MEIDERICH
Adler über Meiderich
05.09.2010 | 18:05 Uhr 2010-09-05T18:05:00+0200
Duisburg.Das U-Bahn-Fest in Meiderich lockte wieder viele Menschen auf den Bahnhofsvorplatz.
Langsam breitet der Adler seine Flügel aus und stürzt sich vom Balkon. Moment. Vom Balkon? Ja, da sitzt tatsächlich ein großer Adler auf einer Balkonbrüstung in Mittelmeiderich.
Jedoch nicht, weil er sich verflogen hat und eine Pause machen will und auch nicht, weil irgendjemand seltsamerweise einen Schreiseeadler als Haustier hält, sondern weil es Teil der Greifvogelschau beim elften U-Bahnfest am Meidericher Bahnhof ist.
Die Vorführung der Greifvogelstation Hellenthal war einer der Höhepunkte des großen Stadtteilfests am Wochenende, zusammengesetzt aus dem 18. Folklorefest, dem Tag der Vereine und dem 25. Jubiläum der Interessengemeinschaft Meidericher Vereine.
Die Vogelshow brachte die Zuschauer zum Staunen. Wann sieht man schließlich schon mal solche großen, majestätischen Vögel – einige haben eine Spannweite von bis zu zwei Metern – nicht von Gitterstäben eingezäunt und völlig frei am Himmel?
Neben dem Schreiseeadler flogen am Sonntag auch noch andere Greifvögel über den Bahnhofsvorplatz. So zum Beispiel zwei Bussarde, die nicht ganz so hoch in die Luft stiegen, sondern pfeilschnell vom einen Falkner zum anderen sausten. Die beiden waren sogar ein wenig zu schnell für die meisten Fotoapparate und Handykameras.
Während der Show erhielten die zahlreichen Zuschauer Informationen über die Tiere. So auch auf die Frage, warum die Vögel immer wieder zu den Falknern zurückkehren und nicht einfach davonfliegen - schließlich hatten sie allein bei dieser Vorführung mehrere Gelegenheiten dazu. „Sie haben Vertrauen zu uns und scheinen sich wohl zu fühlen”, erklärt Roger Silow.
Neben der interessanten Greifvogelsflugshow wurde den Gästen beim Folklorefest auch einiges auf der Bühne auf dem Bahnhofsvorplatz geboten. So sorgten unter anderem die Guggenmusiker der Truppe „Geischda” für Stimmung unter den mehreren hundert Gästen auf dem Bahnhofsvorplatz, nachdem sie lautstark über die Von-der-Mark-Straße gezogen waren.
Insgesamt waren es vor allem Abwechslung und Vielfalt, die die Zuschauer begeisterten. So waren irische und chinesische Tanzgruppen ebenso auf der Bühne vertreten, wie griechische Tänzer und eine „Western Dance“-Gruppe. Natürlich durfte aber auch nichts urdeutsches fehlen: Bei Schlagersänger Sandro De Ville war Mitklatschen vorprogrammiert – und zwar bei jung und alt, denn das Publikum war gut gemischt.
So wie bereits am Samstag, als beim Tag der Vereine während des Projekts „Schau mal - nicht nur auf den Bildschirm” des Arbeitskreises Schule und Stadtteil. Dabei stellten viele Meidericher Vereine ihre Arbeit vor und ermutigten Jugendliche, nicht nur an der Play Station zu sitzen, sondern vor die Tür zu gehen und Sport zu treiben.
Das rege Interesse der Jugendlichen und der anderen Gäste freute Organisator Werner Maistrak, genauso wie es ihn freute, dass die Stimmung am Sonntag ebenso gut weiterging: „Das U-Bahnfest war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg“, bilanzierte er.
Langsam breitet der Adler seine Flügel aus und stürzt sich vom Balkon. Moment. Vom Balkon? Ja, da sitzt tatsächlich ein großer Adler auf einer Balkonbrüstung in Mittelmeiderich.
Jedoch nicht, weil er sich verflogen hat und eine Pause machen will und auch nicht, weil irgendjemand seltsamerweise einen Schreiseeadler als Haustier hält, sondern weil es Teil der Greifvogelschau beim elften U-Bahnfest am Meidericher Bahnhof ist.
Die Vorführung der Greifvogelstation Hellenthal war einer der Höhepunkte des großen Stadtteilfests am Wochenende, zusammengesetzt aus dem 18. Folklorefest, dem Tag der Vereine und dem 25. Jubiläum der Interessengemeinschaft Meidericher Vereine.
Die Vogelshow brachte die Zuschauer zum Staunen. Wann sieht man schließlich schon mal solche großen, majestätischen Vögel – einige haben eine Spannweite von bis zu zwei Metern – nicht von Gitterstäben eingezäunt und völlig frei am Himmel?
Neben dem Schreiseeadler flogen am Sonntag auch noch andere Greifvögel über den Bahnhofsvorplatz. So zum Beispiel zwei Bussarde, die nicht ganz so hoch in die Luft stiegen, sondern pfeilschnell vom einen Falkner zum anderen sausten. Die beiden waren sogar ein wenig zu schnell für die meisten Fotoapparate und Handykameras.
Während der Show erhielten die zahlreichen Zuschauer Informationen über die Tiere. So auch auf die Frage, warum die Vögel immer wieder zu den Falknern zurückkehren und nicht einfach davonfliegen - schließlich hatten sie allein bei dieser Vorführung mehrere Gelegenheiten dazu. „Sie haben Vertrauen zu uns und scheinen sich wohl zu fühlen”, erklärt Roger Silow.
Neben der interessanten Greifvogelsflugshow wurde den Gästen beim Folklorefest auch einiges auf der Bühne auf dem Bahnhofsvorplatz geboten. So sorgten unter anderem die Guggenmusiker der Truppe „Geischda” für Stimmung unter den mehreren hundert Gästen auf dem Bahnhofsvorplatz, nachdem sie lautstark über die Von-der-Mark-Straße gezogen waren.
Insgesamt waren es vor allem Abwechslung und Vielfalt, die die Zuschauer begeisterten. So waren irische und chinesische Tanzgruppen ebenso auf der Bühne vertreten, wie griechische Tänzer und eine „Western Dance“-Gruppe. Natürlich durfte aber auch nichts urdeutsches fehlen: Bei Schlagersänger Sandro De Ville war Mitklatschen vorprogrammiert – und zwar bei jung und alt, denn das Publikum war gut gemischt.
So wie bereits am Samstag, als beim Tag der Vereine während des Projekts „Schau mal - nicht nur auf den Bildschirm” des Arbeitskreises Schule und Stadtteil. Dabei stellten viele Meidericher Vereine ihre Arbeit vor und ermutigten Jugendliche, nicht nur an der Play Station zu sitzen, sondern vor die Tür zu gehen und Sport zu treiben.
Das rege Interesse der Jugendlichen und der anderen Gäste freute Organisator Werner Maistrak, genauso wie es ihn freute, dass die Stimmung am Sonntag ebenso gut weiterging: „Das U-Bahnfest war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg“, bilanzierte er.
12:24
Sehr interessant fand ich am Sonntag, den Stand der Reservisten der deutschen Bundeswehr.