Ein Armutszeugnis: Keine Weihnachtsbeleuchtung in Duisburg-Marxloh
09.11.2012 | 16:10 Uhr 2012-11-09T16:10:00+0100
Duisburg-Marxloh. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, wird Marxloh in der Vorweihnachtszeit ein düsterer Ortsteil ohne festliche Beleuchtung sein.
Bis Freitagnachmittag hatte sich von den vom Verein „Runder Tisch Marxloh“ angeschriebenen 210 Geschäftsleuten an der Weseler Straße und im angrenzenden Umfeld kein einziger als Sponsor gemeldet. Und das drei Tage vor Ablauf der Frist am kommenden Montag.
Ganz offensichtlich besteht bei den hiesigen Gewerbetreibenden also kein Interesse an dieser Tradition. Was schade ist, denn Marxloh wirkt in der dunklen Jahreszeit nicht gerade einladend.
Ganz anders in Meiderich und Neumühl, um nur zwei Beispiele aus dem Duisburger Norden zu nennen. Dort haben die Kaufleute alles darangesetzt, ihren Ortsteil in der Weihnachtszeit buchstäblich strahlen zu lassen. 25 000 Euro haben etwa die Neumühler in neue Lichterketten in den zurückliegenden Jahren investiert. Auch die Meidericher griffen tief in die Tasche.
Und das soll in Marxloh nicht möglich sein? Ein Armutszeugnis!
19:26
Lieber Herr Heberhold, da haben Sie aber endlich mal wieder richtig in die Taste gegriffen und mutig die wahren Skandale in unserer Stadt aufgedeckt und angesprochen: Gerade wenn alles kaputtgemacht wird, sollte ein Zeichen der Hoffnung gesetzt werden und ein Lichtlein angezündet werden. - Und daß Sie der Armut sogar ein Zeugnis ausgestellt haben, die andere nur ankotzt, finde ich auch toll. Wer macht das schon?
Schon bei der 1. Bürgerversammlung in der Clauberghalle wg. der Jahrhundertplanung "Outletcenter" haben Sie ja in gleich mehreren Artikeln und Kommentaren z.B. dieses gesetzlose Bürgertum angeprangert. Die haben da einfach ihre Meinung gesagt: Ein unglaublicher Vorgang, den zu geißeln kein Buchstabe zu schade sein sollte. -
Solche Journallisten braucht das Land - oder auch nicht. -
Harald Jochums
17:21
zu 9 und10 ja,ja Früher als Pollmann noch mit I geschrieben wurde war alles viel besser.
Keine Weihnachtsbeleutung in Marxloh ist wie...Weihnachten ohne Geschenke. viele Bürger freuen sich ja über die Beleutung.
Das kann ja nur Satiere sein, oder meinen Sie das ernst.
Und Marxloh ist immer noch ein Wohnort in dem man sich wohlfühlen kann ob mit oder ohne Weihnachtsbeleuchtung.
10:25
@ Bumsfallera
Tradition (von lateinisch tradere ‚hinüber-geben‘ bzw. traditio ‚Übergabe‘, ‚Auslieferung‘, ‚Überlieferung‘) bezeichnet die Weitergabe (das Tradere) von Handlungsmustern, Überzeugungen und Glaubensvorstellungen u. a. oder das Weitergegebene selbst (das Traditum, z. B. Gepflogenheiten, Konventionen, Bräuche oder Sitten). Tradition geschieht innerhalb einer Gruppe oder zwischen Generationen und kann mündlich oder schriftlich über Erziehung, Vorbild oder spielerisches Nachahmen erfolgen.
09:31
Keine Weihnachtsbeleutung in Marxloh ist wie...Weihnachten ohne Geschenke. viele Bürger freuen sich ja über die Beleutung.
09:27
Was aus Marxloh geworden ist. Es war mal ein Ortsteil wo mann sich wohlgefühlt hat.
09:21
zu 7 Sie haben Recht. Denn die, die hier am lautesten nach einer Beleuchtung schreien,
haben ihren Glauben schon längst an der Kirchentür abgegeben und Verhalten sich im Alltag keineswegs wie Gläubige Christen. Darum Weihnachtsbeleuchtung ist schön wenn sie da ist aber keineswegs ein Armutszeugnis wenn sie fehlt.
22:39
Christ sein heißt also, eine Weihnachtsbeleuchtung zu haben? Ich wohne in Marxloh, hier sind zwar mehr Muslime als Chrissten, dafür wohn ich wenigstens unter Gläubidgen
17:45
Wieso duster. Es kann doch jeder sein Schaufenster oder aber sein Wohnungsfenster durch Lichterketten erstrahlen lassen. Und Herberhold na da hätte ich mir doch mal genauso einen tollen Kommentar zum FOC gewünscht, aber Politikerschelte ist ja nicht sein Ding. Das vertreiben von Bürger/innen ist egal, aber eine fehlende Weihnachtsbeleuchtung ist der Untergang für Marxloh. Ich finde es viel schlimmer wenn schon Anfang Oktober Stollen und Weihnachtsmänner in den Geschäften verkauft werden, das macht die Weihnachtsstimmung im A..... und nicht die Beleuchtung an den Straßenlaternen.
12:07
...Wenn nicht noch ein Wunder geschieht...
Noch ein Wunder? Wo ein Wunder geschah, ist auch noch Platz für ein zweites.
Aber warum regen WIR uns auf, für die meisten "Marxloher" ist die Situation doch ok.
10:51
Ja, warum schafft Marxloh nicht, was woanders selbstvertändlich ist?Weihnachtsbeleuchtung als Kundenmagnet ist ganz klar einzig Sache der Kaufmannschaften.Marxloh hat gleich 2 Verbände,Marxloher Einzelhandelsbündnis und Tiad.Es drängt sich immer mehr der Verdacht auf, dass der Kaiser einfach nur keine Kleider an hat.Egal, wo die WAZ hinterfragt,meistens stellt sich groß angekündigtes als hohler Vogel heraus.Was ist vom Rosenpavillon übrig geblieben,was von der Radstrecke im Schwelgern,was von der Begegnungsstätte,was von den Geschäftsleuten?Wi ist der immer propagierte Zusammenhalt, die riesigen Netzwerke?Kann es sein, dass in Marxloh nur eine große Propagandamaschine läuft, die alles nach außen schön redet,obwohl es in Wirklichkeit ganz anders aussieht? Gegen das FOC wird stark argumentiert, aber das Funktionieren des "FOC" mit 50 Geschäften in Marxloh wird nie hinterfragt, sondern ohne wenn und aber als Erfolg dargestellt.Wittsiepe sollte mal hier analysieren,ob FOC klappt.-nein?