Neues Zugsicherungssystem kostet DVG 36 Millionen Euro
22.01.2013 | 12:08 Uhr 2013-01-22T12:08:00+0100
Duisburg. Um den U-Bahn-Betrieb aufrecht zu erhalten, strebt die Stadt Duisburg eine gemeinsame Ausschreibung mit Düsseldorf an, um Kosten zu sparen. Das Zugsicherungssystem, das gesetzlich für Fahrten in Tunnellage vorgeschrieben ist, muss als Ganzes erneuert werden.
Die Investition in das Zugsicherungssystem für die Stadtbahn beläuft sich für Tunneltechnik und Bahnen der DVG auf 36 Millionen Euro. Das gesamte System muss bis 2024 erneuert werden und betrifft nicht nur die U 79 nach Düsseldorf. Wie Planungsdezernent Carsten Tum im Rat erklärte, wird angestrebt, das Projekt mit Düsseldorf auszuschreiben, um dadurch Kosten zu sparen. Duisburg komme an einer neuen Technik nicht vorbei.
Bislang verweigert der Verkehrsbund Rhein-Ruhr (VRR) eine Förderung der Ersatzinvestitionen, die in den nächsten Jahren fällig werden, weil Teile der bestehenden Technik nicht mehr hergestellt werden.
Gemeinsam mit Düsseldorf will man auf den Landesverkehrsminister einwirken, damit die immensen Kosten für das neue Zugsicherungssystem vom VRR bezuschusst werden. „Bislang sind entsprechende Anträge abgelehnt worden“, sagte Tum bei der Beantwortung von Fragen, die CDU und DWG im Rat gestellt hatten.
Noch kein Finanzierungsplan vorhanden
Das Zugsicherungssystem, das gesetzlich für Fahrten in Tunnellage vorgeschrieben ist, muss als Ganzes erneuert werden. Geplant sei, zunächst die neue Technik im Tunnel zusätzlich zur bestehenden einzubauen und danach die Fahrzeuge entsprechend umzurüsten. Bis dahin sollen die Einrichtungen parallel betrieben werde.
Die Kosten von 36 Millionen Euro für die Strecke auf Duisburger Stadtgebiet verteilen sich auf 32 Millionen Euro für die Tunneltechnik und vier Millionen auf die Fahrzeugtechnik. Noch gibt es keinen Finanzierungsplan. Bis Mitte des Jahres will die Verwaltung alle Finanzierungsmöglichkeiten geprüft haben, um einen entsprechenden Beschluss des Rates zu ermöglichen.
Sollte es bis 2024 kein neues Zugsicherungssystem geben, dürften die Bahnen die Tunnel nicht mehr nutzen. Nach derzeitigen Schätzungen werden bis 2030 weitere 100 Millionen Euro für die Stadtbahn nötig werden. Hierfür gibt es z. B. für neue Fahrtreppen Fördermöglichkeiten von 85 Prozent.

18:38
Und wenn mann keins Kaufen würde, die Tunnels stillegt und Private Busunternehmer zum Zuge kommen läst, die Eigenwirtschaftlich und VRR frei den Verkehr anbieten würde man solche Probleme für die Zukunft vermeiden.
Allein die ganzen Hartz IV Empfänger währen Sauer, weil Sie dann mangels Anerkennung von Sozialtickets von der Geldausgabe zur Alkaugabestelle laufen müsten. Damit Denke ich, kann man leben.
mfg
Ein Steuerzahler
Auch ich bin Steuerzahler seit Ende meiner Schulzeit.
Allerdings habe ich in der Schule und vor allen von meinen Eltern gelernt, auch wenn es mir GUT geht mein Soziales etwas welches mir die Natur mitgegeben hat und ich beigebracht bekommen habe NIEMALS zu verlieren oder zu vergessen.
Deshalb finde ich Ihre Anspielung auf unsere Arbeitslosen und Hilfebedürftigen Mitbürger absolut UNSOZIAL und TOTAL daneben.
Man kann wegen ein paar schwarzen Schafen nicht alle unter einen Hut kehren.
Alles andere ist von unseren Staat, der als Saubermann da stehen will, erfunden und gelogen.
Anstatt die Augen zu verschließen und immer nur das negative aus den Medien zu Saugen sollten sie sich vieleicht einmal unerkannt unter Leute die auf Staatshilfe angewiesen sind begeben und genau hinhören. Vor allen auch auf die Dinge die sie lieber nicht hören wollen.
Was das Thema betrifft und Ihre Idee anstatt U Bahnen Busse einzusetzen.
Wie viele Busse sollen denn für eine Bahn eingesetzt werden um deren Kapaz
!!Fortsetzung!!
Was das Thema betrifft und Ihre Idee anstatt U Bahnen Busse einzusetzen.
Wie viele Busse sollen denn für eine Bahn eingesetzt werden um deren Kapazität zu ersetzen?
Dies wäre am Ende Teurer und Umwelt unfreundlicher.
Und haben sie sich mal informiert was Busfahrer von Freien Unternehmen für einen Sklavenlohn bekommen???
Zum Schluss bleibt ihnen nur Gesundheit und alles Gute für den Rest ihres Lebens zu wünschen damit sie NIE UNGEWOLLT in eine Lebenssituation geraten in der es notwendig wird das sie auf Finanzielle Hilfe des Staats angewiesen sind.
Einer der auch Steuern zahlt.
18:20
@AlpenEuro
Problem der reichen Säcke ist es ja, dass sie kaum noch Investitionsmöglichkeiten für ihr Geld finden können.
Der Staat will ja sparen.
Man merke sich: wo keine Schulden sind, da sind auch keine Geldvermögen.
Es ist eine Schande, dass diese einfachsten Zusammenhänge nicht verstanden werden.
Selvst unsere Politiker verstehe sie nicht.
17:03
Alles kein Problem. Wenn wir 2021 erstmal schuldenfrei sind, dann können wir uns direkt wieder neu verschulden...:-)