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12.06.2009 | 17:37 Uhr

„Ein Wegfall wäre schade”, sagen auch die, die noch nie dort waren

„Bis jetzt planen wir den Stadtpokal weiterhin in der Rhein-Ruhr-Halle. Auf Verdacht ändern wir gar nichts”, erklärt Peter Thomas vom Stadtsportbund. Der Leiter des Fachbereichs Fußball findet die Halle für seine Zwecke „ausreichend”, wenn auch ein bisschen alt. Allerdings müsse man abwarten, was der DFB zu den Spielstätten beschließt. Das könnte auch Einfluss auf die Duisburger Hallen-Auswahl haben.

Armin van de Lücht, EhrenPräsident der Karnevalsgesellschaft Rot-Weiß Hamborn-Marxloh, könnte sich auch mit der Clauberghalle als Veranstaltungsort für die Prunksitzungen anfreunden. Etwa 700 bis 800 Narren kommen zu den Feiern. „Doch die Gewohnheiten der Jecken ändern sich. Perspektivisch kommen wir auch mit 500 bis 600 Plätzen aus”, schätzt van de Lücht. Schade sei es trotzdem, schließlich seien in der Vergangenheit zahlreiche Comedians in die Halle gekommen, die bestimmt nicht in die Clauberg-Aula ausweichen würden. „Jedes Stück Kultur, das man preis gibt, bekommt man so schnell nicht wieder zurück.”

Aysegül Ascioglu (20) hat von der Debatte um die Halle noch nicht viel mitbekommen. „Ich war noch nie dort. Trotzdem wäre es schade, wenn sie wegfiele. Schließlich ist sie ein Treffpunkt für den Stadtteil.” Jürgen Bindzus aus Meiderich bezweifelt, dass sich viele Familien einen Besuch in der Rhein-Ruhr-Halle leisten können. „Der Eintritt zu Veranstaltungen ist heute so teuer geworden.” Auch er war noch nie in der Rhein-Ruhr-Halle. Ein Outlet-Center, meint er, hätte größere Anziehungskraft und würde mehr Menschen nach Hamborn locken.

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Fabienne Piepiora



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