Aldenrader unterstützen ihre Gemeinde nach besten Kräften

Aldenrade..  Als die Bevölkerungszahlen zu Beginn der Industrialisierung stark anstiegen, kam bei den Aldenrader Katholiken der Wunsch auf, ein eigenes Gotteshaus zu bauen. Etwa zwei Jahre dauerten die Planungen, 1914 begannen die Handwerker mit dem Bau der Kirche.

Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gotteshaus stark beschädigt. Hinzu kamen massive Bergschäden – Walsum war bis vor wenigen Jahren Bergbaustadt. Ärgerlich, aber für die Aldenrader kein Grund zu verzweifeln. Sie reparierten ihre Kirche immer wieder – „Hunderte Menschen wie auch ortsansässige Unternehmen“, heißt es in der Chronik, hätten sich „immer wieder finanziell und materiell daran beteiligt“.

Immer, wenn das Gebetshaus nicht nutzbar war, boten die Protestanten Hilfe an: Sie stellten ihre Kirche für Gottesdienste zur Verfügung. Das hat bis heute Auswirkungen: Die beiden Gemeinden pflegen freundschaftliche Kontakte.