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Alltägliches abstrakt gesehen

29.06.2012 | 18:02 Uhr
Alltägliches abstrakt gesehen
Am Mittwoch,wurde die Ausstellung „Abstraktes Sehen“ in der Bezirksbibliothek, Von-der Mark-Straße, eröffnet. Repro: Udo Milbret/WAZ FotoPool; Foto: Marianne Hilgert

Duisburg-Meiderich.   In Meiderich lockt eine attraktive Foto-Ausstellung

Eine feierliche Ansprache, ein Gläschen Sekt, tolle Bilder und interessiertes Publikum gab es bei der Ausstellungseröffnung „Abstraktes Sehen“ in Meiderich. In entspannter Atmosphäre präsentierten die Mitglieder des FotoTeam Rhein-Ruhr in der Bezirksbibliothek neue Werke.

Abstraktes Sehen steht bis zum 21. Juli auf dem Programm der Bezirksbibliothek Meiderich. „Wir bieten Vereinen gerne die Möglichkeiten, bei uns auszustellen und sich bekannt zu machen“,sagt Matthias Ernst, Leiter der Bezirksbibliothek.

„Eine thematische Ausstellung wie diese bietet sich da besonders gut an. Außerdem möchten auch wir unser Gesicht tauschen und den Menschen vor Ort etwas Neues bieten.“Bei den Werken des FotoTeam Rhein-Ruhr handelt es sich um Fotografien der Vereinsmitglieder, die das Thema abstraktes Sehen behandeln. „Unter abstraktem Sehen versteht jeder was anderes“, sagt Michael Scherhag,erster Vorsitzender des Vereins. „Damit haben wir uns intensiv beschäftigt. Anhand der Werke sieht man, wie unterschiedlich es jeder auffasst“, sagte er am Abend.

Die Besucher konnten sich rege über die Fotografien unterhalten und hatten dabei auch die Möglichkeit, einige der Künstler selbst zu ihren Werken zu befragen. So war auch Hobbyfotograf Peter Deubel sehr auskunftsfreudig. „Mich inspiriert es, wenn ein Betrachter ein paar Sekunden auf das Bild schaut und darüber nachdenkt“, sagt er. „Und gerade heute haben mich gezielt mehrere Leute bereits angesprochen.“ Die Besucherin Renate Jander gefiel die Ausstellung sehr gut. „Es ist schön zu sehen, was man erreichen kann, wenn man ein Objekt auf dem Bild etwas verfälscht.“

Alexandra Ossadnik

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