Noah aus Serm feiert Abschied von Hawaii

Pure Lebensfreude: Über 50 Freunde haben Noah Tegatz (auf den Schultern) bei einer großen Abschiedsparty hochleben lassen.
Pure Lebensfreude: Über 50 Freunde haben Noah Tegatz (auf den Schultern) bei einer großen Abschiedsparty hochleben lassen.
Foto: privat
Was wir bereits wissen
Der 16-jährige Noah Tegatz verbrachte einSchuljahr auf Hawaii. Zum Abschied wurde er auf Händen getragen.

Duisburg.. Das wohl aufregendste Jahr meines bisherigen Lebens nähert sich dem Ende. Am kommenden Montag werde ich Hawaii, das Paradies, verlassen. Es war ein Abenteuer, welches ich niemals vergessen werde. Ich habe Eindrücke von einem komplett anderen Lebensstil bekommen und gelernt, die Welt in unterschiedlichen Perspektiven zu sehen.

Ich bin definitiv eine ganz andere Person, als ich vor zehn Monaten noch in Deutschland war. Ich bin lockerer geworden, habe neue Leidenschaften für mich entdeckt und weiß nun auch die kleinen Dinge im Leben sehr zu schätzen. Am meisten werde ich mein Freunde hier vermissen und die ganzen hawaiianischen Partys... Zudem habe ich hier eine zweite Familie gefunden, die mich als volles Mitglied akzeptiert hat. Erst kürzlich habe ich angefangen, mit Hilfe von Youtube-Videos Ukulele zu lernen. Mittlerweile kann ich schon „Over the Rainbow“ spielen – das Lied, das mich durch mein Auslandsjahr begleitet hat.

Viele Freunde gefunden

Am vergangenen Wochenende habe ich mit über 50 Freunden eine große Goodbye-Party gefeiert und unsere letzten gemeinsamen Stunden noch mal richtig genossen. Ich hätte niemals gedacht, dass ich hier so viele Freunde finden würde. Hier ist mir erst klar geworden, wie wichtig Freundschaft ist.

Vor meiner Abreise muss ich noch genau zwei „Finals“ schreiben, Klassenarbeiten am Ende des Schuljahres. Mein Zeugnis bekomme ich zwar erst am Ende der Sommerferien. Allerdings bin ich stolz, dass ich bereits als bester Schüler des Jahres aus meiner Stufe in den Fächern Mathe und Chemie ausgezeichnet worden bin.

Ich bin meiner Familie, meiner Oma, unglaublich dankbar, dass sie mir diesen Traum ermöglicht hat. Ich freue mich nun unheimlich darauf, alle wiederzusehen und auch darauf, in Deutschland die Vorteile als 16-Jähriger ausnutzen zu können. Das gute deutsche Bier habe ich zwischendurch schon vermisst...