Die ersten 25 Asylbewerber sind in Duisburg-Walsum eingezogen

In der neuen Unterkunft für Flüchtlinge haben die ersten 25 Menschen Zuflucht gefunden.
In der neuen Unterkunft für Flüchtlinge haben die ersten 25 Menschen Zuflucht gefunden.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Weitere 67 Menschen werden in den nächsten Wochen folgen. Extra Raum für Betreuung

Walsum..  Die ersten 25 Asylbewerber zogen jetzt in die neue Unterkunft an der Königstraße mein – kurz nachdem die im Januar begonnenen Bauarbeiten abgeschlossen worden waren. Insgesamt bietet die Unterkunft Platz für 92 Menschen.

Menschen aus Syrien und Afghanistan

Pfarrer Heiko Dringenberg engagiert sich für die Neuankömmlinge und berichtet, dass am ersten Tag elf Personen eingezogen sind. Einen Tag später folgten weitere. Auch die Stadt Duisburg bestätigt auf Nachfrage dieser Zeitung die Zahlen.

„Es ist schwer zu sagen, wann die Asylunterkunft voll sein wird“, sagt Dringenberg. Die Stadt geht von einigen Wochen aus. Dringenberg berichtet weiter, dass es sich unter anderem um Menschen aus Georgien, dem Irak, Syrien und Afghanistan handelt.

Ursprünglich sollte der Bau bereits im Oktober vergangenen Jahres bezugsfertig sein. Die Arbeiten konnten jedoch nicht rechtzeitig beginnen, weil die notwendige (vereinfachte) Baugenehmigung auf sich warten ließ. Die Stadt mietet die gesamte Anlage auf der sich das Asylbewerberheim befindet für zehn Jahre mit einer Verlängerungsoption. Sie zahlt monatlich eine Kaltmiete von 20 522,99 Euro, zudem Versicherungsbeiträge von etwa 10 000 Euro pro Jahr sowie eine Instandhaltungspauschale (8 000 Euro pro Jahr) – wir berichteten.

Räume für Betreuung

Die Stadt Duisburg hat für die Flüchtlingsbetreuung der evangelischen und katholischen Gemeinde im Haus einen Raum zur Verfügung gestellt. „Dieser wird als Gemeinschaftsquartier genutzt. Für die Möblierung müssen wir selber sorgen“, weiß Dringenberg.

Das Haus, so Dringenberg, werde durch Hausverwalter, Security-Mitarbeiter, vom DRK und von der Duisburger Diakonie betreut. „Die Walsumer Flüchtlingshilfe arbeitet dagegen auf ehrenamtlicher Basis und sucht eine gute Kooperation mit den Hauptamtlichen“, so Dringenberg