CDU kritisiert die „Hallenbadpläne“ für Duisburg-Walsum
29.06.2012 | 08:00 Uhr 2012-06-29T08:00:00+0200
Duisburg-Walsum. Das Walsumer Allwetterbad soll bekanntlich ein Hallenbad werden. Das ist für den Walsumer CDU-Vorsitzenden und Ratsherr Elmar Klein (Bild) „ein nicht zu verantwortender Vorgang“.
Dass in Duisburg gespart werden muss, dafür hat Klein Verständnis. „Jedoch ohne konkrete Zahlen über die möglichen Einsparungen und ohne Berücksichtigung der von der CDU vorgeschlagen Kürzungen bei den Politikern ist dies ein Schuss aus der Hüfte gegen die Walsumer Bürger“, sagt der CDU-Mann.
„Durch den Verzicht auf den Freibadcharakter gehen Einnahmen verloren. In welcher Größenordnung Kosten gesenkt werden, diese Frage bleibt unbeantwortet. Am Ende sind die Einnahmenverluste größer als die Einsparungen“, befürchtet er.
Klein wäre eine andere Lösung lieber gewesen, um Geld einzusparen: „Die Walsumer CDU hatte vorgeschlagen, die Anzahl der Mandatsträger in der Bezirksvertretung von 19 auf 13 zu reduzieren und die Stelle des 2. stellvertretenden Bezirksbürgermeisters zu streichen.“
Diese Einsparvorschläge habe das SPD geführte Bündnis in Duisburg abgelehnt. „Mir wäre lieber gewesen, bei uns Politikern zu sparen als das Dach dauerhaft zu schließen“, so Kleins Partei-Freund Peter Hoppe.
10:33
Ich hätte es ja nicht für möglich gehalten, aber ich muss hier ausnahmsweise mal der CDU bzw. Herrn Klein zustimmen...
Die umwandlung des Allwetterbades in ein Hallenbad ist bestenfalls eine Luftbuchung bei der unterm Strich eine 0,- rauskommt, aber ein deutlicher einschnitt für die Lebensqualität in Walsum (und Umgebung).
Die möglichkeit der Streichung des 2ten stv. Berzirksbürgermeisters (wer ist das eigentlich und wofür brauch man den???) sowie die reduzierung der BV-Sitze, währe eine deutlich Bürgerfreundlichere und vor allem auch effektivere Sparmaßnahme gewesen...