Energiesparen zahlte sich aus

Walsum..  Als einzige Schule im Ruhrgebiet zählt in diesem Jahr die GGS Vennbruchstraße zu den Gewinnern im bundesweiten Wettbewerb „Klima im Beutel“.

Duisburgs Umweltdezernent Dr. Ralf Krumpholz übergab zum Abschluss des Wettbewerbs nun die Ausstattung mit Messgeräten an die Schule. Ab sofort stehen den Schülern der Grundschule Strommessgeräte, verschiedene Thermometer, Beleuchtungsmesser, Wasserspargeräte, Zeitschaltuhren, viele schülergerechte Materialien sowie eine Digitalkamera zum Aufnehmen ihrer Forschungen zur Verfügung.

„Ich bin begeistert, dass unsere Duisburger Schulen ein solches Engagement zeigen, wenn es um den Umweltschutz geht“, freut sich Umweltdezernent Ralf Krumpholz. Denn erfolgreicher Klimaschutz ist ohne die Einbindung und das Engagement der jungen Generation heute nicht mehr denkbar. „Schon die Kinder müssen sich mit Klimaschutz beschäftigen, denn sie haben ein Recht auf einen intakten Lebens- und Erfahrungsraum. Beim Energiesparen lernen schon die Grundschulkinder, dass man selber etwas tun kann und dass das eigene Handeln auch tatsächlich etwas bewirkt“, so der Umweltdezernent.

Auch Schulleiter Peter Steuwer freut sich über die Auszeichnung: „Super. Diese Ausstattung mit Messgeräten und praktischem Material hätten wir uns sonst nicht leisten können“.

Klima im Beutel ist der Abschlusswettbewerb der Aktion Klima des Bundesumweltministeriums, bei der sich an Klimaschutz interessierte Schulen um Messgerätekisten und Projektgelder bewerben konnten. Und hier waren die Duisburger Schulen mit großem Abstand die erfolgreichsten. Allein 74 Schulen gewannen beim Wettbewerb KlimaKiste neben der Messgerätekiste noch 500 Euro Projektgelder, weitere 27 Schulen waren beim anschließenden Projekt KlimaMobil erfolgreich und erhielten hier eine mobile Klimakiste für Forschungen auch im schulnahen Umfeld.

Zusammen mit der GGS Vennbruchstraße waren es insgesamt 102 Duisburger Schulen, die sich bei diesem Wettbewerb beteiligten und gewonnen haben. Das bedeutet den dritten Platz in der Städterangliste hinter Berlin und Hamburg, bezogen auf die Anzahl der Schulen Platz 1 bundesweit.

Der Erfolg kommt nicht von ungefähr. Denn Duisburger Schulen werden bei ihren Bemühungen um aktiven Umweltschutz unterstützt durch das städtische ESPADU-Projekt (Energiesparen an Duisburger Schulen). Bei diesem Energiesparprojekt erhalten die Schulen neben fachgerechter Unterstützung durch Ingenieure, Energieberater und Pädagogen auch 30 Cent von jedem Euro selbst eingesparter Energiekosten. Das ESPADU-Projekt ist das größte Schul-Projekt in ganz NRW.