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Auszeichnung

Auszeichnung für Kinder-Jury

17.01.2013 | 17:07 Uhr
Auszeichnung für Kinder-Jury
Gabriela Grillo (hinten, 2. v. li.) zeichnete Schülerinnen und Schüler mit dem Grillo-Preis aus. Foto: Tanja Pickartz / WAZ FotoPool

Duisburg-Marxloh.   Gabriela Grillo überreichte 24 Schülern der Herbert-Grillo-Gesamtschule eine Urkunde für ihre Leistungen

„Kunst und Theater waren schon immer meine Leidenschaft“, sagt Gabriela Grillo. Deshalb sei ihr die Verleihung des Grillo-Preises 2012 eine besondere Freude, erklärte sie beim Tag der offenen Tür am Mittwoch. Die Auszeichnung ging nämlich an 24 Schüler der Marxloher Herbert-Grillo-Gesamtschule, die als Kinder-Jury Stücke der Ruhrtriennale bewertet hatten.

Die Jury-Mitglieder der Jahrgänge sechs bis neun waren in insgesamt sechs Gruppen aufgeteilt worden und hatten sich alle Stücke der Ruhrtriennale angesehen. Anschließend hatten sich die Jungen und Mädchen darüber ausgetauscht und selbst gebastelte Pokale an die nach ihren Kriterien besten Ensembles vergeben.

„Das war ein echtes Mammut-Programm für die Schüler“, sagt Elke Vella, didaktische Leiterin der Gesamtschule. „Sie haben sich in mehreren Städten Theaterstücke angesehen, waren manchmal erst in der Nacht zu Hause.“

Den Kids war das allerdings gar nicht so anstrengend vorgekommen, sondern eher wie ein einziger Spaß. „Mir haben wirklich viele Stücke gut gefallen, da habe ich gerne zugesehen“, sagt die Achtklässlerin Jacqueline (14). Es sei aber äußerst schwer gewesen, die besten auszuwählen: „Wir haben auf Kleinigkeiten geachtet; also ob zum Beispiel die Kostüme zum Bühnenbild passen.“

Trotzdem: Nur einen Gewinner auszuwählen, war den Jugendlichen unmöglich. „Wir haben einfach ganz viele Pokale verteilt“, erzählt Jacqueline. Einen ersten, zweiten und dritten Platz zu bestimmen sei auch deshalb nahezu unmöglich gewesen, weil jeder Schüler einen anderen Favoriten hatte.

Nachdem die Kids anderen Pokale überreicht hatten, freuten sie sich umso mehr über die Urkunde, die Gabriela Grillo ihnen überreichte. Weiterer Grund zur Freude: Der satte Applaus der Schulkameraden.

Dennie Bechtel



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