenstädten mit ihren austauschbaren Ketten, die immer weniger bieten - da ist Duisburg mit dem Forum noch einigermaßen gut aufgestellt - oder in Zentren auf der grünen Wiese, die versuchen aus dem Einkaufen ein Event zu machen. Ich vermute, dass beides aussterben wird. Das Internet wird nach und nach zur übergroßen Konkurrenz. Bis dahin geht aber der Trend in Richtung Eventshopping und warum sollte sich Duisburg nicht ein Stück vom überregionalen Kuchen abschneiden. Die Stadt stand lange genug im Schatten von Essen, Köln und Düsseldorf. Vielleicht sollten wir ein Wenig aus diesem Schatten heraustreten.

11.09.2012
13:06
Wo ist das Gegenkonzept ?
von 47169marxloh | #23

Den Konsumtempel mag ich persönlich auch nicht unbedingt, aber besser in Duisburg als woanders.Nir stellt sich beim Lesen der Kommentare immer wieder die Frage, wo das Gegenkonzept ist, welches man diskutieren kann.Die Siedlung soll stehen bleiben-gut. Welches Konzept gibt es für die Belegung tausender leerstehender Wohnungen im Duisburger Norden ? Welche finanzierbare Alternative ist für das Stadtbad und die Rhein Ruhr Halle angedacht?Welche Konzepte gibt es, die dort entstehenden Arbeitsplätze durch andere neue Arbeitsplätze auszugleichen ?Meiner Meinung nach wäre die Argumenation der FOC Gegner wesentlich besser, wenn von dieser Seite ein schlüssiges Konzept gegen das FOC Konzept gestellt wird Dann müßte sich die Verwaltung auch damit beschäftigen-und vielleicht kommt was besseres dabei raus als die jetzigen Planungen.Zu dem Konzept sollte auch gehören, wie die Siedlung die teilweise dringende energetische Sanierung erhält ohne große Mietsteigerungen.

1 Antwort
Experte glaubt - Outlet-Center in Duisburg-Hamborn ist noch zu stoppen
von kikimurks | #23-1

Sie haben absolut recht. Nur auf den Boden auf zu stampfen und zu skandieren "ich will hier nicht weg" ist nicht zielführend. Das Dumme ist nur, dass kein Gegenkonzept in Sicht ist. Man darf nicht unterschätzen, dass es sich um eine Investition in vielfacher Millionenhöhe handelt. Diese fallen leider nicht vom Himmel. In Duisburg hat es in Jahrzehnten nichts Vergleichbares gegeben.

11.09.2012
12:33
Experte glaubt - Outlet-Center in Duisburg-Hamborn ist noch zu stoppen
von hercules150 | #22

zu 333-01 Weil das FOC nun keine bereicherung für den Norden ist wie das immer so schön hingestellt wird. jeder der hier für ein FOC ist sollte zunächst einmal überlegen ob er es gerne direkt vor seiner Haustüre hätte. Mit Lärmbelästigung, noch höhere Feinstaubwerte, verstopfte Verkehrswege und das ganze nach dem Motto laß den Norden weiter Dreck fressen die Steuereinnahmen werden für den Süden verwendet.
Greulich versprach dem Süden das XXL Spaßbad wenn im Norden das FOC gebaut wird.
Vernichtung einer Siedlung die Denkmalgeschützt sein müßte. Vertreibung von Duisburger Bürger/innen. Eine Intakte über Jahrzehnte gewachsene Wohngemeinschaft kann man nicht mit Geld aufwiegen. Es sei denn man ist kaltherzig.Menschen und Menschlichkeit sollten immer Vorrang haben und nicht die
ich will mir ein Denkmal setzten mentalität unserer Politiker.

1 Antwort
Experte glaubt - Outlet-Center in Duisburg-Hamborn ist noch zu stoppen
von kikimurks | #22-1

Klassisches Kirchtumsdenken Das mag ja gar nicht so schlecht sein, aber doch bitte nicht bei mir! Wer so denkt bewirkt nur Stillstand.

Kaltherzige Menschen sind die, die ohne Not Arbeitsplätze verhindern. Wieviel die intakte Wohngemeinschaft den meisten Bewohnern wert ist können Sie an der Anzahl der inzwischen leeren Wohnungen bemessen. Seien wir doch ehrlich. Da ist ein kleines Grüppchen, dass nicht weg will, Dabei sind ihnen die Folgen völlig gleichgültig.

11.09.2012
12:10
Experte glaubt - Outlet-Center in Duisburg-Hamborn ist noch zu stoppen
von 333-01 | #21

Es ist alles zu stoppen, na klar. Man kann auch Statistiken und Gutachten aus aller Herren Richtungen schreiben. Alle haben zum Teil recht. Die Frage ist nur, ob man damit weiter kommt. Meines Wissens nach hat keiner der betroffenen Bürger einen finanziellen Nachteil, die persönlichen sind menschlich nachvollziehbar.
Aber-wenn in den betroffenen Vierteln doch alles so Gut und Schön ist, frage ich mich ernsthaft, warum in der Presse und von Menschen genau diesen Gegenden immer wieder als "Angsträume" o.ä. betitelt werden. Hier herrscht scheinbar eine Doppelmoral vom Feinsten. Die Frage bleibt: Hopp oder Top!!!!

Das ein FOC die Welt nicht rettet ist wohl auch klar, aber sich ständig nur in gewesenem zu verrennen, dieses als das Nonplusultra zu bezeichnen und neues als "Hexenwerk" zu verkaufen, kann ebenfalls nicht die Lösung sein. Die Uhr und die Welt dreht sich weiter, ich fand die Benzinpreise und die Steuergesetzte "früher" auch besser!

10.09.2012
13:42
Experte glaubt - Outlet-Center in Duisburg-Hamborn ist noch zu stoppen
von robinhood.1940 | #20

Dann machen Sie und doch schlauer. Der Artikel jedenfalls lässt keinen anderen Schluss zu, als habe der "Experte" keine Vorstellung davon was das FOC bewirken kann.

Aber Sie die so viel ohne Abschluss studiert haben und nicht dabei waren bei der Versammlung Sie haben die unheimliche Ahnung...kümmern Sie sich um Marxloher Tisch,dort haben Sie genug Dreck wegzukehren.

1 Antwort
Experte glaubt - Outlet-Center in Duisburg-Hamborn ist noch zu stoppen
von kikimurks | #20-1

Ich vermute mal, dass Sie mich meinen! Wenn Sie lesen könnten, dann hätten Sie gelesen, dass ich sowohl Abitur als auch Hochschulabschluss habe.

Zum Thema: Was wir oben lesen konnten, war das dumme Geschwafele, dass wir immer wieder aus der Richtung der FOC Gegner haben hören können. Durch nichts belegte Verdächtigungen! Die Thesen waren sicherlich nicht zu provokant, sondern schlicht zu dümmlich. Wir hören immer nur, dass die Bewohner ein Recht hätten dort zu leben, und dass der Einzelhandel leiden werde. Die Bewohner sind Mieter und haben damit kein Recht auf diese Wohnungen. Sie haben das Recht, dass man ihnen vernünftige Alternativen aufzeigt. Das der Einzelhandel leiden wir mag sein, leider legten die Gegner bisher keine belastbaren Zahlen dazu vor. Vielleicht leidet der Einzelhandel aber auch nicht. In Roermond, jedenfalls, hat er profitiert.

10.09.2012
13:31
@kikimurks
von Ramses007 | #19

schon gesagt, die Stadtteile müssen lebensfähig bleiben.
Man muss also imstande sein dort zu leben. Wie soll das denn gehen, wenn man Einkaufsmeilen vor sich hat? Ich persönlich habe noch keine lebenswerten Wohnraum im oder an einer Shoppingmeile gesehen.
Schöne Ecken in Marxloh? Naja, das ist wohl Geschmackssache, ich finde die Einkaufsmeile an der B8 schon überaus geschmacklos, daneben ist ihr sogenannter Plattenbau ein echtes Highlight. Gepflegt, sauber, halt eine schöne Grünanlage. Da braucht keiner aus der Werkstattkiste den Müll wegräumen.
Aber Hamborn und Marxloh in einen Topf zu schmeißen ist ein Volltreffer. Denn Hamborn ist auf dem besten Weg ein 2. Marxloh zu werden.

Kein Wunder, dass immer mehr einkommensstarke Familien aus diesen Ortsteilen wegziehen. Ich möchte auch kein FOC oder abgasverseuchte Straße vor der Nase haben.

An die BI: weiter so, versucht den menschenfreundlichen Wohnraum zu erhalten

2 Antworten
Experte glaubt - Outlet-Center in Duisburg-Hamborn ist noch zu stoppen
von kikimurks | #19-1

Natürlich gibt es schöne Ecken in Marxloh. Waren Sie schon einmal am Jubiläumshein?

Übrigens gehört der Zinkhüttenplatz und damit auch die Siedlung noch zu Hamborn und nicht zu Marxloh. Sie finden also einen Plattenbau attraktiver als ein Einkaufszentrum? Und wie wollen Sie die Rhein-Ruhr-Halle und das alte Stadtbad nutzen? Verkommen lassen, wie in den letzten Jahren? Das FOC wird eine deutliche Aufwertung der Gegend darstellen, die bisher von Kaufland, MacDonnalds und Burgerking geprägt ist. Die Schulen werden auch nach und nach geschlossen. Das Clauberg ist bereits geschlossen. Bald wird sich dann auch die Frage danach stellen, wie dieses Gelände, das an das FOC anschließt, genutzt werden soll. Haben Sie darauf Antworten? Und wie wollen Sie zusätzliche Arbeitsplätze schaffen? Durch Nichtstun?

Experte glaubt - Outlet-Center in Duisburg-Hamborn ist noch zu stoppen
von Mattern1964 | #19-2

Seit wann ist denn das Clauberg geschlossen..ist nur umbenannt worden der Schulbetrieb geht weiter...so weit zu Ihren Ausführungen.

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