Bewegende Verabschiedung von Pfarrer Andreas Rose

Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Monika Ingenpass überreicht Pfarrer Rose eine Stola zu seinem Abschied. Foto: Lars Heidrich
Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Monika Ingenpass überreicht Pfarrer Rose eine Stola zu seinem Abschied. Foto: Lars Heidrich
Was wir bereits wissen
Der oberste Seelsorger der Großpfarrei St. Michael verlässt auf eigenen Wunsch Meiderich. Sabbat-Phase im Kloster geplant.

Meiderich..  Mehrfach wurde am Sonntagnachmittag im Pfarrzenturm St. Michael die Herkunft von Pfarrer Andreas Rose zum Thema.

Er sei seiner Heimat Buer tief verbunden und dennoch Gelsenkirchener, hieß es da. Vielleicht erklärt dass, warum der Bueraner Rose es dennoch schaffte, als Verantwortlicher für die erste Großpfarrei im Ruhrbistum, allen Gläubigen in seiner Obhut ein Gefühl tiefer Verbundenheit zu vermitteln. Der Mann hat gelernt, das Kleine zu schätzen und zu würdigen, ohne den Blick für das große Ganze zu verlieren.

Dementsprechend bewegend fielen dann auch die Würdigungen aus, die Rose nach neuen Jahren in Meiderich vor mehr als 200 Besuchern an der Von-der-Mark-Straße entgegengebracht wurden.

Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Monika Ingenpass hob in ihrer Rede die hohen Ansprüche hervor, die der Pfarrer in Meiderich habe erfüllen müssen: Nicht nur Seelsorger sei er gewesen, auch Manager, Kommunikator und Werbeträger in eigener, in kirchlicher Sache. Dies habe Andreas Rose mit Gottvertrauen und Selbstbewusstsein gemeistert: „Sie haben mehr als gute Arbeit geleistet und es sich selbst nie leicht gemacht.“

Ingenpass erinnerte an neue Kirchenglocken und herrliche Kirchenfenster, für die Rose verantwortlich zeichne. Sie erinnerte an die Verhandlungen, die der Pfarrer beim Verkauf von St. Matthias und Maria-Königin habe führen müssen, an die Öffnung der Gemeinde hin zur Von-der-Mark-Straße, die Planung und Vollendung des neuen Gemeindezentrums: „Wir werden auch nicht ihre Auftritte zu Karneval vergessen“, sagte Ingenpass, „ebenso wenig die Auftritte als Nikolaus und die Freude der jungen Leute, wenn zum Geburtstag der Pfarrer vor der Tür stand und gratulierte.“

Andreas Rose sagte der Redaktion, er werde nun eine Sabbat-Phase in einem Kloster einlegen. Mit einem Lachen antwortete er auf die Frage, was ihm am meisten fehlen werde: „Die Wackelköpp?“