Neuer Pegida-Chef in NRW steht wohl den Bandidos nahe

Mehrere Hundertschaften sichern die Demos in der Innenstadt.
Mehrere Hundertschaften sichern die Demos in der Innenstadt.
Foto: Stephan Eickershoff/ Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Der Pegida-Protest in Duisburg und Düsseldorf ebbt weiter ab, der Gegenprotest aber auch. Sebastian Nobile hat sich aus der Organisation zurückgezogen.

Duisburg/Düsseldorf.. Die Pegida-Bewegung und ihre Ableger sind am Montag erneut in NRW auf die Straße gegangen. Zum dritten Mal demonstrierte Pegida in Duisburg, bereits zum fünften Mal marschierte Dügida in der Landeshauptstadt auf. In beiden Städten versammelten sich erneut Protestler, die ein Zeichen gegen die von Rechtsextremen und gewalttätigen Hooligans unterwanderte Bewegung setzen wollten. Insgesamt flachte die Resonanz aber auf beiden Seiten ab. Der Abend zum Nachlesen in unserer Chronik.

22.16 Uhr, Düsseldorf: Die Demonstrationen in der Landeshauptstadt verliefen "weitestgehend friedlich", bilanziert nun auch die Düsseldorfer Polizei. 90 Demonstranten zählte sie bei Dügida, rund 600 auf der anderen Seite. Mehrmals hätten etwa 200 Störer versucht, die Polizeisperren zu durchbrechen. Es kam zum Einsatz von Pfefferspray. Vereinzelt wurden Eier- und Flaschenwürfen in Richtung des Dügida-Aufzuges registriert. Ein Dügida-Teilnehmer wurde in Gewahrsam genommen, weil er präparierte Handschuhe dabei hatte. Zudem schloss die Polizei sieben Teilnehmer aus dieser Versammlung wegen Alkoholkonsums aus.

22 Uhr, Düsseldorf: Die Versammlung der Dügida ist jetzt offiziell beendet. Zwischenzeitlich hat es laut Polizei eine Auseinandersetzung zwischen zwei Demonstranten aus dem rechten und linken Lager im Hauptbahnhof gegeben. Zudem berichtet die Polizei von drei Widerständen gegen Polizeibeamte.

21.20 Uhr, Düsseldorf: Auch die Dügida-Demo löst sich langsam auf, ist aber noch nicht offiziell beendet. Vor dem Hauptbahnhof sind jetzt noch etwa 15 Teilnehmer. Angemeldet ist die Demo bis 22 Uhr.

20.50 Uhr, Duisburg: Marco Carta, der neue Kopf von Pegida NRW, scheint sich im Rocker-Milieu wohl zu fühlen. Im Internet ist er auf Fotos zu sehen, Arm in Arm mit Anhängern der Bandidos, auf dem T-Shirt ein Schriftzug des "Fat Mexican". Auf anderen Bildern steht "Prospect" auf der Weste, so werden Anwärter auf eine Vollmitgliedschaft bei dem Rocker-Club genannt.

20.38 Uhr, Duisburg: Der Hauptbahnhof ist wieder frei, Reisende können jetzt wieder ohne Umwege abfahren. Auch die Hundertschaften der Polizei ziehen sich nach und nach zurück.

20.33 Uhr, Duisburg: Die Polizei zieht eine friedliche Bilanz zu den Demos in Duisburg, es gab keine Zwischenfälle. 170 Teilnehmer zählten sie beim Pegida-Aufmarsch, rund 300 bei den Gegendemonstrationen. "Ganz allein blieb der Anmelder der Bewegung für „Direkte Demokratie in Europa“. Er gab dann um 18.40 Uhr auf." berichtet die Polizei.

20.21 Uhr, Düsseldorf: In Düsseldorf heizt sich die Stimmung immer mehr auf: Auf einem Balkon an der Graf-Adolf-Straße haben sich Gegendemonstranten versammelt und veranstalten dort eine "Comedy gegen Rechts". Mit Laserstrahlern wirken sie von oben auf die mittlerweile etwa 80 Dügida-Demonstranten ein. Auf Höhe der Bahnstraße/Charlottenstraße fliegen Eier. Als Dügida an der Königsallee ankommt, werden sie von mehreren Hundert Gegendemonstranten erwartet, die lautstark "Raus! Raus! Raus!" rufen und mit Trillerpfeifen ihre Ablehnung kundtun.

20.16 Uhr, Duisburg: Der offizielle Teil der Gegendemonstration "Duisburg stellt sich quer" ist nun auch beendet. Der Eingang zum Hauptbahnhof ist weiterhin gesperrt.

20.10 Uhr, Duisburg: Die Pegida-Demonstration ist offiziell beendet. Nächsten Montag soll es wieder eine Demo geben, möglichst ohne Störenfriede. Abhalten lassen wolle Pegida sich aber auch nicht, wenn Nazis dabei wären. Marco Carta verabschiedet sich nach der Nationalhymne mit den Worten: "Wir kommen wieder!"

20.05 Uhr, Duisburg: Michael Brück von der Dortmunder Partei "Die Rechte" hat am offenen Mikro der Pegida-Demo "Toleranz für Rechte" gefordert. Ein zweiter Redner der Partei wollte ebenfalls ans Mikro. Pegida verhinderte dies aber mit den Worten, die Bewegung sei nicht parteigebunden.

Bombe in Untermeiderich wird wegen Demo erst Dienstag entschärft

20.01 Uhr, Duisburg: Mitten im Pegida-Trubel ist in Untermeiderich am Montagabend auch noch eine Bombe gefunden worden. Weil Duisburg mit Pegida- und Anti-Pegida-Demos aber stark ausgelastet ist, entschärft der Kampfmittelräumdienst die Bombe erst morgen.

19.49 Uhr, Düsseldorf: Unfreiwillige Komik bei Dügida: Anmelderin Melanie Dittmer sprach soeben davon, dass "mindestens die Hälfte" der Demonstranten normale Bürger seien. Bei einem "Migrantensketch", der auf der Dügida-Rednerbühne aufgeführt wird, sollen Demonstranten mitmachen und die verschiedenen Rollen übernehmen. Einem der Teilnehmer reicht Dittmer den Text und fragt ihn, ob er lesen könne. Die Gegendemonstranten in Düsseldorf zeigen sich derweil schon mal von ihrer karnevalistischen Seite. Von berittenen Polizisten abgeschirmt spielen sie lautstark "Da steht ein Pferd auf dem Flur".

19.49 Uhr, Duisburg: Die Polizei korrigiert ihre Zahlen auf 170 Pegida-Teilnehmer und 300 Gegendemonstranten

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19.34 Uhr, Duisburg: Pegida kommt gerade wieder am Bahnhof an. Jetzt sollen erneut Reden folgen.

19.24 Uhr, Düsseldorf: Auch in Düsseldorf sind viel weniger Demonstranten auf die Straße gegangen: Etwa 60 Dügida-Anhänger stehen knapp 500 Gegendemonstranten gegenüber. Seit etwa einer Stunde haben sich die Menschen am Bahnhof versammelt, es ertönen "Wir sind das Volk!"-Rufe. Noch ist Dügida nicht losmarschiert.

19.20 Uhr, Duisburg: An der Mercatorstraße Ecke Eller-Montan-Tankstelle ist es gerade laut geworden. Dort hatten sich ein paar Antifaschisten versammelt. "Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen", riefen ihnen die Pegida-Teilnehmer entgegen. Generell ist festzustellen: Auch wenn sie sich von Nazis distanzieren, brüllen einige von ihnen doch deren Parolen. Sie kommen offenbar aus dem Dortmunder Block.

19.14 Uhr, Duisburg: Pegida macht sich jetzt auf den Weg. Der "Spaziergang" soll möglichst schweigsam laufen. "Lügenpresse" und "Wir sind das Volk"-Rufe seien aber gern gehört, so die Anweisung.

18.59 Uhr, Duisburg: Sebastian Nobile, Anmelder der bisherigen Pegida-Demos in Duisburg, ist offenbar zurückgetreten. Diese Ansage kam gerade von der Bühne. Er habe sich aus privaten Gründen aus der Organisation zurückgezogen. Neuer Kopf ist Marco Carta, er hat auch schon die heutige Demo angemeldet. "Ich bin Halbitaliener und stolz darauf", ruft er von der Pegida-Rednerbühne. Damit reagiert er auf anhaltende "Ausländer raus!"-Rufe aus dem Pegida-Pulk. Ausländerfeindliches Propagandamaterial solle auf der Demo nicht verteilt werden.

18.51 Uhr, Duisburg: Die aktuellen Zahlen der Polizei: Derzeit sind es etwa 160 Pegida-Teilnehmer und 400 Gegendemonstranten. Zum Vergleich: vergangenen Montag waren es 300 zu 950.

18.40 Uhr, Duisburg: Neben mehreren Deutschlandflaggen hat ein Teilnehmer der Pegida-Demo auch die Flagge der islamfeindlich-rechtsextremistischen German Defense League dabei und schwenkt sie vor der Lastwagenbühne.

18.33 Uhr, Duisburg: Im Ratssaal sind Vertreter von Organisationen und Verbänden, die sich im sozialen Umfeld engagieren, sowie aller Kirchen und religiösen Vereinigungen zu einem „interkulturellen Gespräch“ zusammengekommen. Oberbürgermeister Sören Link eröffnete die Veranstaltung mit einem Statement zu einer toleranten und offenen Stadt Duisburg und forderte die Anwesenden mit Blick auf die parallel stattfindende Demonstration der sogenannten Pegida auf: „Lassen Sie uns heute und in Zukunft daran arbeiten, dass Duisburg eine Stadt des friedlichen Miteinanders vieler Kulturen bleibt.“

"Bewegung für direkte Demokratie" ist eine Ein-Mann-Veranstaltung

18.28 Uhr, Duisburg: Matthias Elger, Anmelder der Demo "Bewegung für direkte Demokratie", demonstriert derzeit noch alleine - umringt von sechs Polizisten. Mit einem kleinen Megafon ausgestattet, gibt er gern Auskunft zu seinen Motiven: "Ich finde die Ideen von Pegida grundsätztich gut, will mich aber deutlich von rechtem Gedankengut distanzieren." Der 42-jährige Controller arbeitet in Duisburg, stammt aber ursprünglich aus Ostdeutschland. Er befürwortet eine direkte Demokratie auf Bundesebene und kritisiert, dass die Politik zu viel über die Köpfe der Bürger hinweg entscheide. Zur Demo hatte er nur in zwei Facebook-Gruppen aufgerufen.

18.24 Uhr, Duisburg: Die Pegida-Ordnungs-Ansage geht weiter: "Wir bedrohen keine Journalisten", heißt es da etwa. Man begrüße jeden, der mitdemonstriert - auch aus Kreisen der Hogesa. Hauptsache es gehe friedlich zu. Unser Reporter zählt etwa 100 Teilnehmer, angemeldet waren 800.

18.21 Uhr, Duisburg: "Wir werden so lange auf die Straße gehen, wie Pegida hier demonstriert", kündigt ein Verdi-Vertreter an. In Duisburg lebe man Solidarität, gerade in der Stahlbranche. Die Gegendemonstranten bedenken die Pegida-Anhänger mit "Haut ab!"-Rufen.

18.17 Uhr, Duisburg: Aus Kreisen der Einsatz-Hundertschaften heißt es, dass zwei der Polizisten, die vor zwei Wochen verletzt wurden, heute schon wieder im Einsatz sind. Viele Der Polizisten sind genervt - die Bundesliga hat am Wochenende begonnen, heute stehe man wieder für die Demonstrationen bereit. Es ist eine arbeitsreiche Zeit.

18.12 Uhr, Duisburg: In ihrer ersten Ansprache bitten die Pegida-Organisatoren darum, dass sich alle an die Anweisung der Ordner halten und kein Alkohol getrunken wird. Nach mehreren Rednern wollen die Teilnehmer zu ihren "Spaziergang" aufbrechen.

18.05 Uhr, Duisburg. Die Lastwagenbühne von Pegida auf dem Fernbusbahnhof wird gerade aufgebaut und mit Flaggen europäischer Länder geschmückt.

18.03 Uhr, Duisburg: Genja Scheller, Anmelder der Demo von "Duisburg stellt sich quer" sagt unserer Reporterin im Außeneinsatz, auch er fände es sehr bedauerlich, dass der DGB nicht zur Gegendemo aufgerufen hat. Es sei hingegen positiv, dass Verdi sich deutlich zu den Gegendemonstranten gesellt habe. Etwa 20 bis 30 Mitglieder sind mit einem Dutzend Verdi-Flaggen auf dem Bahnhofsvorplatz zugegen. Scheller erzählt weiter, dass 15 Initiativen bei "Duisburg stellt sich quer" mitmachen würden. Unter anderem dabei ist die Alevitische Gemeinde, deren Schlachtruf "Kein Fußbreit den Faschisten und Rassisten" am Bahnhof ertönt.

17.59 Uhr, Duisburg: Am Fernbusbahnhof haben sich geschätzt maximal 50 Pegida-Anhänger versammelt. Bleibt die Frage, wie viele es heute werden. Die Organisatoren hatten sich im Vorfeld von rechtsextremen und gewaltbereiten Gruppen wie "Hooligans gegen Salafisten" diszanziert. Etwa 200 Gegendemonstranten haben sich inzwischen auf dem Bahnhofsvorplatz versammelt.

17.51 Uhr, Duisburg: Jürgen Aust sagt im Gespräch mit unserer Redaktion, dass das "Netzwerk gegen Rechts" und "Duisburg stellt sich quer" die gleichen Ziele hätten. "Es gibt zwar einige inhaltliche Differenzen, aber die existieren nun mal in jeder Beziehung." Es sei "bedauerlich", dass der DGB nicht auf die Straße gehe: "Die Geschichte hat gezeigt, dass man Nazis die Straße verstellen muss." In geschlossenen Sälen könne man sie nicht bekämpfen.

17.39 Uhr, Duisburg: Auf der Bahnhofsplatte kommt gerade eine Abordnung von Verdi mit einem Dutzend rot-weißer Fahnen an. Jürgen Aust, Sprecher des Netzwerkes gegen Rechts, hebt derweil in seiner Rede den Erfolg der Gegendemos hervor. Man brauche aber einen langen Atmen.

17.31 Uhr, Duisburg: Die Saarstraße ist jetzt ab Landfermannstraße komplett abgesperrt. In Richtung Bahnhof geht daher nichts mehr.

17.28 Uhr, Duisburg: Etwa 50 Gegedemonstranten stehen bislang vor dem Bahnhof in der Kälte. Pavillons sollen ihnen Schutz vor Regen bieten. Auf der anderen Seite zählt unsere Reporterin 16 Pegida-Anhänger.

17.25 Uhr, Duisburg: Die Polizei lässt derzeit niemanden in den Hauptbahnhof. Auch Reisende werden gebeten, den Osteingang zu benutzen. Viele machen sich ungehalten mit ihren Koffern auf den Weg dorthin.

17.14 Uhr, Duisburg: Ein großes Polizeiaufgebot ist heute wieder rund um den Hauptbahnhof auf den Beinen. Genaue Zahlen gibt die Polizei aus einsatztaktischen Gründen zwar nicht bekannt. Angekündigt sind aber mehrere Hundertschaften, die für Sicherheit sorgen sollen.

Die einzelnen Demos in Duisburg im Überblick

  • Pegida wird um 18 Uhr mit einer Versammlung am Fernbusbahnhof beginnen. Der anschließende Aufzug betrifft wieder die Mercator-, Wittekind-, Fürsten-, Günther-, Hohe Straße, Friedrich-Wilhelm-Straße und den Bahnhofsvorplatz. Versammlungsleiter Sebastian Nobile rechnet mit 800 Teilnehmern.
  • Die islamkritische "Bewegung für direkte Demokratie" hat eine Kundgebung ab 18.30 Uhr mit 50 Teilnehmern angemeldet und steht auf der Friedrich-Wilhelm-Straße zwischen Hohe Straße und Tonhallenstraße.
  • Das "Duisburger Netzwerk gegen Rechts" plant weiterhin eine Kundgebung ab 17.30 Uhr vor dem Hauptbahnhof auf dem Portsmouthplatz und erwartet 1500 Teilnehmer.
  • Das Bündnis "Duisburg stellt sich quer" plant eine Kundgebung ab 17.30 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz und rechnet mit 500 bis 600 Teilnehmern.
  • Als Gegenveranstaltung lädt das "Bündnis für Toleranz und Zivilcourage" ab 18 Uhr zu einem „interkulturellen Gespräch“ ins Rathaus ein.

Wie auch in den vergangenen Wochen will die Polizei mit mehreren Hundertschaften dafür sorgen, dass alle Bürger ihr Versammlungsrecht friedlich wahrnehmen können. Die Duisburger Innenstadt ist deshalb ab 16 Uhr praktisch wieder als Demo-Zone abgesperrt. Es muss also mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden, auch gelten erneut die Haltverbotszonen.

1000 Demonstranten in Düsseldorf erwartet

Auch in Düsseldorf wird die Kundgebung der Islamgegner wieder die halbe City lahmlegen. Die Polizei erwartet erneut insgesamt mehr als 1000 Demonstranten rund um den Hauptbahnhof. Während in Köln keine weiteren Demonstrationen der Kögida stattfinden sollen, wollen sich die Teilnehmer nun auf die Landeshauptstadt konzentrieren.

  • „Dügida“-Planerin Melanie Dittmer hat den gleichen Zugweg angemeldet wie in der Vorwoche: Der rechte Pulk wird ab 19 Uhr von der Friedrich-Ebert-Straße aus über Karl- und Graf-Adolf-Straße bis zum Graf-Adolf-Platz und zurück marschieren.
  • Indes haben sich wieder zahlreiche Protestaktionen angekündigt. Das Bündnis „Düsseldorf stellt sich quer“ ruft nach dem Motto „Rollen gegen Rechts“ zum Widerstand auf. Mit Fahrrädern, Inline-Skates, Rollbrettern „und allem, was sonst noch Räder hat, wollen wir vor dem Naziaufmarsch eine Protestfahrt auf der selben Route starten“.

Zwischen 17 und 22 Uhr wird es daher im Bereich des Hauptbahnhofs, der Stresemannstraße, der Friedrich-Ebert-Straße, der Adersstraße, der Oststraße und der Graf-Adolf-Straße zu Verkehrsstörungen kommen. Auch die Rheinbahn ist wieder betroffen: Alle Straßenbahnen und Busse können den Hauptbahnhof voraussichtlich ab 17 Uhr nicht mehr anfahren, kündigt das Unternehmen an. (mawo,aka,lin,sos)