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Neue Bücher und mehr Service

28.11.2007 | 14:43 Uhr
Neue Bücher und mehr Service

„Erworben aus Ihren Studienbeiträgen": Dieser Hinweis steht neuerdings auf über 20000 neuen Büchern in der Bibliothek der Universität Duisburg-Essen.

"Wir haben bei der Auswahl der Bücher bewusst darauf geachtet, vor allem grundlegende Lehrbücher anzuschaffen, die besonders häufig nachgefragt werden", sagt Bibliotheksdirektor Albert Bilo.Von den rund 1,3 Millionen Euro, die aus den Studienbeiträgen in die Unibibliothek geflossen sind, wurden aber nicht nur Bücher angeschafft. Laut einer Umfrage wünschten sich die Studierenden auch bessere Arbeitsmöglichkeiten: 345 Tische, 505 Stühle und 60 weitere Computer stehen nun in der Bibliothek. Zum Lernen und Arbeiten haben die Studierenden jetzt nicht nur mehr Platz, sondern auch länger Zeit: Montags bis freitags können sie bis 22 Uhr und samstags bis 18 Uhr lernen und ausleihen. Die Mittel ließen auch noch Luft für einen weiteren Service: den neuen Campuslieferdienst, der kostenlos und in kurzer Zeit Literatur von Essen nach Duisburg und umgekehrt liefert.

Über ein neues "Laborpraktikum Windenergie", das aus den dezentralen Mitteln der Studienbeiträge finanziert wurde, freuen sich Ingenieurwissenschaftler der elektrischen Energietechnik. "Windenergie hat eine Vorreiterrolle unter den erneuerbaren Energien und Deutschland nimmt hier vor allem in Bezug auf die Technologie eine Spitzenposition ein. Daher müssen wir unserem Nachwuchs eine praxisnahe und zeitgemäße Ausbildung bieten", erklärt Prof. Dr. Gerhard Krost vom Lehrstuhl für Elektrische Anlagen und Netze. Die Wahlvorlesung Windenergie vermittelt den Studierenden dabei zum Beispiel die Grundlagen der Windenergienutzung und Wissen über die Bauformen von Windenergie-konvertern. Praktisch umsetzten können sie ihr Wissen dann an dem neuen Praktikums-Versuchsstand, wo sie beispielsweise an den elektrischen Komponenten einer Windkraftanlage experimentell arbeiten können.

Ebenfalls aus Studienbeiträgen finanziert wurde das neue Tutoren Service Center, das vom Akademischen Auslandsamt (AAA) und dem Studentenwerk Essen-Duisburg ins Leben gerufen wurde: ein Informations-, Beratungs- und Kulturzentrum für ausländische Studierende. "Tutoren helfen den ausländischen Studierenden, ihre Stundenpläne zu erstellen, die Vorlesungsverzeichnisse zu verstehen oder erklären ihnen ganz allgemein, wie in Deutschland das Studium strukturiert ist", erklärt Ira Terwyen vom AAA. "Außerdem soll das Tutoren Service Center nicht nur ein Ort sein, an dem sich die ausländischen Studierenden informieren können. Sie sollen hier auch die Möglichkeit haben, Kontakte zu knüpfen und Probleme besprechen können." Dafür werden die Tutoren geschult, beispielsweise in Fragen des Ausländerrechts, zum Thema Finanzierung, aber auch in den Bereichen Kommunikation oder Interkulturalität. Das Projekt wird neben den Geldern durch die Studienbeiträge auch aus Mitteln, die das AAA vom Deutschen Akademischen Austauschdienst bekommt, finanziert.

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Fabienne Piepiora

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Woran soll in Duisburg nicht gespart werden?
82 Millionen Euro soll Duisburg sparen. Das bedeutet viele Einschnitte im städtischen Leben. Welche der Sparmaßnahmen/Erhöhungen sollte Ihrer Meinung nach nicht umgesetzt werden? Die Zahl in den Klammern ist übrigens die Haushaltsentlastung, die sich die Stadt dadurch erhofft.

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