Elfriede Kurth feierte 100. Geburtstag

Walsum..  Großer Bahnhof am vergangenen Samstag im Altenheim St. Barbara. Elfriede Kurth feierte ihren großen Ehrentag, ihren 100. Geburtstag.

Freilich tritt man weder der Jubilarin noch der Stadt Duisburg zu nahe, wenn man feststellt: Eigentlich ist es ja gar keine Duisburgerin, sondern eine Dinslakenerin, die da feiert. Denn Elfriede Kurth wurde am 28. März 1915 in Dinslaken geboren und ihrer Heimatstadt auch 99 Jahre lang die Treue gehalten. Im Gegensatz zu ihrer Schwester Margot. Mit der geliebten Schwester, die lange schon in den USA lebt, hält sie ein bis zweimal wöchentlich Telefonkontakt.

Bis zu ihrem 99. Geburtstag hat Elfriede Kurth in Hünxe gelebt. Seit Oktober 2014 lebt die Jubilarin nun im Altenheim St. Barbara in Duisburg-Walsum. Dort nimmt sie sehr gerne an den Festen und Feiern innerhalb des Hauses teil, wird von ihren Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern sehr geschätzt.

Für Elfriede Kurth gilt, was für viele ihrer Altergenossen gilt: Hundertjährige sind heute geistig und körperlich fitter als Hundertjährige vor wenigen Jahren. Viele sehr alte Menschen können trotz gesundheitlicher Einschränkungen noch vergleichsweise selbstständig leben, wie eine von der Universität Heidelberg veröffentlichte Studie ergab. Zudem feiern immer mehr Menschen ihren 100. Geburtstag.

Ihren 100. Geburtstag feierte Elfriede Kurth im engsten Familienkreis. Die Glückwünsche ihrer Schwester Margot aus den USA hat Elfriede Kurth mit Freude entgegengenommen. Das Gespräch zum Ehrentag hatten beide schon lange vorab verabredet.