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Erfinder des Kieser-Trainigs erzählt seine Erfolgsstory

13.10.2009 | 15:13 Uhr
Erfinder des Kieser-Trainigs erzählt seine Erfolgsstory

Duisburg. Der Schweizer Unternehmer Werner Kieser und das von ihm entwickelte und nach ihm benannte Training stärkt Millionen Deutschen den Rücken. Eine Erfolgsstory - inspiriert vom ersten deutschen Fitnessstudio.

Äußerlich eher eine Künstlernatur: Der erfolgreiche Schweizer Geschäftsmann Werner Kieser erzählte im Landschaftspark Nord 500 Besuchern das Geheimnis seines Erfolges. Foto: Matthias Graben / WAZ FotoPool

Millionen Menschen hat Werner Kieser in den vergangenen 42 Jahren den Rücken gestärkt – im wahrsten Sinne des Wortes. Millionen Menschen – vor allem in Deutschland – schwören auf das Kieser-Training des Schweizer Unternehmers und verbiegen sich für den guten Zweck in seinen bundesweit mehr als hundert Studios den Rücken.

Jetzt erzählte der 69jährige Züricher, der im Nordschweizer Kanton Aargau aufwuchs, rund 500 Zuhörern in der Gebläsehalle des Landschaftsparks Nord seine Erfolgsstory, die Geschichte eines Selfmade-Manns.

Der gelernte Tischler zog sich mit 17 beim Boxen eine Rippenfell-Quetschung zu und lernte dann über einen Kollegen das Krafttraining kennen. Kieser ließ sich Anfang der 60er Jahre vom ersten deutschen Fitnessstudio in Berlin inspirieren.

Kurz und intensiv

Dann begegnete der junge Kieser Arthur Jones, der als erster Trainingsmaschinen mit einem sich anpassenden Widerstand entwickelt hatte. Der Amerikaner hatte herausgefunden, dass kurzes, intensives Training zu den besten Resultaten für Kraft und Gesundheit führt.

1967 gründete Werner Kieser sein erstes Kraftstudio in Zürich. 1981 folgten weitere Studios in der Schweiz auf Franchise-Basis. Kiesers grüdnete seinen ersten Betrieb in Deutschland 1990 in Frankfurt am Main. Weitere Trainingscenter eröffnete der geschäftstüchtige Eidgenosse 1994 in Hamburg, Köln, und München. Heute gibt es in Deutschland 118 Fitness-Center, in der Schweiz 19 und in Österreich sechs.

Pilotstudios besitzt der Multimillionär in England, Luxemburg, Tschechien, Spanien, Australien und in den Niederlanden. Weitere Eröffnungen plant Kieser in Osteuropa.

Philosophie, Kunst und Architektur

Der Schweizer , dreimal verheiratet, ein Sohn aus erster Ehe, lebt heute in Zürich und Köln. Der Geschäftsmann, der sich auch für Philosophie, Kunst und Architektur interessiert, hat mehrere Bücher geschrieben. In Duisburg signierte der „Fitness-Papst” auch seine neuestes Werk „Die Entdeckung des Eisens”.

Bei seinem Vortrag überraschte der Autor sein Publikum auch mit seiner provokantesten These: „Die Deutschen lassen sich ihre Rückenleiden jährlich fast 50 Milliarden Euro kosten. Diese Zahl ließe sich locker auf zehn Milliarden Euro 'runterbringen.”

Womit ist klar: „Natürlich” mit dem Kieser-Training, bei dem bestimmte Muskeln in Rücken und Bauch, Armen und Beinen besonders angespannt, trainiert und beansprucht werden. Offenbar mit Erfolg – rund 250 000 Kieser-Kunden allein in den deutschen Studios können ja nicht irren...

Martin Krampitz



Kommentare
14.10.2009
13:27
Erfinder des Kieser-Trainigs erzählt seine Erfolgsstory
von Sylke | #8

Was soll dieser verkappte Werbeartikel???
Mir ist ein normalesFitnesstudio wesentlich lieber, wo ich auch noch Kurse in Pilates, Aerobic oder ähnlichem belegen kann. Reines Krafttraining ist langweilig.

14.10.2009
12:12
Erfinder des Kieser-Trainigs erzählt seine Erfolgsstory
von Barbarina | #7

Also nach 2 Jahren Mitgliedschaft bei Kieser in Düsseldorf auf der Ringelsweide war ich froh, dass es vorbei war.
Inzwischen ist das Studio, das am Anfang ganz gut lief, von Kieser aufgegeben worden.
Kieser ist sehr teuer, bietet wenig, die durchschnittlich 3 Angestellten halten sich überwiegend an der Rezeption auf. Womit rechtfertigt Kieser eigentlich die überhöhten Preise??
Im Winter wird zudem an der Heizung im Umkleideraum gespart, das Duschwasser eher lauf als warm.

14.10.2009
09:12
Erfinder des Kieser-Trainigs erzählt seine Erfolgsstory
von freddyderhamster | #6

Die Einrichtung ist so gewollt, Beschränkung auf das Wesentliche. Keine Machotypen oder vollsynthetische Mädels weit und breit. Da können auch ganz normale Menschen hingehen, die sich in keines der so tollen Studios trauen, weil nicht nicht dem dort herrschenden optischen Anspruch genügen.
Und was soll ich anschließend an der Bar? Kalorien reinwerfen? Bier saufen? Nein, danke!
Es wird keiner gezungen, dort hinzugehen. Machotypen sehe ich schon genug auf der Straße.

14.10.2009
08:46
Erfinder des Kieser-Trainigs erzählt seine Erfolgsstory
von Zampa | #5

Jedem steht frei, bei Kieser etwas für die Gesundheit zu tun, dabei habe ich nur beste Erfahrungen gemacht, oder in schicke, laute Muckibuden zu gehen. Die Betreuung ist bei Kieser jedenfalls unschlagbar gut, in den Muckibuden sind beim Personal oft Pappnasen, die außer Muskelpaketen nichts zu bieten haben. Interessant sind auch Studien, wonach die Leute bei Kieser viel länger bleiben (oft viele Jahre) als in den Fitnessstudios, bei denen die Fluktuation extrem hoch ist. Nun frage sich mancher, woran das wohl liegt.

14.10.2009
08:14
Erfinder des Kieser-Trainigs erzählt seine Erfolgsstory
von Williu | #4

Die spartanische Einrichtung ist so gewollt. Damit man sich auf die Trainingseinheiten, und nicht auf das nette Mädel im Bikini neben dir am Gerät konzentriert.

14.10.2009
07:09
Erfinder des Kieser-Trainigs erzählt seine Erfolgsstory
von Jason 2 | #3

Bei den Preisen und unter Berücksichtigung der sehr spartanischen Einrichtung der Studios, stimmt as Verhältnis nicht.
Aber es gibt ja genügend Alternativen.

14.10.2009
02:54
Erfinder des Kieser-Trainigs erzählt seine Erfolgsstory
von Barfusstänzer | #2

Vermisst wird das Wort Anzeige, wahlweise der Versuch einer journalistischen Distanz und Information.

(Bei der Verfassung dieses Kommentars wurde eine wohlschmeckende HAselNUssTAfel verspeist, deren Wirkung vor allem in den späten Morgenstunden, so gegen HALB ZEHN IN DEUTSCHLAND von führenden Forschern für zumindest unschädlich befunden wurde.)

13.10.2009
16:46
Erfinder des Kieser-Trainigs erzählt seine Erfolgsstory
von kritiker | #1

Pillen schlucken ist nicht so anstrengend...

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