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Altenzentrum in Duisburg-Meiderich nimmt Formen an

28.06.2012 | 07:00 Uhr
Altenzentrum in Duisburg-Meiderich nimmt Formen an
Die Kirchengemeinde St. Elisabeth feierte das Richtfest fürs Altenzentrum. v.l. Pfr. Andreas Rose, Bertholt Strunz, Volker Findt (Architekt). Foto: Udo Milbret/WAZ fotoPool

Duisburg.Meiderich. Beim Neu- und Umbau des Meidericher Altenzentrums St.Elisabeth an der Von-der-Mark-Straße ist ein wichtiges Etappenziel erreicht. Der Rohbau des ersten von zwei geplanten Neubauten ist fertiggestellt und das Trapezdach aufgesetzt. Bauarbeiter und Heimleitung feierten daher gemeinsam mit Bewohnern und Bezirksvertretern Richtfest.

Ein Kranz wurde an einem Kran befestigt hoch über das neue Haus gezogen und Pfarrer Andreas Rose von der benachbarten Kirche St. Michael, Architekt Volker Findt und Heimleiter Berthold Strunz schlugen unter lautem Jubel der Gäste traditionsgemäß je drei Nägel in ein Holzbrett.

Seit 2011 laufen die Arbeiten, bei denen nicht nur zwei neue Gebäude errichtet, sondern auch zwei alte umgebaut werden. Ziel ist es, die alten Räumlichkeiten an die neuesten Brandschutzauflagen anzupassen und mit den neuen Wohnbereichen für die ab 2018 vom Landespflegegesetz vorgeschriebene Quote von 80% Einbettzimmern zu sorgen. Mit einer Fertigstellung wird in drei Jahren gerechnet.

Für die Bewohner des Altenheims war die Erkundung des bisherigen Baufortschritts spannend. Endlich konnten sie alles von innen inspizieren, nachdem sie die Baustelle doch bisher nur von ihren Fenstern aus gesehen hatten, oder bei ihren häufigen Ausflügen über die Basarstraße daran vorbei spaziert waren. Interessiert blickten sie sich um, bevor sie an langen Tischen im kühlen Rohbau saßen und Kaffee und Kuchen genossen. Eine Dame sagte, sie würde sich wünschen, hier einzuziehen: „Von dem Gebäude aus bin ich noch schneller bei den Geschäften. Aber bis zur Fertigstellung 2015 ist es noch lange hin“, sagte sie wehmütig. Ein junger Mann legte seine Hand auf ihre Schulter: „Ach, das wirst du schon noch schaffen“, sagte er und alle am Tisch lachten.

Dennis Bechtel



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