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Nicht jammern, handeln!

10.05.2007 | 00:45 Uhr

Volksbank Rhein-Ruhr zieht eine zufriedenstellende Bilanz. Von der guten Konjunkturlage profitiert.Dividende auf sechs Prozent erhöht. 1,4 Mio Transaktionen elektronisch abgewickelt

Im Rückblick zufriedenstellend und im Ausblick zuversichtlich. Vor diesem Hintergrund präsentierte gestern die Volksbank Rhein-Ruhr (Duisburg/Oberhausen/Mülheim) ihren Geschäftsbericht 2006. Vorstandsvorsitzender Hans Weber stellte fest, dass sich in unserer Region immer mehr der Kerngedanke des Mittelstandes breit mache: "Nicht jammern, sondern handeln!"

Die Genossenschaftsbank steigerte ihre Bilanzsumme 2006 um gut eine Mio E auf 1,05 Mrd. E. Ihren Bilanzgewinn konnte die Volksbank auf 1,4 Mio E leicht erhöhen. Die Zahl der Genossenschaftsmitglieder kletterte um 124 auf 23 341. Wie im Vorjahr betreut die Bank 74 000 Kunden. Zurück ging die Zahl der Beschäftigten - von 306 auf 302, obwohl im Meidericher Service-Center zwölf neue Stellen eingerichtet wurden.

In dem gestern vorgelegten Zahlenpaket spiegele sich der wirtschaftliche Aufschwung des Mittelstandes und die konjunkturbedingte Nachfrage der Kunden. "Die Zukunftsangst ist gewichen. Es keimt Hoffnung auf", ist Hans Weber überzeugt. Das Kreditgeschäft brummte bei der Volksbank. Das Volumen kletterte um knapp 41 Mio E auf 494,5 Mio E. Den Provisionsüberschuss konnte das Geldinstitut um elf Prozent auf 10,7 Mio E erhöhen. "Das beste Ergebnis in der Geschichte der Volksbank", frohlockte Vorstandsmitglied Carsten Soltau.

Insgesamt hat die Volksbank einen Rohertrag von 35,6 Mio E gegenüber 35,4 Mio E im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftet. Dabei konnte der Verwaltungsaufwand erneut gesenkt werden.

Über den Bilanzgewinn von 1,4 Mio E können sich auch die über 23 000 Mitglieder der Volksbank freuen. Sie kommen in den Genuss einer von fünf aus sechs Prozent erhöhten Dividende.

1,4 Mio Transaktionen im Zahlungsverkehr werden bei der Volksbank mittlerweile elektronisch abgewickelt. Das sind laut Vorstandmitglied Hermann-Josef Kanders mehr als 70 % des gesamten Belegvolumens. Mit "nur eine Handvoll" wurden Probleme beim Online-Banking beziffert. Die Kunden selbst hätten sie durch Unachtsamkeit verursacht. Die Schäden übernahm die Bank. Größte Einzelsumme: 7 000 E. -rits

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