Chinmayo arbeitet an Stiftungsmodell

Was wir bereits wissen
Der Künstler Chinmayo, alias Hermann J. Schmitz, will sein Werk für die Nachwelt erhalten.

Meiderich..  „Ein gelungenes Kunstwerk macht ins Materielle gewandelte Liebesenergie anschaulich“, so versteht der Künstler Chinmayo, alias Hermann J. Schmitz sein Leben und Werk.

Der gebürtige Duisburger, der 2016 achtzig Jahre alt sein wird, lebt und arbeitet seit vielen Jahren in seinem Haus am Meidericher Stadtpark 26.

Unnötig zu sagen, dass dieser Bau mit kleinem Wohnbereich und viel Atelierfläche im Verständnis seines Besitzers mit künstlerisch-kreativen Liebesenergien aufgeladen ist, bis unters Dach und in den letzten Winkel des Gartens. Diese Energie möchte Chinmayo über seinen Tod hinaus erhalten.

Daraus reifte langsam die Idee, sein Haus als Wohn- und Arbeitsstätte für die Bildende Kunst zur Verfügung zu stellen. Der Wunsch ist, es in eine gemeinnützige Stiftung einzubringen. Noch ist die passende Stiftung aber nicht gefunden.

Chinmayo ist gemeinsam mit Peter Weber, dem Vorsitzenden der Kulturwerkstatt Meiderich auf der Suche nach einer Möglichkeit, das Haus der Kunst und den Künstlern zu erhalten.

Zu konkreten Plänen gibt sich der Künstler und Besitzer vorerst schweigsam und verweist auf seine Äußerungen zur aktuellen Ausstellung seiner Werke: „Der Künstler ist das Medium und weniger der Macher. Die im Werk enthaltene Energiefülle strahlt auf alle ab, die sich vorbehaltlos einer Begegnung hingeben.“