Ausbau der Lise-Meitner-Straße in Neumühl kommt voran

Die Lise-Meitner-Straße.
Die Lise-Meitner-Straße.
Foto: Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Nach Anwohnerbeschwerden wird die Straße in die neue Siedlung gebaut. Bislang mussten die Anlieger mit Dreck und einer Holperstrecke leben.

Neumühl..  Seit ein paar Wochen tut sich was in der Lise-Meitner-Straße. Vier Jahre lang haben die Bauherren im dortigen Neubaugebiet darauf gewartet. Seitdem mussten sie mit ei­ner unfertigen Baustraße leben. Im Frühjahr fassten sich die Eheleute Karla Tatzki und Gordon Witzel dann ein Herz. Sie wandten sich mit ihrem Problem an die CDU in der Bezirksvertretung Hamborn. Und nach deren Vorstoß signalisierte das städtische Immobilienmanagement IMD: Mit dem Endausbau der Straße werde noch im Mai begonnen.

Ganz so schnell ging es dann doch nicht. Aber die hohen Bordsteine zu den Garagenzufahrten, die Kanaldeckel als Stolperfallen und die Pfützen in den Senken der Baustraße, das alles gehört in wenigen Wochen der Vergangenheit an.

Schließlich haben die 29 Bauherren bereits mit dem Kauf des Grundstücks von der Stadt für die fertige Erschließung ihrer Häuser bezahlt. Während die Eheleute in ihrem Kaufvertrag eine Frist von zwei Jahren für den Bau ihres Eigenheims stehen hatten, fehlte eine Frist für den Ausbau der Wohnstraße. Eines der 30 Grundstücke blieb bis zuletzt unbebaut. Und so stellte sich das IMD lange Zeit auf den Standpunkt, mit dem Endausbau werde erst begonnen, wenn auch dieses letzte Grundstück bebaut ist. Nach dem CDU-Vorstoß in der Bezirksvertretung Hamborn war davon dann keine Rede mehr.