Duisburger Johannes Knaup im Alter von 83 Jahren verstorben

Johannes Knaup (rechts) zusammen mit Ludger Scharlau (2.von rechts) und Reiner Terhorst (links) im Jahr 2010
Johannes Knaup (rechts) zusammen mit Ludger Scharlau (2.von rechts) und Reiner Terhorst (links) im Jahr 2010
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Der ehemalige Verwaltungsdirektor des Neumühler St.-Barbara-Hospitals ist verstorben. Die Beisetzung erfolgt am Freitag auf dem Abteifriedhof.

Neumühl/Alt-Hamborn..  Der langjährige Verwaltungsdirektor des ehemaligen St. Barbara-Hospitales in Neumühl ist im Alter von 83 Jahren verstorben. Die Beisetzung erfolgt am Freitag, 17. Juli.

Die katholischen Kirchengemeinden Hamborn sowie die Abtei, aber auch die Bürger-Schützen Hamborn-Neumühl 1926 und der Kirchbauverein Herz-Jesu/Neumühl trauern um Hans Knaup. „Herr Knaup war der Gemeinde Herz Jesu und Neumühl sehr verbunden“, schreibt der Neumühler Pastor Pater Tobias auf der Facebook-Seite des Kirchbauvereins.

Beisetzung am Freitag

Die Schützenbrüder berichten auf ihrer Facebook-Seite: „Mit ihm verlieren wir auch einen langjährigen und engagierten Schützenbruder, der unserem Verein stets eng verbunden war.“ Johannes Knaup war Ehrenmitglied des BSV.

Hans Knaup wurde am 28. Dezember 1931 als drittes von vier Kindern einer der ganz alten Hamborner Familien in Hamborn geboren, berichten Abt Albert Dölken (Abtei Hamborn) und Propst Thomas Lüke (für die Hamborner Kirchengemeinden) in ihrem Nachruf. „Hamborn war für ihn ein Leben lang die Heimat seines Herzens“, heißt es weiter.

Johannes Knaup, von Freunden Hans genannt, sei fest im katholischen Glauben verwurzelt gewesen. „Gesegnet von Pater Remigius und mit dem Vater-Unser-Gebet auf den Lippen ist er am 8. Juli 2015 friedlich eingeschlafen“, berichten Abt Albert Dölken und Propst Thomas Lüke.

Johannes Knaup engagierte sich unter anderem in der pfarrlichen Jugendarbeit. Er habe auch die entscheidenden Kontakte zur Ideengebung, Planung und Ausgestaltung der neuen Pfarrkirche von St. Joseph in Alt-Hamborn mit geknüpft. „Bis ins hohe Alter wirkte er im Kirchenvorstand mit.“

Seine berufliche Heimat fand er zunächst im Hamborner St.-Johannes-Hospital (die heutige Helios-Klinik St. Johannes), danach jahrzehntelang im St.-Barbara-Hospital in Neumühl, dessen Verwaltungsdirektor er war.

„Seine besondere Verehrung galt den Clemens-Schwestern am St. Barbara-Hospital, für die er sich stets eingesetzt hat“, sagen Abt und Propst und ergänzen: „Für seinen vielfältigen, ehrenamtlichen Einsatz wurde ihm das Bundesverdienstkreuz verliehen.“

Am kommenden Freitag, 17. Juli, wird in St. Joseph an der Rennerstraße um 13 Uhr das Seelenamt gefeiert. Anschließend erfolgt die Beisetzung auf dem Abteifriedhof.