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Bruckhausen erwacht

26.10.2007 | 21:49 Uhr

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... p> DAS THEMA DER WOCHE IM DUISBURGER NORDEN Die Bagger sind schon, im übertragenen Sinne, vollgetankt, um in Bruckhausen ganze Häuserzeilen oder, wie es im Amtsdeutsch heißt, der "signifikant ausgeprägten nachweisbaren Substanzschwäche" an die Ziegel zu gehen. Seit mehr als einem Jahr wurde diskutiert, was mit dem Grüngürtel in Marxloh und Bruckhausen wird. Die Marxloher machten pfiffig Randale, wehrten sich. Und dann gaben ihnen Gutachten Recht: Ein Kahlschlag in Marxloh macht keinen Sinn. Anders die Bruckhauser. Bei den Informationsveranstaltungen platzte das Gemeindehaus aus allen Nähten. Dennoch ist deren Unmut nie so öffentlichkeitswirksam gewesen. Die eine oder der andere ist auch vielleicht zu schnell in Deckung gegangen, so etwa: "Was können wir kleinen Leute gegen Thyssen und die Stadt ausrichten?" Und dann soll es sogar Juristen gegeben haben, die die Mutlosigkeit und Resignation noch gefördert haben. Aber das soll sich jetzt ändern. Am Sonntag um 17 Uhr soll eine Versammlung der beiden Bruckhauser Initiativen auch mehr vom Unwillen nach draußen tragen. Ob's was nutzt? Bis zur Ratssitzung im Dezember wird sich noch eine Sitzung der Bezirksvertretung Meiderich/Beeck damit beschäftigen.

Erste Verschönerungen wird es auf alle Fälle in Bruckhausen unabhängig vom Grüngürtel geben: Der Markt auf der Heinrichstraße wird in den nächsten Monaten für 430 000 Euro aufpoliert.

Von Gerhard Klinkhardt



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