Neuer Trampolinpark lässt Duisburg ab Freitag in die Luft gehen

Geschäftsführer Christian Tropp (r.) und Betriebsleiter Daniel Wessendorf fiebern der Eröffnung des Trampolinparks „Superfly“ im Duisburger Stadtteil Neudorf am Freitag, 17. Juli, entgegen.
Geschäftsführer Christian Tropp (r.) und Betriebsleiter Daniel Wessendorf fiebern der Eröffnung des Trampolinparks „Superfly“ im Duisburger Stadtteil Neudorf am Freitag, 17. Juli, entgegen.
Foto: FUNKE Foto Services
Am Sternbuschweg in Duisburg-Neudorf öffnet am 17. Juli Deutschlands größter Trampolinpark. Ein Besuch bei den letzten Um- und Aufbauarbeiten.

Duisburg.. Duisburg geht ab nächsten Freitag in die Luft: Dann eröffnet am Sternbuschweg in Neudorf-Süd mit „Superfly“ der größte Trampolinpark in ganz Deutschland. Auf 2000 Quadratmetern werden alle sprungfreudigen Zeitgenossen auf unterschiedlichsten Trampolinen hüpfen – und abheben! Die WAZ schaute eine Woche vor dem Start bei den Aufbauarbeiten zu und bekam große Lust auf die wilde Hopserei.

Die Idee stammt aus den USA. Dort betreibt ein amerikanischer Investor bereits 25 solcher Trampolinparks. Gemeinsam mit Geschäftsführer Christian Tropp will er nun auch den deutschen Markt erobern. In Hamburg ist die erste Filiale bereits eröffnet, im Oktober folgt eine weitere in Köln. Doch die flächenmäßig größte feiert am Freitag ihre Premiere in Duisburg.

Optimaler Standort in Uni- und Autobahnnähe

Ausschlaggebend für die Wahl des Standorts am Sternbuschweg war die Immobilie, die zuvor einen Fitnessclub beherbergte (der ist in die benachbarte Halle umgezogen). Entscheidend war laut Betriebsleiter Daniel Wessendorf (37) auch die Lage: „Das Ruhrgebiet ist ein riesiges Einzugsgebiet, alle wichtigen Autobahnen liegen in der Nähe – genau wie die Uni.“ Wobei sich dieses neue Freizeit-Angebot nicht nur an ein junges, studentisches Publikum richten will. Im Gegenteil: Vom Kleinkind bis zum fidelen Senior soll hier jeder seine Wadenmuskulatur in Wallung bringen.

Wichtig: Gesprungen werden darf nur auf rutschfesten Socken! Die darf jeder Gast mitbringen. Wer keine hat, kann sie in der Halle kaufen. Maximal 100 Leute dürfen gleichzeitig auf das erhöhte Podest, auf dem sich die Trampolin-Landschaft erstreckt. Bis zu sieben Flächenaufsichtskräfte achten darauf, dass alle Sicherheitsvorgaben eingehalten werden. „Wir haben 40 Mitarbeiter“, sagt Betriebsleiter Wessendorf. Einige arbeiten im Café, das erhöht über dem Areal schwebt. Dort können Gäste warten, wenn die Trampolinflächen ausgelastet sind. Dort können aber auch andere Besucher einen Blick riskieren. „Dort kommt jeder hin. Eintritt zahlt nur, wer die Trampoline benutzen will.“ Tickets kosten zwischen 12,50 (eine Stunde) bis 19,50 Euro (zwei Stunden). Ein Familienticket (zwei Erwachsene, zwei Kinder) gibt’s für 39 Euro.

Freitagnachts wird der Trampolinpark zum Hopser-Disco

Eine Besonderheit ist der „Friday Night Jump“: Dann verwandelt sich der Trampolinpark in eine Disco. „Wir haben tolle Lautsprecher- und Lichttechnik eingebaut“, verspricht Wessendorf starke Effekte. An den übrigen Tagen läuft die Musik leiser als Hintergrundbeschallung.

Und welche Trampoline warten nun auf die Hops-Asse? Beim Open Jump stehen 20 etwa drei mal drei Meter große Sprungfelder bereit. Von dort lässt es sich prima gegen Gummirampen springen. Es gibt ein Völkerballfeld – in Hamburg d e r Renner – sowie zwei Tumbling Lanes. Die sind 15 Meter lang und laden zu Turnakrobatik ein. Und vom Trapez oder einem Balancierseil lässt es sich prima in eines der drei Schaumstoffbecken plumpsen. Weicher Fall stets garantiert.